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 Wolf des Vertrauens (Urversion - von Angelfeather)

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Luna42
Babylonier
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BeitragThema: Wolf des Vertrauens (Urversion - von Angelfeather)   07.01.17 17:34

Version: 08.10.2010

Mitten auf dem Meer, liegt eine große Insel, die den Namen Pays Divisé Island trägt. Eine hohe Mauer, die sich einmal durch die Insel erstreckt, teilt diese in zwei Seiten. Auf diesen zwei Seiten leben zwei verschiedene Völker. Schwarze Magier und auf der anderen Seite nicht Magier, die beide einen heftigen Streit führen, das oft zum Krieg geführt hat. Auf Pays Divisé Island gibt es für beide Seiten einen Herrscher, Ténèbres, der auf der dunklen Seite herrscht, und Lumière auf der anderen. Jedoch liegt mittig auf der Insel eine große Festung, in dieser lebt der Hauptherrscher der Insel, Empereur..

Es war schon Nacht, auf der Schattenseite, Joie ein silberner weißer Wolf lief durch die öde Gegend. Er wurde von Ténèbres als Wachposten diese Nacht verdonnert, was die wirklich langweiligste Strafe war. Noch dazu sie Joie zu geben, war eine Lachnummer. „Was denkt der sich dabei?“, sagte er gelangweilt und schaute mal hier und da ob etwas war. „Ich tue keiner Fliege was zu leider. Wen er meint ich solle Eindringlinge töten soll er seinen Hintern selber hier her bewegen.“ Er seufzte und lehnte sich an einem vertrockneten Baum. Hier in der Gegend wuchs fast nichts. Es war hier fast wie eine Wüste ohne Sand. Nur in der Nähe des Dorfes gab es ein paar Büsche oder Bäume. Er sah hinauf, man sah keinen Himmel nur dunkle Leere die sich über den Schattenteil der Insel zog. „Wie gerne würde ich Sterne oder den Mond sehen.“, sagte er etwas träumend vor sich hin. Seine Ohren stellten sich auf als er Schritte hörte. Sie kamen immer näher, durch den etwas dichten Nebel erkannte man es nicht genau. Bis es immer näher kam und ein schwarzer Wolf sich zeigte. Joie wunderte sich und lief ihm langsam entgegen. Auf der anderen hellen Seite gab es nie schwarze Wölfe, regelrecht nur hier. Aber diesen kannte er nicht. „Hallo?“, fragte Joie erst vorsichtig. Der schwarze Wolf hielt an und schaute zu Joie. In deinen Armen lag ein Kind, das friedlich schlief. Er ging zu Joie und zeigte ihm das Baby. „Bitte bring ihn in Sicherheit.“ Joie verstand nicht und zögerte etwas. „Wieso den?“ Der Wolf gab Joie das Kind in die Arme. „Er soll seinem Schicksal entkommen, und nicht in der Hölle leben.“ Joie verstand das alles immer noch nicht, aber nickte. Der merkte das der Wolf es eilig hatte und es anscheinend irgend ein Problem hatte. Der schwarze Wolf verschwand einfach und Joie schaute zu dem Baby das immer noch schlief. „Ich sollte zu Empereur gehen...“ So tat er das auch, er ging zurück zum Dorf, von da an zu der großen Mauer die die Insel teilte, dort stand auch die große Festung. Die Wachen ließen Joie rein. Dieser ging den langen Gang entlang bis zu einer größeren Tür. Er sah noch einmal zu dem Kind. „Irgendwie süß, wie kann man so etwas nur weggeben.“, sagte er etwas lächelnd und ging durch die geöffnete Tür. Empereur, ein weiß-schwarzer Wolf schlief auf deinem Thorn in einer liegenden Pose. Joie lachte leise und ging zu ihm hin. Er rüttelte leicht an ihm. „Meister Empereur, Meister Empereur!“, sagte Joie und grinste dabei. Empereur machte die Augen etwas auf, sein Blick fiel sofort auf das Kind. „Mutter geworden?“ Joie lachte. „Ich doch nicht, das gehört nicht mir.“ Sofort nahm er den kleinen in seine Arme und grinste. „Wo hast du ihn den her?“ Joie zuckte mit den Schulter und grinste weiter. „Wer sucht der findet.“ Empereur schaute etwas nachdenklich zu Joie. „Heißt das der kleine wurde ausgesetzt?“ Joie nickte, worauf Empereur etwas jammerte. „Der Arme..“ „Was sollen wir mit ihm machen?“, fragte Joie besorgt und setzte sich auf die Lehne des Thorns. „Wir behalten ihn!“ sagte Empereur grinsend. Das Baby machte langsam die Augen auf und schaute mit seinen großen gelben Augen zu den beiden. Joie war etwas schockiert. „Einfach so? Wer soll sich den um den Kleinen kümmern? Wir sind hier selbst schwer im Leben? Wir wissen noch nicht einmal ob es ein Magier oder nicht Magier ist.“ Empereur grinste etwas tückisch. „Ich habe schon wundervolle Ideen.“ Joie schaute mit einem kleinen Tautropfen zu ihm hin und kratze sich am Hinterkopf. „Hört der mir überhaupt zu?..“, fragte er sich selbst leise und schüttelte etwas den Kopf. „Ténèbres!“, rief Empereur einfach, und im Nebel erschien ein schwarz-lila Wolf mit steckend gelben Augen. Es war Ténèbres, er war der Herrscher der Seite auf der die schwarzen Magier lebten. Er ist ein eiskalter Killer und war für seine kranke Art gefürchtet. Joie schaute dem Geschehen nur zu. Wollte er das Kind umbringen lassen? Das wäre ziemlich herzlos. Aber was tun könnte Joie nicht. „Ihr habe eurer Rufen erhört, Meister Empereur“, sagte Ténèbres grinsend. Empereur grinste breit. „Ich habe eine spezielle Aufgabe für dich!“ Ténèbres spitze die Ohren. Empereur zeigte das Kind. „ich möchte das du den hier aufziehst“, sagte er leicht kichernd. „WAS?!“, schrien Joie und Ténèbres gleichzeitig und starrten auf Empereur und den Kleinen. „Das ist nicht euer ernst?“, sagte Ténèbres sogar mit einem besorgten Blick. Selbst Joie war nicht begeistert. „Wie könnt ihr Ténèbres ein Kind anvertrauen?“ Ténèbres starrte zu Joie und knurrte. „Denkst wohl ich bringe es um was?“ Joie nickte wütend. „Ja das glaube ich!“ Empereur mischte sich einfach ein indem er sich grinsend vor die beiden stelle. „Ich möchte aber das Ténèbres den Kleinen aufzieht.“, sagte er und drehte sich dieses mal ernst zu Ténèbres um. „Ich warne dich sollte der Kleine nur einen Kratzer bekommen, zieh ich dir dein Leben ein!“ Ténèbres fasste sich leicht an die Kehle und schluckte. „Ja Meister.“ Joie grinste und lachte dabei etwas. „Sei schön artig. „Halt ja den Rand!!“, schrie Ténèbres wütend und sah zu dem Kleinen. „Und wie heißt der Bengel?“ Empereur überlegte etwas und schnippte mit den Fingern als ihm was schönes einfiel. „Confaince!“ Joie grinste und nickte. „Das bedeutet Vertrauen.“. Ténèbres widerte das nur an und ging zu Empereur, der ihm das Kind gab. Seufzend ging er aus der Festung, und Joie schaute ihm nur hinterher. „Was haben sie sich dabei den gedacht, ausgerechnet Ténèbres die Verantwortung zu geben?“ „Nichts“, sagt Empereur förmlich und setzte sich wieder hin. Joie fasste sich am Kopf und verlies dann ebenfalls die Festung.

Die Jahre vergingen und Confaince war ein kleiner Junge von 4 Jahren. Er verbrachte seine Zeit immer bei Ténèbres um ihn Stunde für Stunde zu nerven, um sich die Langeweile zu vertreiben.
„Onkel Ténèbres?“, fragte Confaince, der auf der Lehne von Ténèbres Thron lag, mit dem Kopf nach unten, sodass er alles verkehrt herum erblickte. „Hör auf mich so zu nennen“, murrte Ténèbres, während er in einer liegenden Pose auf seinem Thron war mit geschlossenen Augen, als würde er einschlafen. „Onkel Ténèbres?“, wiederholte Confaince wieder. Ténèbres ignorierte ihn nur und sagte nichts. Confaince schaute etwas wüten und zog ihm am Ohr. „Onkel Ténèbres?“, fragte er wieder nur etwas lauter. „Was verdammt!“, rief Ténèbres wütend und öffnete ein Auge. „Spielen wir was, mir ist langweilig?“, fragte Confaince und beugte sich etwas über ihn. „Nein“, sagte er kalt. „Ich will aber spielen!“, maulte er etwas und sprang auf Ténèbres Bauch, der leicht zuckte und etwas knurrend zu ihm sah. „Du nervst echt. Beschäftige dich doch mal alleine!“ Confaince lies etwas die Ohren hängen. „Das ist aber langweilig..“ Seine Augen wurden etwas feucht und er umarmte Ténèbres flehend. „Bitte!“, rief er jammernd und zog weiter an seinem Ohr. Ténèbres packte Confaince und setzte ihn auf den Boden. „Schön von mir aus, wir spielen zwar nichts, aber du kannst beim Rundgang mit.“, sagte er etwas genervt und stand auf.

Confaince grinste und sprang freudig auf, beide verließe das Gebäude und ginge durch das Dorf. Confaince lies die Ohren etwas hängen als er zu den ganzen halb zerstörte Hütte aus Stein sah. Wie trocken und nebelig es war. Er fad dies immer ziemlich traurig anzusehen. Nur weil er bei Ténèbres war lebte er besser als alle hier in diesem Teil. „Wieso leben hier eigentlich alle so schwer?“ Ténèbres lief weiter mit Confaince und schaute zu ihm runter. „Das ist nun mal so, das fruchtbare Land ist auf der anderen Seite. „Was ist den noch alles auf der anderes Seite?“, fragte Confaince gleich neugierig drauf. Ténèbres knurrte nur. „Das braucht dich nicht zu interessieren, die Mauer trennt die Insel, also find' dich damit ab.“ Confaince schaute etwas betrübt, und sagte nichts weiter dazu. „Benimm dich einfach deines Ranges mehr.“ Confaince murrte, denn das war Ténèbres Standard Satz den er immer brachte. Hier auf der Insel war auch sehr alles nach Rang geordnet. Confaince´s Rang entsprach Petit Prince (franz. = kleiner Prinz), Ténèbres Rang war Petit Dominateur (franz. = kleiner Herrscher), dann gab es noch Empereur´s Rang Grand Souverain (fanz. = großer Herrscher), dann gab es noch Gurrerier'e und Garde'n (franz. = Krieger und Wachen ) und zum Schluss die Untersten, Subordonné (franz. = Untergebene). Confaince musste sich das alles im Kopf behalten was nicht schwer war. Der Rundgang diente nur dazu das Ténèbres schauen könnte was im Dorf los war. Streit, Gewalt und alles nahm Ténèbres einfach hin, so was mochte Confaince nie sonderlich. Es war auch nicht selten das Wölfe hier sterben. Die Gründe waren oft immer das sich die Wölfe Tot prügelten oder andere einfach verhungerten oder verdursteten. „Ténèbres, Ténèbres!“, rief ein dunkelgrauer Wolf, der auf die beiden zukam, es war Porteur der Laufbursche oder auch Bote von Empereur. Kaum erblickte Ténèbres ihn, sah er ihn genervt an. „Was den nun?“, knurrte er. „Empereur braucht dich wieder für was außerhalb.“, erklärte Porteur grinsend und verschränkte die Arme. „Ich komme sofort“, murrte er und sah zu Confaince runter. „Geh zu Joie bis ich wieder da hin, du hast solang die Verantwortung.“, sagte Ténèbres seufzte wieder und ging mit Porteur zur Festung. Confaince lies schaute ihm traurig hinterher. „Der muss aber sehr oft weg in letzter Zeit“, sagte er etwas jammernd und ging los zu Joie. Diesen fand man immer unter einem Baum, und da es nicht so viele gab, war das suchen auch nicht schwer. „Joie“, rief Confaince lächelnd, als er ihn erblickte. „Hey Kleiner, was machst du den hier?“ „Onkel Ténèbres muss wieder weg“, antwortete Confaince und verschränkt nachdenklich die Arme. Joie lächelte und klopfte auf den Boden neben sich, um Confaince neben sich zu bitten, dieser kam und setzte sich. „Ich versteh schon du fragst dich was der treibt“, sagte Joie grinsend und blickte zu ihm. Confaince gab nur ein nicken als Antwort. „Das hat etwas mit gebrochenen Regeln und allem zu tun.“ „Regeln? Hier gibt es auch noch Regeln?“, frage Confaince etwas verwirrt. Joie lachte nur etwas, und lehnte sich zurück. „Ténèbres scheint die dir noch nicht gesagt zu haben, das übernehme ich gerne, bevor du noch eine Dummheit machst“, sagte er und sah zu Confaince der auf Joie´s Satz hin kicherte. „Nun, zum einen ist es nicht erlaubt hier auf dieser Seite ohne den Zauber oder auch „Spuren“ zu leben.“ „Was sind diese Spuren?“, fragte Confaince neugierig lächelnd. „ Du musst wissen jedem Kind hier, nach seiner Geburt wird ein Zauber verlegt, der jede andere Magie erheblich blockt doch die schwarze Magie im Inneren mehr verstärkt. Noch dazu kann Ténèbres dank des Zaubers immer wissen wo die Person die die Spuren tragen sind, oder überhaupt wissen das sie die Spuren tragen. So erkennen wir unsere Bewohner hier auf diesem Teil der Insel. Eindringlinge haben so keine Chancen. Doch die die den Zauber tragen erhalten somit auch Fähigkeiten. Einmal das sie Ténèbres spüren können wen er in der Nähe ist, dieses können aber nur die die wirklich schwarze Magie in sich tragen! Das zweite wäre das Spurenlesen, das ich dir erklärt habe. So etwas muss erlernt sein und können auch nur schwarze Magier.“ „Ach so, ja das versteh ich, und das habe ich auch in mir? Kann ich also Ténèbres spüren? Ich hab noch nie was eigenartiges Bemerkt.“, sagte Confaince und lehnte seinen Kopf geben Joie´s Arm, dieser lächelte daraufhin. „Nicht jeder kann dies. Nur starke schwarze Magier, deren Magie ausreichen würde für so eine Fähigkeit.“ Confaince lies die Ohren etwas hängen. „Ach mano, das heißt ich bin ein schwacher Magier?“ Joie lachte darauf und wuschelte Confaince über seinen Kopf, der etwas kicherte. „Du bist noch klein, aber auch wen du ihn nicht so spüren kannst, dann lass dir das Spurenlesen beibringen.“ „Ich will aber nicht mit Onkel Ténèbres trainieren, das tut weh..“, sagte er etwas betrübt und schaute zu Boden. Joie lächelte weiter. „Ténèbres Bedienung war damals, wen er dich trainiert, darf er das auf deine Weise machen. Ich bin gegen alles was Empereur erlaubt hat.“ Confaince lächelte. „Es ist okay.“ „Was?“, fragte Joie und schaute überrascht zu Confaince runter. „Es ist okay bei ihm. Ich hab ihn lieb und Spaß mit ihm. Das ist das einzige was bei so etwas wichtig ist.“, setzte Confaince mit einem freudigen lächeln fort. Doch Joie wusste genau, das Confaince bei der Sache etwas lügt. Die beiden wurden wieder still, bis Joie wieder zu Wort kam. „Hey, ich verrate dir was.“ Confaince schaute fragend zu ihm. „Entlang der Mauer ist irgendwo ein kleines Loch. Vielleicht hast du ja mal Lust auf die andere Seite zu gehen.“, erzählte Joie grinsend. Confaince war dessen etwas skeptisch und schaute besorgt. „Aber Onkel Ténèbres hat gesagt er bringt mich um wen ich die andere Seite betrete.“ „Das soll er nur versuchen“, kicherte Joie etwas und tippte Confaince mit dem Zeigefinger auf seine Nase. „Hör mal du lässt dir doch nichts von so einem alten Wolf sagen.“, sagte Joie grinsend. Confaince lachte daraufhin und nickte. „Nein, werde ich nicht, ich tu was mir Spaß macht!“, sagte er entschlossen grinsend und stand auf. Er rannte schnell zur Mauer, und Joie sah ihm nur noch lächelnd hinterher. „Der soll mir ja nicht gehorsam enden. Wäre ja langweilig“, sagte Joie noch etwas lachend und schloss die Augen.
Kaum war Confaince da sah er zur meterhohen Mauer hoch. „Von ganz nahe, sieht die ja noch größer aus“ Er lief sie entlang und suchte neugierig das Loch, bis plötzlich ein kleiner blauer Ball ihm vor die Füße rollte. „Was ist das den?“, fragte er sich und hob ihn auf. Er sah wie eine kleine Wölfin auf ihn zukam. Ihr Fell war hellgrau, das fast ins weiße ging. Ihre Augen hatten ein klares blau, und sie trug ein kleines pinkes Kleid. „Danke, du hast meinen Ball gefunden, darf ich ihn wieder?“, fragte die Wölfin Confaince, der ihr den Ball wieder gab und sie fragend anstarrte. Mit Freuden nahm die kleine den Ball wieder und lächelte auf seinen Blick. „Ist was?“, frage sie Confaince sanft. „Wer..bist du?“, fragte er vorsichtig. Noch nie hatte er einen anderen Wolf oder Wölfin mit einem derart hellem Fell und Augen außer Joie gesehen. „Volonté ist mein Name, darf ich auch deinen wissen?“, fragte sie lächelnd. Confaince zögerte schüchtern, und sah etwas weg. „Confaince..“ Volonté lächelte erneut und nickte. „Ja ich verstehe, das bedeutet Vertrauen.“ „Was?“, fragte er leise und schaute etwas zu ihr. „Dein Name ist französisch und heißt übersetzt Vertrauen. Meiner heißt übersetzt Wille.“ Confaince schaute nun ganz an aber etwas fragwürdig. „Wollen wir was spielen?“, fragte Volonté und zeigte ihren Ball. Confaince nickte nur stumm, und Volonté warf ihren Ball zu Confaince, der einfach nur an ihm stieß und wieder zu Volonté rollte. „Was den, hast du keine Lust?“, fragte sie verwundert und hob den Ball wieder auf. „Doch nur, was soll ich machen?“, fragte er und schaute zum Ball. „Du sollst ihn fangen du Dödel“, kicherte Volonté und warf ihm den Ball erneut zu, den er dann auffing. „Ach so, und nun?“ „Nun wirf ihn zurück“, sagte sie lächelnd. Confaince nickte nur und warf ihn zurück, dabei lächelte er kurz. Volonté fing ihn wieder auf. „Na schau, geht doch“, kicherte sie erneut.

„Lebst du hier in diesem Teil?“, fragte Confaince ruhig während er den Ball immerwieder fing und zurück warf. „Nein nein“, lachte Volonté, und tat das selbe. „Ich bin keine Magierin, und lebe auf der anderen Seite dieser Insel. Mein Ball ist durch ein kleines Loch in der Mauer durchgerollt, da bin ich durch das Loch hinterer.“ Confaince schaute etwas verwundert. „Auf der anderen Seite leben auch Wölfe?“ Volonté nickte ebenfalls verwundert. Das er das nicht wusste war ihr nicht klar aber lächelte. „Willst du mal rüber?“, fragte Volonté und fing den Ball diesesmal nur auf und schaute abwartent zu Confaince. Dieser zögerte und schaute mit hängenden Ohren zu Boden. „Aber...(Eigentlich darf ich ja nicht, aber Joie hat recht, ich sollte mir nichts verbieten lassen!) Schon gut, gerne.“, sagte Confaince leicht lächelnd. „Gut, aber verhalte dich unauffällig keiner auf der anderen Seite hat schwarzes Fell, du würdest leicht auffallen“, erklärte Volonté und lief vorraus zum Loch. Confaince lief hinterher und nickte nur einmal. „Danke“, sagte er dan noch leicht verlegen. „Bitte, wir sind ja Freunde.“, antwortete Volonté und ging weiter. Confaince grinste breit und nahm Volonté knuddelnd in den Arm. „Freunde!“, rief er fröhlich und Volonté lachte nur. Sie fürhte ihn weiter bis zum Loch und krabbelte hindurch, was Confaince ebenfalls tat. Er erblickte ein tropischen Teil, wo sie Sonne schien. Er kniff etwas die Augen zu, es war ungewohnt. Der Himmel schien normal klar und die Sonne lies das Meer richtig glitzern. Palmen, und Holzhütten waren zu sehen. Sogar ein großer Wasserfall mit einem riesigen Teich, wo kleine Fische schwammen und ein paar große Steine drinnen waren. Es war wie ein topischer Traum für Confaince. Er lachte und schaute sich staunend um. „Das ist hier so schön, viel besser als bei uns.“, sagte er und ging zum Wasserfall, unter dem er sich etwas stellte, wieder hinausging und sich schüttelte. „Und das ganze Wasser hier.“ „Schön das dir unser teil gefällt. Normal höre ich immer das schwarze Magier ziemlich unfreundlich und wahre Killer sind. Confaince schüttelte etwas den Kopf. „Nein das ist nicht ganz wahr. Es stimmt schon das man in den anderen teil, erst das töten, dann das richtige Kämpfen beigebracht wird. Und manche sind wirklich unfreundlich. Aber nicht jeder!“, erklärte Confaince, setzte sich und lies seine Füße ins Wasser hängen. Volonté setzte sich neben ihm und lehnte ihren Kopf gegen seine Schulter. „Ja du bist anders, bis jetzt der netteste den ich kenne.“ Confaince wurde etwas verlegen, das einzige was er rausbekam: „Dein Fell ist weich, du bist sehr kuschelig.“ Er hielt sich etwas rosa den Mund zu. Was hatte er da nur losgelassen? Er konnte nicht mehr klar denken. Volonté kicherte nur darüber. „Deines auch.“, antwortete sie. Confaince stand auf, worauf Volonté fragend zu ihm sah. „Ich muss dann wieder gehen.“ Volonté fragte nicht warum, weil sie nicht so neugierig sein wollte. „Treffen wir uns bald wieder?“ Confaince nickte lächelnd und ging wieder durch das Loch in der Mauer auf die andere Seite. In Confaince machten sich nur mehr Fragen auf seid er das Mädchen traf. „Warum steht steht eine Mauer und teilt die Völker? Warum durfte ich nicht wissen das dort drüben noch Wölfe sind? Ich versteh das alles nicht.“, fragte er sich selbst und lies nachdenklich ein Ohr schlapp hängen. Kaum ging er zurück ins Dorf, war auch schon Ténèbres wieder da. „Wo hast du gesteckt?“, knurrte Ténèbres und ging zu Confaince. „Ich..war bei Joie, wie du es mir gesagt hast.“, stotterte er etwas und sah zu ihm hoch. Ténèbres gab nur ein leises knurren von sich. „Heute schon geübt?“, fragte er noch während er zurück zum Gebäude ging. Confaince lies etwas die Ohren hängen. „Nein, habe ich noch nicht.“ „Ich hab dir schon tausendmal gesagt, dass du nie stärker wirst, wen du nicht anständig trainierst.“, sagte er etwas genervt, betrat das Gebäude und setzte sich seufzend auf seinen Thron. Confaince lief nur mit hängenden Ohren hinterher. „(Er hat wieder schlechte Laune..) Tut mir Leid.“ „Tut es dir immer“, sagte er, während er leicht zu Confaince schaute. „Tu mir einen Gefallen“, sagte Ténèbres nun, während er sich wieder auf deinen Thron legte. Confaince stellte die Ohren auf und schaute zu Ténèbres hoch. „Bring das zu Meister Empereur.“, setzte er fort, warf ihm ein zusamm' gerolltes Pergament zu und schloss die Augen. „Ich bin zu müde.“ Confaince fing das Pergament auf und nickte. „Mach ich Onkel Ténèbres“, sagte er freudig und rannte los. Wieder zur Mauer lief er und dann zur großen Festung. Die Wachen ließen ihn durch und er lief den Gang entlang bis zur Tür, durch die er trat. Empereur schlief wieder, und lag dieses mal sogar halb auf dem Boden. „Wiso schläft der eigentlich immer?...“, fragte sich Confaince leise selbst und ging zu ihm hin. Mit dem Pergament pickste er ihm an die Backe, und schaute leicht gebückt zu ihm runter. „Meister Empereur?“ Empereur machte ein Auge auf und schnappte sich das Pergament, er rollte es auf und sah verblüfft auf das war draufstand. „Was für eine seltsame Sprache...“, sagte er leicht mit einem staunenden Ton. Confaince seufzte und drehte das Pergament um und gab es wieder Empereur. „Ah, schon viel besser.“, sagte er grinsend und richtete sich auf. Er las sich es still durch und rollte es dann wieder grinsend zusammen. „Danke Kleiner, bist ein braver Junge“, sagte er mit eine breiten grinsen. Confaince machte eine kleine Verbeugung. „Es war mir eine Freude, Meister Empereur.. (Der hat echt irgendwo ne Schraube locker...liegt vielleicht daran, das er seinen Thron nie verlässt.)“ Er verlies den Raum und kehrte zum Dorf zurück.

Er lief den Weg ganz normal er er etwas erschrocken anhielt. Er sah Joie, mit dem Mädchen. Confaince rannte sofort zu Joie. Volonté hörte Confaince von hinten und drehte sich um. Als sie ihn erblickte lächelte sie. Joie wendete seinen Blick nun auch zu Confaince. „Confaince?“ „Joie was macht sie den bei dir?“, fragte er etwas verwundert. Joie grinste. „Ach so verstehe ihr kennt euch schon richtig?“, sagte er und schaute zu Volonté, die nickte lächelnd. „Volonté ist meine Nichte, Confaince. Sie kommt öfters hier her. Natürlich völlig heimlich“, sagte er grinsend. „Wollen wir was spielen?“, fragte Volonté und schaute freudig zu Confaince, der nur mit hängenden Ohren und einem besorgten Gesicht den Kopf schüttelte. Joie lächelte und stand auf. „Du kannst ruhig spielen, ich denk mir ne Ausrede für Ténèbres aus. Du lässt dir viel zu sehr alles verbieten. Sei doch etwas rebellischer.“ Volonté wurde aufmerksamer. „Ténèbres? Der blöde alte Wolf? Ist Confaince mit dem Verwandt oder so?“ Joie lachte laut. „Na ein Glück nicht. Nur hat Ténèbres die Verantwortung über ihn.“, erklärte Joie, und Confaince murrte leise. „Er ist nicht blöd, nur immer oft schlecht gelaunt.“, meinte Confaince etwas leise. Joie ging schon voraus. „Also macht euch einen schönen Tag zusammen. Überlasst die Ausreden mir“, sagte er lachend und ging fort. Volonté nahm Confaince gleich an die Hand und zog ihm zum Meer, von dort aus Zwischen ein paar hohen vertrockneten Gräsern und Büschen zu einer kleinen Strandecke mit einer Höhle. „Hier wird unser Versteck.“, sagte Volonté und legte sich in den dunklen Sand. „Warum nicht auf deiner Seite“, fragte Confaince etwas vorsichtig. „Wen Ténèbres die Verantwortung über dich hat, und in der Sache tust du mir echt Leid, dann wäre es vertahl wen du auf unserer Seite entdeckt wirst.“, erklärte Volonté und schaute zum Meer. „(Sie ist ziemlich schlau)“, dachte Confaince etwas und lief zu ihr hin. „La Mare“, sagte Volonté lächelnd. „La..was?“ „La Mare“, wiederholte Volonté kichernd. „Das Meer. So friedlich und still spiegelt es das glitzern der strahlenden Sonne. Doch an stürmischen Tagen nimmt es den weinenden Regen in sich, und schlägt große Wellen. „Du redest in Rätseln“, meinte Confaince etwas verwirrt. „Das ist ganz einfach. Von Dingen abgeleitet kann man Personen beschreiben. Für das Meer passe eine lebhafte Person, voller Freude, die aber auch die Trauer in sich hineinfrisst. Eine Person, die voller Kraft steckt, aber man es der Person nicht ansieht, da diese so friedlich ist.“ Confaince war erstaunt über Volonté´s Erklärung, und nickte lächelnd. „Das klingt poetisch“, sagte er lachend und setzte sich neben Volonté. Volonté legte wieder ihren Kopf an Confaince´s Schulter, worauf dieser etwas verlegen zur Seite schaute. Volonté sah dies etwas und grinste. „Hey, schließ mal deine Augen“, sagte sie lächelnd. „Warum?“, fragte Confaince und schaute zu ihr. „Tust einfach“, sagte sie kichernd. Confaince schloss unsicher die Augen. Volonté beugte sich zu zum und gab ihm einen kleinen Kuss auf die Wange. Dieser riss sofort die Augen auf und wurde ganz rot. Volonté lachte darüber nur. Confaince wurde etwas still, aber lächelte dann. Er ging grinsend zum Wasser und spritzte Volonté voll. „Das hast du nun davon“, sagte er lachend. Volonté kicherte und hielt sich ihre Hände vor ihr Gesicht. Sie ging nun ebenfalls zum Wasser und spritzte ihn voll. Confaince stürmte zu Volonté und beide landeten im Wasser. Sie lachten. Beim Anbruch der Nacht verabschiedeten die beiden sich wieder. Confaince ging ganz normal zurück ins Dorf zu Ténèbres. Dieser schlief schon, auf seinem Thron. Confaince lächelte darüber etwas. „Ehrlich, der ist immer zu faul oder müde um ins Bett zu gehen.“, sagte er leise und lachte. Er ging zu Ténèbres Zimmer, holte seine Decke, ging zurück und deckte ihn damit zu. „Unbelehrbar“, sagte er leise kichern und ging dann in sein Zimmer, wo er sich auf sein Bett legte und einschlief.
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