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 Des Teufels Pakt (Urversion)

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Luna42
Babylonier
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BeitragThema: Des Teufels Pakt (Urversion)   07.01.17 17:38

Version: 09.06.2010

1. Ein Pakt für die Ewigkeit

"Es tut mir leid, wir können nichts mehr für sie tun!" - "Wo willst du hin?" - "Sie wird sterben, verstehst du das nicht?" - All diese Stimmen toben noch in seinem Kopf, doch Desperatio will sie nicht mehr hören. Seine geliebte Frau wird sterben. Niemand kann ihr helfen, denn sie hat Krebs. Sie hat vllt nicht mal mehr einen Tag. Ihr Fieber steigt unaufhörlich und bald wird der Tod ihre Qualen erlösen. Desperatio kann das nicht akzeptieren. Sie sind doch alle weiße Magier. Einige können sogar heilen, jedoch reicht von keinem die Kraft aus um sie zu retten. Er bleibt mitten auf einer weiten Wiese stehen, der Wind fegt über die langen Grashalme. "Gibt es denn niemanden, der sie retten kann?", ruft er laut in den Wind. Einige Zeit bleibt er bewegungslos stehen. Ihm rannen die Tränen über die Wangen. "Ich würde alles, wirklich alles tun, damit sie lebt", flüsterter er fast unhörbar. Trotzdem hat ihn jemand erhört. Neben ihm taucht aus dunkelem Feuer ein Dämon auf und grinst: "Der Fürst kann sie retten, doch das kostet dich was." Desperatio zögert keine Sekunde: "Bringe mich zu ihm. Ich werde ihm alles zahlen, was auch immer er will." Der Dämon grinste zufrieden und brauchte Desperatio in die Hölle zum Fürsten der Finsternis persönlich. Er fürchtete sich, doch war ihm das Leben seiner Frau wichtiger: "Hier bin ich nun, was verlangst du von mir, damit du das Leben meiner Frau rettest." Höllisch lacht der Teufel, als er aus dem Schatten des Thronsaales hervortritt: "Ich will dich und alle deine Nachkommen in meinen Diensten. Verpflichtet auf Ewig!" Desperatio schluckte. Er hatte bis jetzt keine Kinder, vllt würde er nie welche haben und er selbst war bereit dieses Opfer einzugehen. "Abgemacht!", sagte er entschlossen. Der Teufel lachte erneut: "Und weiße Magie ist hier nicht erwünscht!" Desperatio wurde von schwarze Magie umhüllt. Er schrie vor Schmerzen und sank auf die Knie. Schließlich verlor er das Bewusstsein und kippte um. Der Dämon, der ihn auch zum Teufel gebracht hatte, schleppte ihn zu seinem Zimmer. Das würde nun sein neues Zuhause sein und das für seine Nachfahren für alle Ewigkeit. Wie versprochen gab er seiner Geliebten ihr Leben, doch es war ein Leben voller Qualen. Sie konnte sich zwar bewegen, jedoch spürte die Schmerzen des Krebses tief in sich, durch den sie nicht mehr sterben konnte. Als Desperatio wieder zu sich kam und er von dem grausamen Schicksal seiner Geliebten erfuhr, war er erzürnt und richtete sich gegen den Teufel. Dieser lachte jedoch nur und schleuderte Desperatio mehrmals gegen die Wand im Thronsaal: "Es war nur abgemacht ihr Leben zu retten. Davon, dass sie keine Schmerzen haben sollte, war nie die Rede. Du hast dich mir verpflichtet mit all deinen Nachfahren. Es gibt kein Zurück mehr. Du gehörst mir!"

Die Jahre vergingen und Desperatio fand sich mit seinem Schicksal ab. Er besuchte oft seine Geliebte und spendete ihr Trost. Die anderen weißen Magier hatten sie beide aus ihren Reihen verstoßen. Desperatio hatte eine der wichtigsten Regeln gebrochen. Niemand von ihnen durfte sich dem Teufel verpflichten und niemand seinem Zauber unterliegen. Die weißen Magier befanden sich nämlich mit dem Teufel im Krieg. Er wollte die Welt der Lebenden erobern und sie hielten ihn davon ab. Einen Pakt mit ihm zu schließen, war das Schlimmste, was man tun konnte und so wurde Desperatio und seine Frau verstoßen. Trotzdem war seine Frau inzwischen hoch schwanger und er hoffte auf ein gesundes Kind. Den Pakt hatte er dabei längst vergessen. Doch der Teufel freute sich schon auf seinen neuen Diener. Kaum war das Kind geboren, tauchte ein Dämon auf, um es seiner Mutter zu entreißen. Desperatio stellte sich ihm in den Weg: "Nicht meine Tochter, das lasse ich nicht zu." Der Dämon lachte: "Du hast den Pakt geschlossen, schon vergessen?" Er stürzte sich auf den Dämon und versuchte mit aller Kraft ihm seinen Schädel zu zertrümmern. Allerdings war der Dämon zu stark. Er schlug Desperatio kräftig in die Rippen, sodass die Knochen brachen und lebenswichtige Organe verletzten. Desperatio starb an dem Tag, als seine Tochter geboren wurde.

2. Eine gute Dienerin

Die Jahre vergingen und Ancilla, die Tochter Desperatios, wurde zu einer jungen, hübschen Frau. Wie ihre beiden Eltern es waren, so war auch Ancilla schneeweiß und ihr Fell schimmerte im Licht. Allerdings wusste sich nichts über ihre Herkunft. Sie war des Fürsten liebste Dienerin und wie niemand sonst, konnte sie locker und manchmal auch amüsiert mit dem Fürsten sprechen. "Was steht an, eure Abscheulichkeit?" Sie machte nicht einmal eine Verbeugung und als einzige Dienerin betratt sie den hinteren Bereich des Thronsaales. Es war stockduster, doch Ancilla hatte die Fähigkeit vom Fürsten erhalten, auch in dieser Dunkelheit sehen zu können. Im Thronsaal gab es jedoch nicht viel zu sehen. Ein weiter schwarzer Teppich zog sich rund herum um den Thron des Fürsten, auf welchem er gerade saß. Der Fürst selbst verfügte über keine Pupillen, seine Augen waren ganz rot, er hatte ein Widdergeweih und eine Priesterrobe unter der er seine Flügel und seine großen Pranken versteckte. Ansonsten sah er wie eine gewöhnliche Fledermaus aus. Der Thron, auf dem er saß, war mit unzähligen Knochen bestückt, die scheinbar zur Dekoration dienten. Ancilla legte ihre Hände auf eine der Pranken des Fürsten: "Soll ich jemanden für euch qualvoll töten oder möchtet ihr, dass ich jemanden foltere?" Der Fürst grinste zufrieden: "Deine Grausamkeit gefällt mir. Ich hätte auch nichts anderes von meiner besten Dienerin erwartet." "Jetzt seit ihr fast schön gütig, mein Fürst", lachte sie. Der Fürst brach im amüsierten Gelächter aus und sah sie dann an: "Erledige ihn!" Wärend er das sagte, hatte er Ancilla telepatisch ein Bild von ihrem Opfer übermittelt und den ungefähren Aufenthaltsort. "Er wird sich wünschen nie geboren worden zu sein", grinste Ancilla. Dann verschwand sie in schwarzem Rauch.

Ancilla hielt nichts vom schnellen Töten. Sie genoss es ihre Opfer zu quälen. Ihr Ruf eilte ihr weit voraus und so war sie jedem Dämon und Diener bekannt und sogar so manchem aus der Welt der Lebenden. Die Suche nach ihrem Opfer langweilte sie jedoch fast zu Tode, also begann sie wärenddessen andere "Gewöhnliche", wie Ancilla sie selbst bezeichnete zu töten. Uninteressiert feuerte sie mit schwarzen Magiekugeln in die Häuser, Gassen und auch direkt auf Personen. Die Panik, die diese Aktion hervorrief, genoss sie in vollen Zügen. Doch auch ihr Opfer hatte bereits mitbekommen, dass sie dort war und versuchte sich in einer Gruppe fliehender Leute zu verstecken. Ancilla hatte ihn längst entdeckt und lachte teuflisch. Man könnte fast schon annehmen, dass sie mit dem Teufel verwandt sei. "Abrogare, wo willst du denn hin?", fragte sie höhnisch lachend. Abrogare war selbst ein Diener des Fürsten gewesen, doch hatte er zu spät gemerkt, dass der Pakt, den er einging keine gute Wahl war. Unsterblichkeit für ein solches Leben hatte er sich nicht gewünscht. Doch das taten viele und die meisten versuchten bereits in den ersten Monaten zu entkommen. So auch Abrogare. "Ancilla, sei doch nicht dumm. Lass uns zusammen verschwinden", schlug er vor. Sie lachte jedoch nur amüsiert. Mit einem Mal verschwand Ancilla im schwarzen Rauch und tauchte wieder vor Abrogare auf. Ihre Finger legten sich sanft um seinen Hals. Er sah sie entsetzt an, seine Atmung war hastig und er begann zu schwitzen: "Ancilla, bitte..." Langsam drückte sie seinen Hals zu und genoss seine flehenden Blicke. Mit ihrer Zunge fuhr sie sich über den Mund, als würde sie seine Qualen schmecken können. Als er fast erstickte, packte sie mit der anderen Hand seinen Kopf und brach ihm mit einem Ruck das Genick. Dann ließ sie ihn los und er fiel zu Boden. "Irgendwie war Abrogare gar nicht so unsterblich, wie ich dachte", sprach sie zu sich selbst und lachte.

3. Ein junger Dämon

Ancilla war mal wieder in der Hölle und langweilte sich. Sie wusste nichts mit ihrem Zeit anzufangen, also ging sie zum Fürsten. "Eure Abscheulichkeit, ich langweile mich", jammerte sie. Der Fürst lachte amüsiert: "Möchtest du zum Zeitvertreib nicht einen meiner Dämonen ausbilden. Er ist jetzt sechs Jahre alt und braucht eine anständige Ausbildung." Sie war begeistert: "Wo ist er? Ich werde ihm die Grausamkeit lehren, wie sie noch kein anderer Dämonen gelernt hat." Der Fürst lachte und rief nach dem Dämon. Ein junger, schwarzer Fuchs betrat den Thronsaal und kniete nieder: "Ihr habt gerufen, mein Fürst." Der Teufel tat gemeinsam mit Ancilla ins Licht: "Ancilla wird deine Lehrmeisterin Fusco. Werde ihr gerecht." "Wie ihr wünscht, mein Fürst", bestätigte Fusco. Ancilla ging mit dem kleinen Fuchs hinaus aus dem Schloss, um in Ruhe mit ihm trainieren zu können. "Ancilla?", fragte Fusco. "Was ist?", antwortete sie genervt. "Ist Kämpfen lustig?", grinste er. Ancilla lachte laut: "Oh ja, es ist sehr lustig."

Ancilla lehre Fusco zu kämpfen mit schwarzer Magie sowie den Nahkampf zu gebrauchen. Auch vermittelte sie ihm, wie aufregend und spannend ein neuer Gegner war und der Kampf, der sich daraus ergab. Von jedem Gegner konnte man lernen und seinen Gegner sterben zu sehen, war für Ancilla das Größte. Fusco interessierte dieses jedoch nicht. Er genoss den Kampf, die Aufregung, die neuen Fähigkeiten, die sich einem dort offenbarten und vorallem, wenn man an seine Grenzen getrieben wurde. Ancilla war daher recht zufrieden mit ihrem Schüler, jedoch entwickelten sich bei ihm keine besonderen Fähigkeiten, wie andere Dämonen sie bekamen. Sie tränierte Fusco nun bereits seit 10 Jahren und er müsste längst über solch eine Fähigkeit verfügen, was jedoch nicht der Fall war. Als sie ihm schließlich nichts mehr beibringen konnte, verlor sie ihr Interesse an ihm und Fusco musste selbst sehen, wo er seine Erfahrungen machen könnte. Der Teufel war jedoch sehr zufrieden mit Ancillas Ausbildung. Nun hatte er einen Dämon, der Ancilla in nichts nachstand.

Auf einem ihrer Aufträge, lernte sie einen schwarzen Wolf kennen, der sich mit ihr anlegte. Er war wie sie ein schwarzer Magier, jedoch niemandem verpflichtet. Die beiden kämpften gegeneinander, doch der Wolf war ihr ebenbürdig. So kam es, dass die beiden sich in einander verliebten. Als Ancilla dann hochschwanger war, viel sie aus. Der Teufel schickte Fusco aus, um ihre Aufträge zu erfüllen. Diese erledigte er immer gut, jedoch vermied er es zu töten und schaltete nur den jenigen aus, denn er töten sollte. Oft machte Fusco daraus ein stundenlanges Fangenspiel, aber seine Opfer hatten von Anfang an keine Chance. Er spielte nur mit ihnen. Doch Ancilla sollte niemals wieder ihre Aufträge erfüllen. An dem Tag, als sie das Kind zur Welt brachte, starb sie. Sie hatte die Geburt nicht überlebt. Der kleine Junge, der geboren worden war, wurde in die Hölle geholt und vom Teufel auf den Namen Cano getauft. Der Teufel wollte Fusco das Baby anvertrauen, aber Fusco weigerte sich. So wurde Cano einem anderem Dämon zugeteilt.

4. Cano's Familie

Cano war im Gegensatz zu seiner Mutter hellgrau und wurde von einem ziemlich brutalem Dämon aufgezogen. So entwickelte sich in Cano ein großer Hass auf alles was atmete. Er glaubte, dass niemand das Leben dort oben verdient hatte. Sie wäre alle nur erbärmlich. Er verehrte den Teufel, weil er denen dort oben das Leben schwer machte und diese Welt erobern wollte. Cano tat also immer sein bestes und auf seinen Aufträgen musste nicht selten ein ganzes Stadtviertel dran glauben. "Ihr Feiglinge! Nichtsnützige Träumer! Ihr seit des Lebens nicht wert!", rief er seinen Opfern hinterher, dabei lachte er abscheulich. Als Cano bereits 30 Jahre alt war, verliebte er sich in eine andere Dienerin. Die beiden bekamen einen Sohn, denn sie Orbator nannten. Orbator war dunkelgrau und vom Aussehen kam er mehr nach seiner Mutter, die pechschwarz war und gelbe Augen hatte. Cano hatte nämlich immer noch die blauen Augen, die einst seine Mutter Ancilla hatte und auch seine Großeltern. Orbator verachtete jedoch seinen Vater, weil dieser brutal war und nie einen Funken Liebe ihm gegenüber zeigte. Seine Mutter nahm ihn oft in Schutz, aber auch sie merkte mit der Zeit, dass Cano nicht ganz bei Sinnen war. Genauso, wie ihn einst der Dämon brutal und ohne Liebe aufgezogen hatte, so hatte er es auch für seinen Sohn vorgesehen. Doch die Dienerin ließ es nicht zu. Sie trennte sich von ihm und versuchte Orbator vor ihm zu verbergen. Immer wieder tauchte Cano auf und wollte ihr seinen Sohn nehmen, um ihn nach seinen Vorstellungen aufzuziehen, doch die Dienerin hielt ihm Stand. Viele Male musste sie gegen ihn kämpfen. Als Orbator 14 Jahre alt war und bereits einige Aufträge für den Teufel erfüllte, tauchte sein Vater außerhalb der Hölle vor ihm auf. Orbator hatte gerade einen flüchtigen Diener erledigt, als Cano sich vor ihm aufbaute. "Du bist ein Nichtsnutz! Hier sind unzählige Leben, die man auslöschen könnte!", schrie er Orbator an. Doch dieser schüttelte nur leicht den Kopf: "Wozu? Ich töte, wenn ich töten muss. Wozu soll ich mir mehr Arbeit machen?" Cano wurde wütend: "Dir bringe ich endlich Manieren bei." Was er sich dabei unter Manieren vorstellte, war Orbator schleierhaft. Jedoch konnte er sich darüber keine großen Gedanken machen, denn Cano griff ihn an. Orbator war flink und wich gut aus, doch Cano war mit seiner schwarzen Magie, die er gut einzusetzen wusste, weitaus überlegen. Mehrmals bekam er die Kraft der schwarzen Magiekugeln zu spüren und wurde langsamer. Wenn er nichts gegen seinen Vater unternehmen würde, so wusste er, dann wäre das vllt sein Ende. Trotzdem zögerte er. Cano war da jedoch nicht so mitleidig und packte ihn im richtigen Moment am Hals. Dann drückte er Orbator langsam die Kehle zu. Entsetzt starrte Orbator seinen Vater an. Ihm blieb keine Wahl. Er packte die Arme seines Vaters und wehrte ihn mit einer schwarzen Magiewelle ab. Cano flog zurück, stand aber sofort wieder auf und stürmte auf Orbator zu. Dieser wusste sich nicht mehr anders zu helfen, als zur Seite zu springen und ein Stück weg zu rollen. Neben ihm lag das Schwert des Dieners, denn er gerade erst erledigt hatte. Cano stürzte sich erneut auf ihn. Orbator zögerte nicht, wie von selbst griff er nach dem Schwert und bohrte es seinem Vater durch die Brust. Er spuckte Blut und kippte dann um. Entsetzt starrte Orbator noch eine Weile auf seinen toten Vater, dann kehrte er zurück in die Hölle.

5. Generation um Generation

Orbator war der Anfang einer Generation, die zwar dem Teufel treu diente, jedoch keine Unbeteiligten tötete. Fusco verstand sich trotzdem nicht mit ihnen und hielt sich von ihnen fern. 20 Generationen ging das so. Alle waren sie grau bis dunkelgrau von der Fellfarbe her. Einer nach dem anderen starb. Entweder im Kampf, weil der Teufel sie nicht mehr brauchte oder auch durch Selbstmord. Das letztere hatte Reus sich angetan. Er war durch die Arbeit einfach völlig verrückt geworden. Seine Tochter Nausa war da gerade mal 6 Jahre alt. Die vielen Schuldgefühle, das Blut an seinen Händen und die Gewissheit, dass es kein Entkommen gab, machten ihn verrückt. So kam es, dass er sich einem flüchtigen Diener stellte, gegen ihn kämpfte und sich töten ließ. In den Augen des Teufels sah es wie ein Versagen aus, aber Reus konnte einfach nicht mehr. Er wollte nicht mehr leben und ließ sich töten. Nun lag es an Fusco, welcher bereits 1012 Jahre alt war, den Flüchtigen Diener zu fassen. Für Fusco war das kein großes Problem, was das töten anging, doch war er eine Null im Finden. Der Diener spielte mit Fusco mehrere Stunden dieses Versteckspiel bis Fusco ihn endlich entdeckte und tötete. Nun kam der Teufel erneut auf Fusco zu, dass er sich um Nausa kümmern sollte, doch Fusco lehnte es stur ab. "Ich kümmere mich um niemanden aus dieser Familie. Es ist reine Zeitverschwendung", erklärte er. Dem Teufel war klar, was Fusco damit meinte, denn niemand von denen war unsterblich und nach einer guten Ausbildung würden sich schon einige Jahre später nichts mehr taugen. Trotzdem wollte der Teufel ihnen keine Unsterblichkeit schenken. Es war nicht teil der Abmachung. Der Teufel entschied sich jedoch für etwas anderes. Jeder von ihnen sollte noch eine besondere Fähigkeit erhalten und mit Nausa würde er anfangen.

Nausa war zwar gerade erst sechs Jahre alt, trotzdem sollte sie sich neben der schwarzen Magie für eine besondere Fähigkeit entscheiden, um ihren Gegnern gegenüber im Vorteil zu sein. Sie überlegte erstaunlicher Weise nicht lange. Sie wollte schweben. Die Idee gefiel dem Teufel, so könnte sie über den Köpfen ihrer Feinde schweben und diese einfach erledigen. Nausa erhielt die Fähigkeit zu Schweben. Trotzdem weigerte sich Fusco sie in seine Obhut zu nehmen und Nausa wurde einem anderen Dämon zugeteilt.
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