StartseitePortalSuchenMitgliederAnmeldenLogin

Teilen | 
 

 Eigene Gedichte (Ein Thema für Hobbydichter)

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten 
AutorNachricht
Luna42
Babylonier
Babylonier
avatar

Punkte : 1564
Anmeldedatum : 04.01.17
Alter : 32

BeitragThema: Eigene Gedichte (Ein Thema für Hobbydichter)   07.01.17 14:36

Ich fange mal mit ein paar Gedichten an zu Charakteren aus meinen Storys bzw. aus Karasu no shugo Tenshi (Angelfeathers und meiner Story):

Parva, die kleine Hexe

Niedlich und klein,
dass mag sie sein.
Doch hinter dem süßen Näschen,
verstecken sich gar üble Späßchen.
Die kleine Hex' kennt jeder,
sie fliegt leicht wie eine Feder.
Doch will sie etwas haben,
benutzt sie ihre Gaben.
Zaubern ist da nebensächlich nur,
denn von Anstand ist keine Spur.
Schauspielern kann sie wie keine zuvor,
fast jeder mitleidig gegen sie verlor.
Doch innerlich ist sie ganz lieb,
allerdings auch ein Apfeldieb.
Hast du sie einmal gesehen,
wirst du dies Gedicht verstehen.

La Mare, die süße Kleine

Sie ist so süß und niedlich,
wenn sie schläft ganz friedlich.
Immer gut gelaunt,
ein jeder über sie staunt.
Doch wie ein Esel so stur,
von Angst keine Spur.
Immer mutig voraus,
das Höllenfeuer macht ihr nichts aus.
Selbst die dunkelsten Mächte,
spüren schnell ihre Rechte.
Schwarze Magie ist gar nicht ihr Ding,
die Lust daran ihr schnell verging.
Und doch möchte sie immer voran in den Kampf,
macht ihren Gegner kräftig Dampf.
Ihren Cousar sie treibt in den Wahnsinn,
doch ist sie auch ein wahrer Gewinn.
Schafft es immer wieder doch,
das er redet über seine Gefühle noch.
Trotzdem ist es schwer ihn zu bekehren,
sein Inneres scheint sich heftig zu wehren.
Niemals aufgeben sie will,
und niemals mag sie schweigen still,
ehe ein Lächeln zu sehen bei ihrem Cousar,
das ist doch sowas von klar.
Sie ist lieb und klein,
La Mare, so kannst nur du sein.

Aters Gedanken

Was nur Liebe ist?
Die Frage mich zerfrisst.
Ein sanfter Kuss,
mit allen Fragen ist nun Schluss.

Sie hat mich erwählt,
hatte mich so gequält,
nun ist es vorbei,
ich fühle mich so frei.

Alles so anders ist,
war solch ein Egoist,
nun zählt nur noch sie,
als wäre es anders nie.

Verstehen, wie es dazu kam,
das legt meine Gedanken lahm,
doch es ist nicht wichtig,
ich weiß, es ist richtig.

Ich hoffe, dies' wird enden nie,
alles würd' ich tun für sie,
brechen alle Gesetze gar,
mich wenden gegen die gesamte Dämonenschar.

La Mare, ich liebe dich,
du bist das einzig Wahre für mich,
mein Schicksal, mein Leben,
ich würd' alles für dich geben.

Apollon/Corvus

Mörder, Henker,
im Team der Denker.
Gefürchtet, verachtet,
jedem nach dem Leben trachtet.
Einsam, missverstanden,
musste in der Hölle landen.
Hasserfüllt, böser Blick,
bricht dir das Genick.
Trauer, Selbstmitleid,
für den Tod bereit.
Freundschaft, Liebe,
als wenn er diese Worte schriebe.
Schmerz, Leid,
da weiß er bescheid.
Tief im Innern,
kann er sich erinnern.
Wer er wirklich war,
ehe das geschah.
Wird den Weg finden,
ans Glück sich binden.
Er wird sein,
vom Herzen rein.


Zuletzt von Luna42 am 15.01.17 11:57 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
Nach oben Nach unten
http://www.karasu-no-shugo-tenshi.de
Luna42
Babylonier
Babylonier
avatar

Punkte : 1564
Anmeldedatum : 04.01.17
Alter : 32

BeitragThema: Re: Eigene Gedichte (Ein Thema für Hobbydichter)   07.01.17 15:11

Dann habe ich noch zwei Gedichte als PDF, als ich mal Gedichte als Comissions angeboten habe.

S C H W A R Z E R E N G E L
Schwarze Schwingen,
scheinen dich zu verschlingen.
Ihre Schönheit unübertrefflich,
keinem Vogel je glich.
Der schwarze Engel dort,
scheint soweit fort.
Zum Himmel nicht gehört,
doch auf das Gute schwört.
So jung und rein,
kann nur ein Kinderherz sein.
Alles Böse will vertreiben,
nicht ein Hauch soll bleiben.
Ihre Schwingen schwarz wie Pech,
sie so mutig und auch frech.
Immer wieder neue Ideen,
niemals scheinen sie auszugeh’n.
In den Lüften oben,
die Winde toben.
Sie das nicht stört,
auf ihre Flugkünste schwört.
La Mare der Engel ist,
alles um sich herum vergisst,
wenn sie fliegt hoch oben,
wo die starken Winde toben.

T Ö D L I C H E S L I E B E S P A A R
Zwei Wölfe sich fanden,
ihre Mordlüste schwanden.
Früher nur aufs Töten versessen,
nun es beinah vergessen.
Die Liebe jetzt vorgeht,
aufs Töten sich ein jeder versteht.
Sie lässt sich ihren Spaß nicht nehmen,
Ängste ihre Opfer lähmen.
Solch ein tödliches Liebespaar,
man zuvor noch niemals sah.
Doch er immer auf der Hut,
das auch ja keiner ihr etwas tut.
Sollte es doch jemand wagen,
wird er ihn zum Teufel jagen.
Nichts als Rot,
er bringt dir schnell den Tod.
Seine Liebe so groß,
es reicht schon ein kleiner Stoß.
Ein Kuss von ihr,
schon gab es nur noch ein „wir“.
Sie an ihn gekuschelt,
so manch einer über sie tuschelt.
Doch das die beiden nicht interessiert,
ein jeder nach dem anderen giert.
Ancilla und Ténèbres vereint,
es so unwirklich scheint.
Liebesgeflüster in der Luft,
welch lieblicher Duft.
Die Freude im Töten liegt,
die Liebe über alles siegt.
Nach oben Nach unten
http://www.karasu-no-shugo-tenshi.de
Luna42
Babylonier
Babylonier
avatar

Punkte : 1564
Anmeldedatum : 04.01.17
Alter : 32

BeitragThema: Re: Eigene Gedichte (Ein Thema für Hobbydichter)   07.01.17 15:25

Dichten tue ich zu so ziemlich allen Themen.

Thema: Jenseits/Himmel/Engel

Himmelreich

Die siehst die Welt, so wie sie ist,
du weißt was du schon immer bist.
Du verzeihst dir und vielen mehr,
du setzt dich deinen Sünden nicht mehr zur Wehr.

Du bekamst Erleuchtung und Weisheit,
du siehst die Kunst und denkst an Gleichheit.
Du siehtst dein Leben an dir vorbei ziehn,
du kannst dem Tod nicht mehr entfliehn.

Du steigst empor zum Himmelseich,
du hörst die Chöre so leicht und weich.
Du gesellst dich zu anderen Seelen hinzu,
du findest hier deine ewige Ruh.

Du siehst einen Engel zu dir kommen,
du hast mit Weisheit den Himmel erklommen.
Du weist nichts von den Seelen in Scheol,
du glaubst es ist jedem sein Wohl.

Du tanzt in Freude und Glück,
du erfähst jedoch die Wahrheit, Stück für Stück.
Du trauerst um die Seelen nun,
du kannst jedoch nichts mehr für sie tun.

Du siehst einen Engel, der auch um sie weint,
du dachtest bei Engeln nur immer Glück erscheint.
Du gehst zu ihr hin redest ganz leis,
du siehst, dass sie von den Seelen weiß.

Du weißt nun, dass du nicht allein sein musst,
du merkst aber auch, dass du dies schon gewusst.
Du hörst nun zu, wie sie einen Chor anstimmt,
du weißt, dass der Chor für die Seelen ist bestimmt.

Du bist nun glücklich auf ewig,
du weißt das Leben war sehr gnädig.
Du wirst nie mehr allein sein,
du merkst deine Seele ist nun rein.

Thema: Vampir

Der Ruf

Ich sehe dich,
du kennst mich nich,
sehne mich nach dir,
komm, komm zu mir.

Ich rufe dich,
du suchst mich,
hörst mein rufen,
gehst hinab die Stufen.

Ich will dich,
du kennst die Gefahr nich,
kommst zu mir,
greife nach dir.

Ich beiße dich,
du merkst es nich,
wirst langsam ganz bleich,
einst so warm und weich.

Ich will nich,
töten dich,
lass dich nicht sterben,
sollst einer von uns werden.

Ich gebe dir mein Blut,
du spürst die heiße Glut,
gehörst nun zu mir,
nahm dein Leben dir.

Thema: Vampir

Die Gier

Finstere Nacht,
ich bin erwacht.
Mit mir,
die unstillbare Gier.
Fürchte dich,
liebe mich.
Meine Gier,
ruft nach dir.
Siehst du mich,
zuspät für dich.
Glühend rot,
bringt den tot.
Es fließt Blut,
entfacht meine Glut.
Deine Haut weich,
schon ganz bleich.
Gleitest dahin,
aus dem Sinn.
Gehe fort,
vergesse den Ort.
Jede Nacht,
den Tod gebracht.
Bin ein Vampir,
mit unstillbarer Gier.

Thema: Engel, Teufel, der falsche Weg

Die dunkle Engelschar

Schwarze Flügel, schwarzes Haar,
man nennt sie die dunkle Engelschar,
verbannt wurden sie,
doch vergessen kann man sie nie.

Der eine wird der Ankläger genannt,
er wurde als erster verbannt,
die den selben Fehler begangen,
ins gleiche Schicksal gefangen.

Die dunkle Engelschar nennt man sie nun,
niemand kann gegen sie etwas tun,
hat man sie einmal gesehen,
ist es um deinen Verstand geschehen.

So schön ihre schwarzen Schwingen,
im großen Chor sie singen,
hört man ihre Stimmen,
glaubt man schon den Himmel zu erklimmen.

Die Verlockung so groß,
doch dich erwartet nur der Todesstoß,
folge ihnen nicht,
auch wenn dein Verstand zu dir spricht.

Sie scheinen in ihrer vollen Pracht,
man nennt sie deswegen auch die Engel der Nacht,
gehst du doch mit ihnen, du Narr,
gehörst du für immer zur dunklen Engelschar.

Thema: Liebe

Die Liebe

Die Liebe lässt Herzen höher schlagen,
die Liebe lässt einen schöne Küsse wagen;
die Liebe lässt dich glücklich sein,
die Liebe lässt Liebene nicht allein.

Die Liebe bringt einem zum Lachen,
die Liebe bringt dich dazu dumme Sachen zu machen;
die Liebe bringt dir schöne Träume,
die Liebe bringt blühende Bäume.

Die Liebe ist unerklärlich,
die Liebe ist manchmal gefährlich;
die Liebe ist ein Wunder für sich,
die Liebe ist da, wo Dunkles wich.

Die Liebe braucht fast jeder hier,
die Liebe braucht selbst jedes Tier;
die Liebe braucht kein Selbstmitleid,
die Liebe braucht kein Trauerkleid.

Die Liebe wird meist unterschätzt,
die Liebe wird trotz allem sehr geschätzt;
die Liebe wird reifen, wie ein guter Wein,
die Liebe wird immer da sein.

Thema: Vampir, Einsamkeit

Grausame Nacht

Nacht, sie schein wie ein ewig währender Traum,
für mich ist es, als wandere ich durch einen leeren Raum;
nichts bringt mir den Trost in dieser tiefen Nacht,
noch nicht einmal tröstet mich meinen unwirkliche Kraft.

Leute laufen still an mir vorbei,
es ertönt noch nicht einmal ein hilfloser Schrei;
sie sehen nicht die drohende Gefahr,
von uns, der dunklen Engelschar.

Ein blonder Bub von achtzehn Jahr,
kommt mir entgegen aus der wirren Menschschar;
er ist so zart und weich,
sein Gesicht wird in meinen Armen langsam ganz bleich.

Nun gleitet er mir hinab auf den kalten Grund,
so schön ist er mit seinem Blaubeermund;
die Wunde am Hals ich schnell verschließ,
das Leben war nie gütig immer nur fies.

Der Morgen graut,
es bricht die nächtliche Haut;
ich verkrieche mich im dunklen Sarg
und schlafe tief am grellen Tag.

Thema: Vampir, Einsamkeit, Tod

Grausames Schicksal

Dunkelheit umschließt dich,
der Tag der Nacht wich.
Ein Schatten in schwarzer Pracht,
du spürst die grausame Macht.

Ein Kind kommt auf dich zu,
es hat nur noch einen Schuh.
Das Kind dich umarmt und weint,
es hat sich verlaufen, wie es scheint.

Du kniest dich nieder zu dem Kind,
du spürst im Nacken den kalten Wind.
Die Wangen des Kindes so rot und weich,
du fühlst dich hingezogen zu diesem fremden Reich.

Die Haut so weich und warm,
du spürst kaum noch Scharm.
Du weißt du wirst dieses Kind lieben,
dein Schicksal peitscht dich grausam mit Hieben.

Nun kommst du zu dem entscheidenden Kuss,
du wusstest, dass es so kommen muss.
Deine Zähne bohren sich zärtlich in die Haut,
das Blut rauscht in deinen Ohren so laut.

Das Kind ganz kalt und weiß,
doch deine Haut nun glühend heiß.
Du beist dir in dein Handgelenk
und gibst dem Kind dein dunkles Geschenk.

Nun ist auch das Kind ein Schatten der Nacht,
so wunderschön in dunkler Pracht.
Ein Vampirkind steht nun dort,
gestorben und doch nicht für immer fort.

Nach oben Nach unten
http://www.karasu-no-shugo-tenshi.de
Luna42
Babylonier
Babylonier
avatar

Punkte : 1564
Anmeldedatum : 04.01.17
Alter : 32

BeitragThema: Re: Eigene Gedichte (Ein Thema für Hobbydichter)   07.01.17 15:26

Thema: Mond, Mondgöttin, Liebe

Luna - Mond

Neumond nennt man mich,
wenn mein Licht der Dunkelheit wich;
geheimnisvoll soll ich sein,
Liebende berührt mein glanzvoller Schein.

Zunehmender Mond sagt man,
wenn man meine Sichel wieder sehen kann;
magisches sagt man mir nach,
so wie Amors Pfeil die Liebe versprach.

Als Vollmond spricht man von mir,
wenn ich hell erleuchte dein Zimmer dir;
ich leuchte so schön im Dunkel der Nacht,
die Liebe erstrahlt in ihrer vollen Pracht.

Abnehmender Mond sagt man selten,
wenn mein Glanz verschwindet von den Welten;
Müdigkeit wirft man mir dann vor,
für Paare schießen gemeinsame Träume ein Tor.

Luna nennt man mich jedoch nur dann,
wenn man von der Mondgöttin sprechen kann;
doch eines ist dann verschwunden schon,
die Liebe lächelt fies von ihrem Thron.

Thema: Liebe, Sehnsucht

Der Traum

Geträumt habe ich,
doch als ich aufwachte, vermisste ich dich;
deine Wärme war so nah,
ich wusste nicht mehr, wie mir geschah.

Wir lieben uns so sehr
und doch ist die Ferne, die uns trennt, so schwer;
vermissen tue ich dich immer,
doch aus dem Traum gerissen zu werden, war viel schlimmer.

Ich träumte von schönen Sachen,
die wir zusammen machen;
ich träumte von Glück und Liebe,
der Traum gestohlen, diese Diebe.

Doch fasse ich nun wieder neuen Mut,
denn ich weiß mit dir geht es mir gut;
niemals vergessen werd ich diesen Schein,
bis wir werden zusammen sein.

Thema: Liebe

Wirklich wahr

Die Sterne glänzen hell und klar,
ist es wirklich wahr?
Ich fühle mich getragen vom Wind,
bin verträumt wie ein Kind.
Doch der Grund ist nur einer,
er ist so wie zuvor keiner.

Kann es den wirklich wahr sein?
Diese Gefühle sind sie wirklich kein Schein?
Ich habe geglaubt das Glück wäre für immer fort,
doch ich fand es nun an diesem einen Ort.
Fassen kann ich es immer noch nicht,
meine Gefühle nehmen mir die klare Sicht.

Träumen wollte ich nie wagen,
doch man Verstand gibt sich nun geschlagen.
ist es nun wirklich wahr,
was heut an diesem Abend geschah?
Die Antwort weiß ich nun:
"Gegen die Liebe kann man nichts tun!"

Thema: Einsamkeit, Liebe, Freundschaft

Einsamkeit verging

Nach langer Zeit suche ich vielleicht dich,
den auferstanden, zu neuem Leben, bin ich,
sowie der Phönix aus der Asche empor stieg,
so ziehe ich nun los, zu meines Lebens Sieg.

Lange allein und nie verstanden,
es ist als würde ich in einem fremden Land landen,
jetzt suche ich Freunde und die wahre Welt,
bin noch allein und auf mich gestellt.

Ich ziehe durch die Nacht,
die Einsamkeit lacht,
es schläft so wild mein Herz,
noch nicht vergangen der viele Schmerz.

Doch mein Schicksal nehme ich nun in die Hand,
so klar war noch nie mein Verstand,
ich treffe auf Freundschaft und auf Liebe,
nie mehr sollen mich treffen, die grausamen Hiebe.

Ich habe mein Glück gefunden,
doch nie vergessen werd ich einsame Stunden,
nie mehr allein,
das möchte ich auf ewig sein!
Nach oben Nach unten
http://www.karasu-no-shugo-tenshi.de
Luna42
Babylonier
Babylonier
avatar

Punkte : 1564
Anmeldedatum : 04.01.17
Alter : 32

BeitragThema: Re: Eigene Gedichte (Ein Thema für Hobbydichter)   07.01.17 15:28

Thema: Traum, Liebe

Weiße Blütenblätter

Weiße Blütenblätter regnen zu Boden,
die Winde scheinen um mich herum zu toben,
der Anblick so schön und rein,
könnte ich nur für immer hier sein.

Die Blütenblätter bald verweht für immer,
fort geblasen vom Wind ihr weißer Schimmer,
nun stehe ich hier im Garten,
ich werde hier warten.

Warten, warten auf eine bessere Welt,
in der sich Gutes dem Bösen stellt,
in der sich die Liebe freut
und keiner mehr sich zu Leben scheut.

Ein Jahr vergeht und ein weiteres dazu,
dann kamst du,
die Schönheit der Lichts,
es umgab dich ein Schein vom Nichts.

Meine Augen erblickten diesen Glanz,
schon lag ich in deinen Armen zum Tanz,
zum Tanz des Glücks, gegen den Verstand,
in Wind wehte dein leuchtender Gewand.

Wir tanzten immer schneller im Kreis,
du flüstertest mir ins Ohr ganz leis,
gestandest mir die Liebe in Poesie,
ich wollte dir das selbe sagen und wusst nicht wie.

Der Wind rast heran,
verschwunden warst du dann,
zurück blieb nur,
dein lieblicher Schwur.

Weiße Blütenblätter regnen wieder,
ich knie mich nieder,
das Bild ist fort,
ich war nur kurz an einem fremden Ort.

Nur ein Traum in der Nacht,
grauen voll diese Macht,
kann das denn wirklich sein?
Am liebsten möcht ich hören „nein“.

Doch was seh ich liegen im Raum,
war es doch kein Traum?
Weiße Blütenblätter liegen dort,
war ich wirklich fort?

Und sofort muss ich denken an dich,
so glücklich machtest du mich,
ich gehe hinaus in die graue Welt,
ganz allein und auf mich gestellt.

Nun suche ich dich hier,
aufgefressen von einer wundervollen Gier,
die Gier der Liebe für dich,
dein Licht nichts zuvor glich.

Hätte ich doch nur,
erwidert deinen lieblichen Schwur,
nie verzeihen könnt ich mir,
wenn ich jetzt nicht find zu dir.

Ich suche dich an jedem Ort,
doch was sehe ich dort?
Ein bekanntest Gesicht,
weiße Blütenblätter im Licht.

Kommentar von mir dazu: Weiße Blütenblätter ist meiner Meinung nach eins meiner besten Gedichte.

Thema: Einsamkeit, Liebe

Wiedergeburt des Glücks

Ich wanderte auf weiten Wegen,
lief weiter bei Sonnenschein und Regen,
kam niemals ans Ende,
überall nur kahle Häuserwände,

Die glückliche Zukunft glaubte ich nicht mehr,
einst dachte ich "mich rettet wer",
einsam fühlte ich mich,
alles lies mich im Stich.

Geweint habe ich oft
und auf bessere Zeiten gehofft,
doch dann entschied ich für mich,
das mein Leben nur noch einer grauenvollen Ewigkeit glich.

Doch als ich aus dieser Trauer ging,
mich jemand mit viel Liebe auffing,
ihm kann ich alles erzählen,
von ihm lies ich mir mein Herz stehlen.

Nun will ich glücklich sein,
für immer vergessen den kahlen, kalten Stein,
die Vergangenheit besiegen
und lass daher die Trauer verfliegen.

Für immer mit dir,
dieser Gedanke gefällt mir,
ich liebe dich,
du bist alles, alles für mich.

Aus dem einsamen "ich",
wurde "ich liebe dich",
vergiss mich nicht,
denn du bist meines Lebens Licht.

Thema: Vampire

Engel der Nacht

Niemals allein
und doch einsam wie ein kalter Stein.
Niemals können wir in die Sonne sehen,
immer nur in der Dunkelheit stehen.

Niemals aufhörende Gier,
einsam sind wir.
Niemals normales Essen,
schon den Geschmack vergessen.

Niemals genug vom Blut,
uns verlässt der Lebensmut.
Niemals sterben können wir,
sehnen uns nach dir.

Niemals wiederstehen,
können im Dunkeln sehen.
Niemals glücklich sein,
für immer allein.

Niemals küssen,
weil wir Blut trinken müssen.
Niemals verlieben,
sonst der Tod geblieben.

Niemals will ich,
lieben dich.
Niemals sollst du einer von sein,
du wärst dann für immer mein.

Niemals wollte ich es tun,
doch es ist geschehen nun.
Niemals sagte ich,
doch ich tat es für mich.

Niemals schaffte ich,
an das Niemals zu halten mich.
Niemals sagten wir,
doch Niemals half es dir.

Thema: Liebe, Ängste

Angst vor Liebe

Das Meer so blau und klar,
längst vergessen, wie es war.
Als Kind tat viel ohne nachzudenken,
jetzt denk ich darüber nach, dir mein Herz zu schenken.

Es hört sich so einfach an,
doch ich denk: "Was dann?"
Die heiligen drei Worte der Liebe,
wie ich sie doch vor mich hin schiebe.

Angst vorm zusammen sein,
soll ich wirklich für immer dein?
Wird es wie beim letzten Mal?
Das wäre für mich die reinste Qual.

Ich fühle mich so allein,
möchte doch eigentlich bei dir sein.
Warum nur quäle ich mich so?
Du machst mich doch froh.

Angst vor der Vergangenheit,
vor glücklicher Zweisamkeit.
Warum sag ich es nicht?
Gibt es in diesem Dunkel kein Licht?

Ich will vergessen, was war,
will wieder sehen hell und klar.
Ich werd es dir sagen,
was ich versucht hab schon seit Tagen.

Ich sag es nun,
obwohl es nicht leicht ist zu tun.
So schwer die drei Worte der Liebe,
ich sie nie mehr vor mich hin schiebe.

Hör jetzt gut zu,
was ich jetzt tu.
Ich sage dir: "Ich liebe dich,
du bist das einzig Wahre für mich!"

Thema: Liebe

Liebesschwur

Auch wenn ich dich nicht sehe,
auch nicht neben dir stehe,
nicht dir in deine Augen blicke,
dir gerade keine Briefe schicke.

Selbst wenn du nicht online bist,
selbst wenn du baust irgend einen Mist,
du mir keine Nachricht schreibst,
du dich irgendwo herum treibst.

Auch noch dann,
wenn dir niemand mehr helfen kann,
selbst wenn alle Welt dich lässt im Stich
und du hast nur noch mich.

Egal wie weit entfernt wir sind,
wie schlimm auch weht der Wind,
egal was jemals kann sein,
ich bin für immer dein.
Nach oben Nach unten
http://www.karasu-no-shugo-tenshi.de
Luna42
Babylonier
Babylonier
avatar

Punkte : 1564
Anmeldedatum : 04.01.17
Alter : 32

BeitragThema: Re: Eigene Gedichte (Ein Thema für Hobbydichter)   07.01.17 15:31

Thema: Liebe, Witz

St. Valentin

Schreibe hier ein Gedicht,
zeige so meine Sicht
von der Welt und meinen Gedanken,
kann so neue Energie tanken.

Dieses Gedicht zeigt mal wieder,
das man alles kann, schreiben nieder,
jeder kann Gefühle ausdrücken,
seine Gedanken mit Posie ausschmücken.

Besonders an dem heutigen Tag,
ein jeder den anderen seine Gefühle ausdürcken mag,
Ich spreche vom Valentin,
den Tag der Liebenden, jeder kennt ihn.

Jetzt noch schnell gesagt,
heute alle Welt zu Lieben wagt,
noch vier Zeilen für meinen Schatz,
dem ich so gerne sage, diesen Satz.

Ich liebe dich so sehr,
auch wenn zu sagen, das manchmal schwer,
freu mich schon dich bald zu sehen
und endlich Arm in Arm mit dir zu stehen.

An alle Liebenden dieser Welt,
dieses Gefühl kann niemand ersetzen, nicht einmal Geld,
lasst euren Schatz die Wärme spüren
und lasst euch zu Herzen rühren.

Diese Worte sende ich,
um zu vergewissern mich,
das ein jeder heute erkennt,
was man Liebe nennt.

Thema: Vampire

Weißt du

Nacht,
die Dunkelheit erwacht,
Blumen verschließen sich,
Licht den Schatten wich.

Wir sind auferstanden,
wir, die sich vom Licht abwanden,
wir, die ewig leben und doch tot sind,
wir, die niemals haben ein Kind.

Weißt du wer wir sind?
Weißt du wie dir geschiet im kalten Wind?
Weißt du was sich verbirgt in der Nacht?
Erkennst du unsere Pracht?

Du kennst mich,
ich kenne dich,
du fürchtest mich,
ich liebe dich.

Ein Freund können wir nicht sein,
unsere Haut so kalt wie Stein.
Wir sind der Nacht ein Kind,
weißt du nun wer wir sind?

Fragst du dich nie,
wer zittern lässt deine Knie?
Weißt du wie wir uns fühlen?
Kannst du unsere Wunden kühlen?

Du kennst uns alle,
ich stelle dir eine Falle,
du weißt es nicht,
ich folge dir jeseinds vom Licht.

Weißt du was jetzt geschiet?
Niemand dir zu fliehen riet.
Weißt du jetzt wer wir sind?
Ja, denn du bist jetzt der Nacht ein Kind.

Der Nacht ein Kind,
Vampire wir sind,
du bist nun einer,
dich wird töten keiner.

Thema: Freiheit

Freiheit

Gefangen, gefangen in einer Welt,
die kaum neue Fragen stellt,
gefangen im Alltag der Morderne,
am Himmel sieht man kaum die Sterne.

Viel heller leuchten sie,
doch das siehst du so gut wie nie,
die Stadt ist viel zu hell in der Nacht,
du siehst nicht die voll Pracht.

Freiheit, Freiheit schreit mein Herz,
vergessen möcht ich allen Schmerz,
zurück lassen möchte ich den Alltag,
nur für eine Stunde es anders sein mag.

Doch ich weiß genau,
der Himmel ist blau,
die Wolken sind weiß
und die Natur versteckt sich leis.

Freiheit hab ich in meinem Herzen,
niemals würd ich darüber Scherzen,
die Freiheit eines jedem ist mehr als Gold wert,
bekämpfen kannst du sie nicht mit einem Schwert.

In deinen Träumen ist sie,
du vergisst sie nie,
Freiheit kann jeder selbst beschreiben,
die Freiheit lässt jeden im Glück treiben.

Drum rate ich allen,
lasst niemals eure Freiheit fallen,
behaltet sie tief im Herzen,
damit sie vertreiben kann alle Schmerzen.

Thema: Mondgöttin - Luna

Lichter für Luna

Luna du Göttin der Nacht,
verzaubern tust du mit deiner Macht.
Lichtlein zünde ich an für dich,
damit du nicht vergisst mich.

Jede Nacht es zwei Lichtlein sind,
du weißt ich bin dein Mondkind.
Bist du voll oder neu,
dann ich dich mit weißen Kerzen erfreu.

Zu jeder anderen Zeit,
ich dich mit gelben und roten Kerzen begleit.
Mal auch eine Blaue dabei ist,
sie zeigt, wie frei du bist.

Du weißt ich wende mich selten an dich,
du wirst immer hüten über mich.
Doch brauche ich deinen Rat,
weiß nicht, ob ich immer das Richtige tat.

Drum zünde ich dir drei weitere Lichter an,
damit ich zu dir sprechen kann.
Ich vertraue dir in dieser Nacht,
schätze sehr deine Macht.

Lege die Kette fort,
du weißt es von dort.
Lass mich jetzt nicht im Stich,
ich verlasse mich auf dich.

Auch heute Nacht brennt wieder das Licht,
ich vergesse dich nicht.
Luna, ich lass dich nie allein,
denn auch du wirst immer bei mir sein.

Thema: Rosen und ihre Bedeutung

Schenke Rosen

Die Rose ein begehrtes Geschenk,
sie soll zeigen was man denkt.
Schenkst du die falsche Rose,
kannn das ganz schön gehen in die Hose.

Drum höre mir zu,
ich erkläre es dir nu.
Schenke immer bedacht,
sonst hast du einen Fehler gemacht.

Die dornenlose Rose schenke nur,
wenn du erhoffst den Liebesschwur.
Die baldige Bindung strahlt sie aus,
lässt die Hoffnung in die Liebe raus.

Schenkst du hingegen sie dornen- und blütenlos,
ist deine Hoffung nicht mehr groß.
Drum achte drauf,
damit die Liebe nimmt ihren Lauf.

Vollgefüllt verschenke sie,
wenn du zeigen willst die Harmonie.
Die Rose voll erblüht,
ein jedes Herz erglüt.

Zu welken sie beginnt,
deine Worte ernst sind.
Es muss etwas geklärt werden,
sei vorsichtig mit deinen Beschwerden.

Mit der verwelkten Rose zeigst du mir,
die Vergänglichkeit in dir.
Die Liebe hier am Ende ist,
die Trennung dein Herz zerfrisst.

Doch muss ich dir noch sagen,
es kommt auch an auf die Farben.
Schnell erkläre ich auch die,
dass du benutzt sie.

Die rote Rose die Schwierigste ist,
dass du mir ja nicht die Bedeutung vergisst.
Du denkst jetzt bestimmt,
die Bedeutung kennt jedes Kind.

Doch ich weiß schon jetzt,
du die Rose nicht genug schätzt.
Verschenkst du falsch das Rot,
gerät die Liebe in Not.

Einzeln schenke Rote dann,
wenn die Liebe dein Herz gewann.
Zeigst deine Gefühle offen,
und kannst auf Gegenliebe hoffen.

Schenkst du sie jedoch im Strauß,
drückst du Liebe und Bewunderung aus.
Aber Achtung da,
tiefe Scham bedeutes in den USA.

Möchtest du dich für die Liebe bedanken,
solltest du zur kleinen Hellroten schwanken.
Denke aber an das Klein,
sonst könnte dein Danke zu groß sein.

Schenkst du rote Knospen bedacht,
die Liebe in dir erwacht.
Auf das die Knospen erblühen,
und eure Herzen erglüen.

Die besonders tiefrote Rose nicht jeder kennt,
man sie meist die Schwarze nennt.
Das Symbol für Drohung sie ist,
dass du mir das bloß nicht vergisst.

Schenkst du jeweils eine Weiße und Rote,
gibt es in der Liebe bald Tote.
Den Krieg damit du anzettelst,
zuspät wenn du jetzt um Liebe bettelst.

Doch schenkst du dann mehrere von beiden,
kannst du Herzenswärme zeigen.
Sie fordert auf zur Einigkeit,
jetzt weißt du übers Rot bescheid.

Bei weißen Rosen musst dran denken,
niemals Kranken schenken.
Reinheit, Unschuld und den Tod bedeuten sie,
vergiss das nie.

Weiße Knospen bedeuten jedoch,
das du zu jund für die Liebe noch.
Zärtlichkeit bedeuten sie auch,
schenkst einen leichten Hauch.

Blaue Rosen bedeuten Freiheit,
frei ihr in der Liebe seit.
Aber um Liebe auszudrücken,
sollte man sie mit Roten bestücken.

Eine Gelbe einzeln verschenkt,
ihr an Eifersucht denkt.
Genau das Selbe,
bedeuten Rote und Gelbe.

Dankbarkeit möchtest du zeigen als Gast,
dann schenke Gelbe ohne Hast.
Möchtest du sagen: Ich verzeihe dir.
Dann schenke mehrere Gelbe mir.

Lachsfarbene Rosen sprechen für sich,
er heißt: Ich bewundere dich.
Rosa zeigt die Schüchternheit,
du sollst lassen dir Zeit.

Orange lassen dich stehen in Flammen,
die Begeisterung lässt sich nicht verbannen.
Ausgleichssuchend nimmst du violett,
die Farbe ist ja auch ganz nett.

Luna mag eine Bedeutung sehr,
jetzt willlst du wissen mehr.
Wir treffen uns im Mondenschein,
dass kann nur silberrosa sein.

Jetzt noch schnell die Zahlen dazu,
das merkst du dir im Nu.
Eine - Ich liebe dich,
wer weiß das nich?

Drei - Ich bete dich an,
zehn - Danke für alles sagen kann.
Fünf-Und-Zwanzig - Glückwunsch sagt,
Fünfzig - Bedingungslose Liebe wagt.

Die Zahlen eben,
dir für rote Rosen Gewißheit geben.
Das wars von mir,
hoffe ich konnte helfen dir.
Nach oben Nach unten
http://www.karasu-no-shugo-tenshi.de
Luna42
Babylonier
Babylonier
avatar

Punkte : 1564
Anmeldedatum : 04.01.17
Alter : 32

BeitragThema: Re: Eigene Gedichte (Ein Thema für Hobbydichter)   07.01.17 15:34

Thema: moderne Welt

Erklärung: Mit der anderen Person, ist nicht wirklich eine andere Person gemeint. Nur im übertragenen Sinne. Es ist Glück bzw. Unglück gemeint.

Zu Spät

Sitze nun hier,
niemand bei mir,
Wassertropfen zerspringen,
die Vögel singen.

Der Wasserfall so unberührt,
habe die Sehnsucht gespürt,
verlassen hast du mich,
muss noch immer denken an dich.

Die Natur ist rein,
möchte wie sie sein,
hier bleiben für immer,
der Gedanke macht es viel schlimmer.

Kann nicht bleiben,
möchte die Stille beschreiben,
muss zurück in die Welt,
in der mich nichts mehr hält.

Stehe auf und gehe,
Blumen überall sehe,
der Wind zieht an mir,
doch ich muss zurück zu dir.

Erreiche die Stadt,
habe es so satt,
ich weine,
nichts als kahle Steine.

Fühlte das Glück,
war selbst davon ein Stück,
bin einsam und allein,
kann nie mehr bei dir sein.

Der Kummer mich erdrückt,
ich werde noch verrückt,
mein Herz es rasst,
du nicht bei mir warst.

Nun sitzt du bei mir,
doch ich bin nicht mehr bei dir,
hatte zu viele Sorgen,
bin für dich gestorben.

Thema: Liebe, Vampire

Tödliche Liebe

Des nachts hatte ich ihn gesehen,
vom ersten Augenblick an,
war er um mich geschehen,
es war nur noch die Frage "wann".

Nacht für Nacht,
ging ich in den Wald,
wusste um die Macht,
von dieser Gestalt.

Verliebt war ich,
kannte keine Gefahr,
wollte nur dich,
denn es war wirklich wahr.

So weiß deine Haut,
so kalt dein Gesicht,
hab in deine Augen geschaut,
doch fürchte ich mich nicht.

Deine Zähne sah ich,
doch so betört,
dass ich vergesse mich,
sind jetzt ungestört.

Du küsst mich zart,
lasse mich fallen,
bin schon erstart,
deine Küsse haben Krallen.

Es fließt mein Blut,
die Kälte mich erfasst,
dir tut es so gut,
meine Haut verblasst.

Verliebt bin ich,
ein weißer Engel bringt den Tod,
wollte nur sehen glücklich dich,
sterbe nun in großer Not.

P.S. Wer es noch nicht gesehen bzw. gelesen hat, ich habe gestern noch zwei Gedichte rein gestellt. Eins davon ist das längste, das ich je geschrieben habe.

Thema: Fantasie

Der Fluch

Seite um Seite lese ich dies Buch,
hörte einst von einem Fluch,
gefesselt in den Zeilen verborgen,
gibt es für mich vielleicht kein morgen.

Kann die Augen nicht abwenden,
steichle es mit meinen Händen,
meine Gedanken sind weit fort,
nicht mehr an diesem Ort.

Lese weiter und weiter,
bin im Buch der weiße Reiter,
kämpfe gegen viele Leute,
für mich gibt es kein gestern, kein heute.

Der schwarze Reiter kommt zu mir,
er reitet auf dem rotem Stier,
ich greife an,
doch dann, doch dann.

Das Schwert durchfuhr mein Herz,
ich spüre den gnadenlosen Schmerz,
lasse fallen das Buch,
erwischt hat mich der Fluch.

Wollte träumen in einer anderen Welt,
doch man hatte mir eine Falle gestellt,
nun sterbe ich,
doch will ich noch warnen dich.

Lies niemals dieses Buch,
mit grausamen Fluch,
rot ist es und goldener Rand,
als Titel "Traumfänger" stand.

Thema: Trennung

Es ist vorbei

Die Welt ist so grau,
der Himmel war einst so blau,
jeder alleine ist,
das Vergangene vermisst.

Fühl mich manchmal einsam,
früher hieß es gemeinsam,
jeder gestellt auf sich,
will vergessen dich.

Hass ist nun da,
wo einst die Liebe wa,
es war deine Schuld,
ich hatte nicht mehr die Geduld.

Du sagst: Ich liebe dich,
ich dich aber nich,
drum hör auf,
nimm hin, des Lebens lauf.

Willst dich umbringen?
Du würdest nicht springen.
Bleib bei deiner Freundin
und geb deinem Leben einen Sinn.

Ich will nichts mehr hören,
sollst nicht meine Ruhe stören,
geh fort
und kehre nie mehr zurück an diesen Ort.

Ich liebe dich nich,
vergiss mich,
es ist schon Schluß seit Tagen,
wie kannst du es nur wagen?

Das ist nichts, was man rückgängig machen kann,
verstehst du es dann,
wenn ich jetzt schrei:
Es ist vorbei!

Thema: Mystic

Tragik der Moderne

Warum sehe ich sie?
Erwähnen tue ich’s nie.
Warum nur ich?
Seher nennen sie mich.

Warum suchen sie mich heim?
Sie kommen bei Mondschein.
Warum wissen sie von mir?
Erzählen von dir.

Warum nur du?
So lasst ihn doch in ruh.
Warum warne ich dich nicht?
Du würdest denken: „Bist doch nicht ganz dicht.“

Warum wird es nicht endlich Tag?
Ich mit dir reden mag.
Warum zittere ich?
Ich sorge mich um dich.

Warum bin ich nicht glücklich?
Die Nacht dem Tag wich.
Warum renne ich?
Ich denke an dich.

Warum bist du nicht da?
Ist es etwa wirklich wahr!?

Warum warte ich auf die Nacht?
Weiß doch von dieser Macht.

Warum leugnet so etwas die Moderne?
Es ist dunkel, es leuchten die Sterne.
Warum erzähle ich es nie?
Hexen, Vampire und Geister nennt man sie.

Warum erzählte er mir das letzte Nacht?
Wollt er mir zeigen seine Macht!?
Warum fürchte ich mich nun nicht mehr?
Ich vermisse dich sehr.

Warum kommst du nun?
Ich würde es auch an deiner Stelle tun.
Warum trinkst du mein Blut?
Fühle die unendliche Glut.

Warum bin ich nun einer von ihnen?
Muss für immer der Nacht dienen.
Warum ist mein Freund ein Vampir?
Ich spüre die unendliche Gier.

Warum sagte ich es dir nie?
Bin nun wie sie.
Warum bin ich jetzt froh?
Ich wollte es so.

Thema: Freundschaft

Einsamkeit und Freunde

Drückt die Trauer dich,
siehst den Ausweg nich,
weißt nicht wohin,
siehst im Leben keinen Sinn,
kannst nicht verstehen,
wie man dich konnte so hintergehen.

Du fühlst dich allein,
möchtest nicht mehr sein,
abgeschnitten von der Welt,
die dir nicht mehr gefällt,
furchtbar quälst du dich,
willst es glauben nich.

Hass der Liebe wich,
das Glück ließ dich im Stich,
einsam fühlst du dich,
doch allein bist du nich,
Freunde nennt man sie,
im Stich dich lassen sie nie.

Freunde hören dir zu,
spenden dir Trost im Nu,
ihr seit nie allein,
im Herzen immer zusammen sein,
drum lass deine Freunde nicht zurück,
sie sind deines Herzens Heilungsstück.
#69 RE: Mein Gedichte-TB von Luna 19.11.2008 20:58

Thema: Vampire

Stellt den Vampir Lestat de Lioncourt dar aus den Büchern von Anne Rice.

Vampirische Einsamkeit

Als Wesen der Nacht,
habe ich schon tausend Jahre verbracht.
Sehne mich nach dem Sonnenlicht,
doch ertragen würd ich es nicht.

Am hellen Tag,
schlafe ich in meinem Sarg.
Tief in der Erde verborgen,
ohne Streß, ohne Sorgen.

Der Reichtum mich nicht glücklich macht,
kann ihn doch nur betrachten in der Nacht.
Liebe macht mich krank,
im Blut ich ertrank.

Mein Erschaffer im Feuer versank,
viele Jahre nachdem ich das Blut trank.
Alleine war ich,
hasste mich.

Wollte nicht den Tod bringen,
nicht ins Verderben springen.
Doch alleine wollt ich nicht sein,
drum sollte einer werden mein.

Oft tat ich es seit dem,
die Situation nie bequem.
Alle haben sie mich verlassen,
konnte es nie fassen.

Nun suche erneut,
nach jemanden, der mein Herz erfreut.
Auf das er mich nie lässt allein,
möchte für immer bei ihm sein.

Thema: Film/Horror

Der kopflose Reiter

Schwarzes Pferd,
der Liebe nicht wert,
von der Welt vergessen,
vom Leben zerfressen.

Immer allein,
möchte glücklich sein,
nicht mehr lebendig ist,
die Sonne vergisst.

Noch in der Vergangenheit lebt,
die Angst in einem bebt,
hat man ihn gesehen,
kann man Furcht verstehen.

Der Reiter ist er,
alle fürchten ihn sehr,
seinen Kopf verloren,
sein Herz gefrohren.

Tötet in der Nacht,
bis der Kopf zurück gebracht,
viele Legenden,
seine Botschaft senden.

Einst im Krieg gestorben,
fühlte sich im Kampf geborgen,
unbarmherzig war er,
nun lebt er nicht mehr.

Thema: Vampire

Mörder der Nacht

"Nein, nein", schrie er,
doch hören konnt ihn keiner mehr.
Stummes um Hilfe rufen,
tot fiel er hinab die Stufen.

Am Morgen wurde er gefunden,
sein Mörder schon lang verschwunden.
Ganz blaß die Leiche da lag,
man sich den Tod nicht vorstellen mag.

Keine Wunden, keine Blutspur,
die Leute können beten nur.
Der Leichenwagen,
sie die Leiche wegtragen.

Jeden Tag im Bezirk es einer ist,
der Mörder hat große List.
Die Polizei nicht weiter weiß,
in der Nacht tötet er leis.

Niemand hat ihn je gesehen,
doch ist es Nacht für Nacht geschehen.
manch einer sagt,
dass Gott sie anklagt.

Doch noch eine Woche vergeht,
der Mörder wie vom Wind verweht.
Niemand mehr sich Gedanken macht,
der Mörder in seinem Sarg lacht.

Thema: Liebe

Der Rosengarten

Ich lief durch den dunklen Wald,
es war Sommer und doch so kalt.
Kam an ein Tor,
ich die Angst verlor.

Hindurch ging,
mich das Staunen fing.
Ein riesiger Rosengarten sich erstreckte,
ihn mir Glücksgefühle erweckte.

Alle Rosen waren rot,
vergaß alle Kälte und Not.
Ging mitten hinein,
die Dornen eine Pein.

Die Beine voller Blut,
doch die Rosen gaben mir Mut.
Es schmerzte sehr,
doch die Rosen erfreuten mich mehr.

Ein Mann zu mir kam,
er hielt mich warm.
Seine Jacke er mir gab,
woher er woll kommen mag.

Er trug mich auf seinen Armen fort,
hinweg von diesem Ort.
Ich schaute in seine Augen,
konnte es kaum glauben.

Verliebt hatte ich mich,
was, wenn er nich?
Sehr bald erreichten wir eine Wiese,
viele Blüten hatte diese.

Keine Dornen gab es hier,
er einen Strauß flückte mir.
Von fern hörte man einen Fluss,
vereint waren wir im Kuss.
Nach oben Nach unten
http://www.karasu-no-shugo-tenshi.de
Luna42
Babylonier
Babylonier
avatar

Punkte : 1564
Anmeldedatum : 04.01.17
Alter : 32

BeitragThema: Re: Eigene Gedichte (Ein Thema für Hobbydichter)   07.01.17 15:39

Thema: Meine Story "Magciworld"

Saphirs Gedicht

Onkel Chuck verbrannt,
aus meinem Leben verbannt.
Tante Lilly in ihren Tränen ertrunken,
bin in die Einsamkeit gesunken.

Die anderen Kinder meiden mich,
fürchten sich.
Mein Schrei lässt die Erde beben,
die Gedanken dahinschweben.

Rote Augen sah man,
alle meideten mich dann.
Wer bin ich?
Ich weiß es nich.

Nicht zu Hause bei den Unsterblichen,
meine Hoffnung verblichen.
Kein Mensch bin,
was ergibt das für einen Sinn?

Will Frieden bringen
und das Glück hören singen.
Verliebt habe ich mich,
doch zu wagen traue ich nich.

Wer bin ich?
Welch Volk, fragt man sich.
Bin kein Edelstein,
möchte einfach nur "Saphir" sein.

Thema: Vampire

Vampirisches Leid

Höre sie,
Sehe hin nie.
Fürchte mich.
Vergesse nich.
Viel Blut.
Nicht genug Mut.
Angst in mir.
Fürchte die Gier.
Wer bin ich?
Fürchtest mich.
Warum nur?
Die Blutspur.
Bringe den Tod.
Fühle die Not.
Sonne scheint.
Licht - mein Feind.
Trauer.
Eine dunkle Mauer.
Dunkel der Nacht.
Wozu die Macht?
Blut, soviel Rot.
Immer nur Tod.
Strebe nie.
Meine geliebte Sohpie.
Vergiss mich.
Sonst töte ich dich.
Bin ein Vampir,
leide unter der Gier.

Thema: Angst

Angst vor Dunkelheit

Heller Tag,
wo die Sonne scheinen mag.
Sehe sie nicht,
der Wald ist zu dicht.

Dunkle Schatten,
am Boden schwarze Ratten.
Höre die Raben sprechen,
die Dunkelheit will mich erstechen.

Morsche Äste,
finde einige Totenreste.
Die Angst steigt auf,
ich schnell davon lauf.

Unheimliches Geräusch,
ob ich mich nur täusch?
Wohin renne ich?
Sehe den Weg nich.

Gefrorendes Wasser,
werde immer blasser.
Stolpere über einen Stein,
ich bitterlich wein.

Laute Schritte,
es gibt kein bitte.
Sehe viel rot,
versinke im Tod.

Thema: Sommer

Liebevoller Sommertag

Saß wiedermal allein,
auf einem kalten Stein,
umgeben von Blumenduft,
gestreichelt von der warmen Luft.

Sehe um mich die Natur,
vor mir liegt aus Wasser ein Flur,
schwimmen will ich nicht,
geniese einfach nur die Aussicht.

Träume dahin,
nichts böses kommt mir in den Sinn,
den Vögeln zuhören,
lass mich durch nichts stören.

Doch dann,
sehe ich einen Mann,
er mit den Vögeln spricht,
wendet zu mir sein Gesicht.

Zu mir kommt er,
umarmt mich sehr,
fühle mich beborgen,
weit entfernt alle Sorgen.

Thema: Inneres erkennen

Sehe und Verstehe

Dunkle Worte,
geöffnete Forte,
stumme Klänge,
laute Gesänge,
tiefe Finsternis,
Wärme vermiss,
Angst zittern,
Furcht wittern,
Neugier wecken,
Neues entdecken,
Schwarz sehe
und verstehe...
Dein Gesicht,
Glück verspricht.
Der Schein trügt,
alles lügt.
Verliebt in dich,
du wähltest mich.

Thema: Vampire

Schatten der Nacht

Die Schatten der Nacht,
begleiten das Dunkel sacht,
können nicht leben im Licht,
sehen wird man sie nicht.

Stimmen in der Dunkelheit,
die Schatten sind nicht weit,
Schritte tappen hören,
sie die Ruhe stören.

Machen dir Angst,
dass du um dein Leben bangst,
kaum jemand sie je gesehen,
es war um sie geschehen.

Blutspuren gibt es nicht,
der Verstand nimmt dir die Sicht,
blasse Gesichter,
brennende Kerzenlichter.

Glaubst an Ritualmord,
die Wahrheit rennt hinfort,
lieber sind dir Lügen,
weil sie deinen Verstand nicht trügen.

Die Wahrheit ist jedoch,
verschwunden in einem finsteren Loch,
der Glauben zählt hier,
nicht der Verstand hilft dir.

Die Schatten der Nacht,
hinfortgleiten sacht,
niemals sich zeigen dir,
ich scherze nicht - es ist ein Vampir.

Thema: Nacht

Die Nacht

Die Sonne geht unter,
die Grillen zirken munter,
der Mond scheint hell,
die Nacht kommt schnell.

Die Sterne erleuchten die Nacht,
die Träume begleiten sacht,
die meisten Tiere schlafen nun,
die Nachtaktiven beginnen erst ihr Tun.

Die Dunkelheit uns Müdigkeit bringt,
die Eule ein Gute-Nacht-Lied singt,
die Grillen stimmen mit ein,
die Nacht kann nicht anders sein.

Der Himmel im dunkeln,
die Sterne so am schönsten funkeln,
der Mond strahlt,
der Schlaf bezahlt.

Ein jeder sollte schätzen,
was steht in diesen Sätzen,
lerne die Nacht kennen
und versuche ihre Schönheit zu benennen.
Nach oben Nach unten
http://www.karasu-no-shugo-tenshi.de
Luna42
Babylonier
Babylonier
avatar

Punkte : 1564
Anmeldedatum : 04.01.17
Alter : 32

BeitragThema: Re: Eigene Gedichte (Ein Thema für Hobbydichter)   07.01.17 15:44

Thema: Tod

Gedicht eines Toten

Stille,
was war dein letzter Wille?
Gibt es ein Paradies,
oder warst du dafür zu fies?

Tränen,
kann deinen Namen nicht erwähnen.
Siehst du mich wein
oder fühlst du nichts mehr wie ein Stein?

Schrecken,
kann ich dich wieder zum Leben erwecken?
Sitze hier stumm,
war ich wirklich so dumm?

Blut,
warum diese Wut?
Was hast du gedacht,
als du sankst auf den Boden sacht?

Verbrechen,
warum musste ich dich erstechen?
Was willst du nun?
Ja, ich werde es tun.

Tod,
nutztes du aus meine Not?
Liege neben dir,
tot sind wir.

Thema: Mond

Mondlicht

Weiße Blumen blühen,
einen zarten Duft versprühen,
es ist tiefe Nacht,
der Mond erstrahlt in seiner Pracht.

Die Blumen erst erblühten,
als sie im Mondlicht erglüten,
wunderschön sind sie,
den Anblick vergesse ich nie.

Um mich herum helles Licht,
versperrt mir alle weitere Sicht,
bleibe stehen,
versuche nicht ins Ferne zu sehen.

Lasse mich fallen ohne Angst,
du hier um nichts bangst,
alle Sorgen vergessen,
von der Reinheit aufgefressen.

Wie ein Traum dieses Bild,
aus Mondlicht ein schützendes Schild,
tief in meinen Gedanken verborgen,
keine Angst, keine Zweifel, keine Sorgen.

Thema: Vampir, Liebe

Unsterbliche Liebe

Tief schwarz deine Kleider,
bist dein eigener Schneider.
Schwarze Haare auf den Schultern ruhn,
du kamst um es zu tun.

Drei mal kamst du,
das dritte Mal ist nu.
Drei Worte gesagt hast,
sie nahmen dir die Last.

Nun bin ich tot,
starb ganz ohne Not.
Mein Körper ist gestroben,
meine Seele zur Unsterblichkeit erhoben.

Bei Vollmond es geschah,
am Träumen wa.
Hast das Blut getrunken,
bist mit mir aufs Bett gesunken.

Als ich aufwachte,
dein Gesicht lachte.
Meinen Namen sagtest leis,
meine Liebe brannte heiß.

Ich küsste dich,
du mich.
Für ewig vereint,
niemals für uns die Sonne scheint.

Lege mich mit dir zur Ruh,
schlafe im Nu.
Wiedererwacht in der Nacht,
unsere Liebe ewig lacht.

Thema: Verzweiflung, Freunde

Zweifeln, aber nicht allein

Wenn Zweifel dich plagen,
dir Böses sagen,
du nicht weiter weißt,
dein Herz zerreißt,
Trauer sich breit macht,
der Kummer dir lacht,
du dich alleine fühlst,
deine Gedanken aufwühlst,
dann schaue nach vorn,
vergesse deinen finsteren Dorn,
verlasse dich auf deine Freunde dann,
dir niemand diese nehmen kann.

Thema: Nacht

Schlaflos

Lautes Lachen,
die Wolken krachen,
Schatten wandern umher,
der Atem schwer.

Jeder Laut,
erzeugt eine Gänsehaut,
Katzen singen,
Schatten die Fenster fingen.

Des Mondes Licht,
hilft dir nicht,
es nur noch viel unheimlicher ist,
wenn er sich durchs Zimmer frisst.

Die Nacht macht dir Angst,
du um dein Leben bangst,
doch alles ist nur Schein,
es kann wie immer sein.

Deine Gedanken spielen mit dir,
die Nacht mit unsterblicher Gier,
sie giert nach deinen Ängsten
und quält dich so am längsten.

Schlaflos bist du in der Nacht,
doch verpasst du ihre Pracht,
siehst nur die dunkle Seite,
die dich begleite.

Sieh doch die Sterne,
wie sie leuchten in der Ferne,
sie denn Mondesschein,
alles kann so wundersam sein.

In den Schlaf wiegen sie dich,
die Schatten siehst du nich,
geniest die Schönheit im Traum,
nichts Böses ist in deinem Raum.

Thema: Liebe

Im Regen

Es regnet,
alles naß und kalt,
bin dir begegnet,
eine geheimnisvolle Gestalt.

Kamst auf mich zu,
deinen Mantel mir überstreifst,
"Komm", sagtest du,
"und du begreifst."

Ich verstand,
verliebte mich,
mein Herz geriet in Brand,
verliebt in dich.

Flüsterst mir ins Ohr,
in deine blauen Augen sah,
ich war naß und fror,
deine Liebe mir gestandest da.

Ich sah dich an,
umarmte dich,
nur an dich denken kann,
du wärmtest mich.

Drückte meine Lippen auf deine,
ein Kuss so wunderbar,
du sagst: "So wie du ist keine",
unsere Träume wurden wahr.

Jetzt zwei Gedichte die ich aus Hass und Verzweiflung geschrieben habe. Ich hoffe sie gefallen euch trotzdem! (Es handelt sich noch immer um alte Gedichte von mir, ebenfalls von 2007)

Thema: Verzweiflung/Unschlüssigkeit/Depression

Besessen

Das Feuer brennt,
die Wahrheit kennt,
deine Angst ein Vorwand,
kommst aus fernem Land,
die Ruhe gibt dir nur Blut.

Du tobst und schreist,
dir selbst das Herz zerreist,
in deinem Blick,
die Sehnsucht erstick,
in dir brennt des Feuers Glut.

Gehst rückwärts zum Ziel,
direkt ist dir alles zu viel,
verstehen kann man dich nicht,
du versperrst ihnen die Sicht,
dir fehlt der Mut.

Schreist in dir,
kein Laut dringt zu mir,
schweigst dich an,
man die Worte sehen kann,
doch niemand etwas tut.

Deine Seele bricht,
erhält kaum einen Funken Licht,
du quälst dich,
leugnen kannst du es nich,
doch gibst vor "alles ist gut".

Kannst nicht zugeben,
was dein Geist will erstreben,
das Böse in dir nicht erkennst,
immer davon rennst,
tief in dir etwas ruht.

Dein wahres Ich,
verloren in sich,
du nur noch ein Rest,
aufgefressen von der Pest,
zurück bleibt nur die Wut.

Thema: Wut/Hass

Betrogen

Hinab mit dir,
hinfort von mir,
Lügen,
betrügen,
falscher Schein,
meine Pein,
Eifersucht,
ergreifst die Flucht,
schicke dich hinfort,
vom lieblichen Ort,
verloren in mir,
nein, nicht wegen dir,
hinfort,
an den finstersten Ort,
dort sollst du vergehen,
deine Lügen sehen,
erblinden am Leid,
ersticken am betrogenen Kleid.

Thema: Liebe

Der Kuss

Den Handkuss,
man verstehen muss,
verehren tut man dich,
verliebte sich.

Küsst man auf den Wange,
hälst dein gegenüber an der Stange,
Freudschaft willst du nur,
keinen Liebesschwur.

Ein Kuss auf den Mund,
da läuft die Liebe rund,
heißt "Ich liebe dich",
der Rest spricht für sich.

Wird der Nacken geküsst,
ihr aufpassen müsst,
sagt dir das man dich will,
ohne Worte ganz still.

Auf die Ohren wird geküsst,
wenn ihr Necken müsst,
spielst dann,
verschiedenes das sagen kann.

Ein Kuss auf die Stirn,
denkt mit das Gehirn,
man passt auf dich auf,
das Leben nimmt seinen Lauf.

Küss mich sagt man,
indem man tief in die Augen schaut dann.

Spiel mit den Haaren deines Schatz,
dann ergibt sich ein Satz:
"Kann ohne dich nicht leben,
möchte die gemeinsame Zukunft anstreben."

Die Sprache der Liebe so wunderbar,
so wunderbar, wie die Liebe geschah.
Der Kuss ist eines der vielen Sachen,
womit man die Liebe bringt zum Lachen.

Thema: Fantasy, Verderbnis

Der Zorn der Geister

Der Mond rot,
ein kalter Hauch vom Tod,
der Himmel wie Blut,
es regnet Asche und Glut.

Stimmen im Wind,
ein weinendes Kind,
Blätter fallen von Bäumen,
möchte das nur träumen.

Schwarz das Wasser ist,
Staub sich in die Lungen frisst,
gellende Lache,
ruft nach Rache.

Haben ihre Kräfte vereint,
das Leben verändert scheint,
Geister taten dies,
nicht mehr freundlich, nur noch fies.

Der Mensch erzürnte sie,
verstanden die Natur nie,
jetzt bezahlen alle,
sitzen fest in der Falle.

Ihr Zorn uns alle vernichtet,
ihre Wut auf uns gerichtet,
niemand das überleben kann,
ganz still ist es dann.
Nach oben Nach unten
http://www.karasu-no-shugo-tenshi.de
Luna42
Babylonier
Babylonier
avatar

Punkte : 1564
Anmeldedatum : 04.01.17
Alter : 32

BeitragThema: Re: Eigene Gedichte (Ein Thema für Hobbydichter)   07.01.17 15:49

Thema: Sorgen/Kummer

Ein Moment ohne Sorgen

Die Luft,
gibt preis den Blütenduft,
die Grashalme wehen im Wind,
alle Sorgen vergessen sind.

Die weißen Wolken ziehen,
sie vorm Alltag fliehen,
möchte mit ihnen fliegen,
über alle Sorgen siegen.

Die Sonne lacht,
erstrahlt in ihrer vollen Pracht,
Wärme uns schenkt,
niemand mehr an Sorgen denkt.

Die Blumen tanzen um den Lufthauch,
die Vögel singen sitzend im Strauch,
Wasser fließt durch die Berge,
Sorgen erscheinen nur noch wie Zwerge.

Die Nacht bricht ein,
der Mond glänzt im vollen Schein,
in der Dunkelheit verborgen,
sind nun alle Sorgen.

Ganz vergessen sind,
fort geweht vom Wind,
frei, einen kleinen Augenblick,
Sorgen brechen einem sonst das Genick.

Thema: Gut und Böse

Weiß und Schwarz, Schwarz und Weiß

Blut, ein Zeichen vom Leben.
Blut, ein Zeichen vom Tod.
Das Leben ist zu erstreben.
Das Leben gezeichnet vom rot.

Der eine weiß, wie reines Licht.
Der andere schwarz, wie die tiefe Nacht.
Weiß sieht den Abgrund nicht.
Schwarz erkennt nicht die Pracht.

Im Kampf verloren.
Jeder sein Ziel erreichen will.
Haben es geschworen.
Die Zeit steht still.

Weiß und Schwarz, Schwarz und Weiß.
Unendlich im Krieg verfangen.
Himmel und Hölle glühen heiß.
Sind auf einander los gegangen.

Blut fließt am Boden entlang.
Alles Leben verloren geht.
Jeder einst sein Lied sang.
Keiner mehr zu seinem Wort steht.

Die Zeit steht immernoch still.
Schwarz in rasender Wut.
Weiß jetzt handeln will.
Beide in wilder Glut.

Weiß Schwarz anspricht.
Schwarz hört zu.
"Wir tauschen unsere Sicht.
Du bist ich und ich bin du."

Der Tausch vollzogen.
Weiß ist Schwarz und Schwarz ist Weiß.
Rollen getauscht, ungelogen.
Alles um sie herum leis.

Sie verstanden einander nun.
Doch Weiß wollt nicht sein Schwarz, nicht Weiß.
Schwarz umgekehrt, das Selbe nicht tun.
Da sprach Schwarz ganz leis.

"Nicht schwarz, nicht weiß, sind wir grau."
Das Fell grau wird ganz schnell.
Weiß: "Das ist schlau."
Der Mond scheint hell.

Im Mondlicht schimmert das Fell.
Zwei Wölfe einer Gesinnung sind.
Das Fell silbern und ganz hell.
Jeder für sich, ein Mondkind.

Thema: Engel und Teufel

Bevor Ihr jetzt anfangt zu lesen ein paar Worte... Das Gedicht gehört zum "Engel-RPG" allerdings damals ein Chat-RPG in gigantischer Größe. Links spricht ein weiblicher Engel und rechts ein männlicher Teufel (gefallener Engel). Aber ich denke, das merkt ihr auch ganz schnell.

Verbotene Liebe

Verliebte mich,
unsere beiden Schicksale trafen sich.
Was soll ich nur tun?
Allein sind wir nun.

Warum gerade sie?
Vergessen könnte ich"s nie.
Ihre wunderschönen blauen Augen erblickten mich,
Verliebt in dich.

Glühend rot sein Blick,
in Schwarz gekleidet so schick.
Ich darf nicht an dich denken,
dir nicht meine Liebe schenken.

Egal was sie sagen,
ich kann nicht eine Stunde ohne dich ertragen.
Werde gehen
und dir meine Liebe gestehen.

Du kommst aus der Unterwelt,
ich verweile unterm Himmelszelt.
Mein Herz ist so schwer.
Ich kann einfach nicht mehr.

Wie soll ich dich erreichen?
Die Grenzen müssen weichen.
Mein Herz es schreit,
bis es endlich durch dich befreit.

Gehe auf die Erde,
fort von der Engelsherde.
Da stehst du schon.
Des Fürstens Sohn.

Da bist du ja.
Ist es wirklich wahr?
Unsere Blicke treffen sich,
mein Engel, ich liebe dich.

Meine Liebe nur für dich,
bitte verlass mich nich.
Gehen wir fort.
Einfach an einen anderen Ort.

Lassen unsere Familien zurück,
für unsere gemeinsames Glück.
Kinder will ich mit dir.
Wann heiraten wir?

Für ewig vereint,
die Liebe nie zu enden scheint.
Eine Engel und ein Teufel, ein Paar.
Jeder staunte, wenn er sie sah.

Thema: Tod/Trauer

Der Friedhof

Blumen, Blumen überall hier,
doch Trauer drückt in mir.
Einige schon welk und trocken,
einem die Worte stocken.
Andere gerade erst neu,
doch bald so trocken wie Heu.
Hügel an Hügel gereiht,
die Herzen entzweit.
An jedem steht ein Stein,
niemand mag darüber glücklich sein.
Meist steht nur Name und Daten darauf,
nichts über Liebe oder den Schicksalslauf.
Manch einer schreibt Gebete,
mit denen er Gott anflehte.
Dem Toten bringt das nix,
drum schreib doch von Liebe fix.
Aber nein,
wie sollte es anders sein!?
Lieber "Ruhe in Frieden" geschrieben,
als ein "Wir lieben dich" hinzuschieben.
Da wird der Tote sicher froh sein,
findets voll zum Schrein.

Thema: Liebe

Blicke der Liebe

Unsere Blicke trafen sich,
du sahst mich,
die Liebe erwacht,
ganz leis und sacht.

Keine Worte brauchte man,
mit Gesten man alles sagen kann,
eine Umarmung, ein Kuss, tiefe Blicke,
so ich dir meine Liebe schicke.

Flüstertst leis "Ich liebe dich,
denke nur noch an dich."
Ich in deinen Armen liege,
in Gedanken mit dir fort fliege.

Thema: Vampire/Liebe

Liebe für einen Vampir

Ein Vampir,
keine Angst in mir.

Spitze Eckzähne,
schöne Haarstähne.

Verführerisch schaut,
den Verstand mir klaut.

Romantischer Kavalier,
kein tollwütiger Stier.

Schatten,
schwarze Ratten,
dunkle Nacht,
Mond scheint sacht,
leere Gassen,
kann die Dunkelheit fassen.

Verführt vom Vampir,
seine Blicke gelten mir.

Ein Kuss,
die Liebe fühlen muss.
Die Zähne so weiß,
mir ist heiß,
denn er trinkt mein Blut,
voller Glut,
Liebe auch in ihm entbrannt,
alle Sorgen verbannt.

Nehme blutige Schlucke,
ihm dann tief in die Augen gucke.

Unsterblich vereint,
die Nacht unwirklich scheint.

Thema: Mond

Licht vom Vollmond

Du scheinst hell am Himmel,
heller als der schönste Schimmel.
Erleuchtest die Nacht,
schenkst uns deine Pracht.

Luna schenkt uns das Licht,
verbergen kannst du dich nicht.
Jeder Schein,
kann alles für dich sein.

Die Liebe entfachen,
bringt dich wieder zum Lachen.
Dich in Gedanken versetzt,
doch nie verletzt.

Vollmond viele beeinflusst,
es gar nicht leugnen musst.
Oft merkst du es nicht,
in den Bann gezogen vom Mondlicht.

Thema: Mond

Verborgener Mond

Die Wolken versprerren mir dir Sicht,
doch ich spüre dein Licht,
ich weiß du bist bei mir
und ich in Gedanken bei dir.

Erstrahlst die Nacht,
sehe deine Pracht,
auch wenn du dich verbrigst,
spüre ich wie du wirkst.

Geniese die Dunkelheit,
schaue in die Ferne weit,
meine Luna, mein Mond, mein Licht,
ich vergesse dich nicht.

Wenn die Wolken wegwehen,
kann ich dich endlich sehen,
aber eigentlich schon die ganze Zeit,
doch ich spüre leisen Neid.

Neid auf die Sterne,
die glänzen in weiter Ferne.

Neid auf den Himmel so blau,
der dich berührt, wie der Morgentau.

Neid auf die Wolken hoch oben,
wenn sie an dir vorbeitoben.

Verzeih mir meinen Neid,
doch ich sehne mich nach deinem Mondkleid.

Thema: Mond/Luna

Worte an Luna

Wandere grenzenlos durch die Zeit,
durch Licht und Dunkelheit.
Tief in mir,
bin ich verbunden mit dir.
Am Tag in den Himmel schau,
das Sonnenlicht so rau.
Fühle mich an manchen Tagen,
geplagt von ungeklärten Fragen.
Doch weiß ich nicht welche,
sie füllen nur leere Kelche.
Des nachts schau ich in der Ferne,
sehe dich und die Sterne.
Ruhe kehrt in mir ein,
weiß du wirst bei mir sein.
Geniese dein Mondlicht,
gibst mir reine Sicht.
Schweige noch einen Moment still,
ehe ich schlafen will.
Du behütest mich in der Nacht,
bis der Morgen wieder lacht.
Begebe mich zur Ruh,
mache meine Augen zu.
Du stehst neben mir,
ich danke dir.

Thema: Tod

Das Gedicht hab ich gerade erst geschrieben und leider ist es mal wieder, um mein Inneres zu verkraften. Ich hoffe, es wird euch trotzdem gefallen.

Trauer im Schnee

Ich liege hier im Schnee,
die Welt im Chaos seh.
Tod, Trauer, Einsamkeit,
mein Inneres schreit.
Kann nichts dagegen tun,
du gingst von uns nun.
Vergessen werde ich dich nicht,
auch wenn das Grab ist schlicht.
In unseren Herzen lebst du weiter,
dein Lächeln war immer so heiter.
Hast uns heute verlassen,
kann es noch immer kaum fassen.
Ich verabschiede mich nun von dir,
weiter leben tun nur wir.

Thema: Nacht

Nächtliche Ruhe

Von Dunkelheit umgeben,
gestreßt vom Leben,
begeben wir uns zur Ruh
und schlafen im Nu.
Völlig entspannt,
hat die Nacht uns gebannt,
in den Schlaf gewiegt,
über den Streß gesiegt.
Nun schläft man still,
von schönen Dingen träumen will,
am nächsten Tag,
in Gedanken verweilen mag.
Doch hast du zu tun
und wirst nachts wieder ruhn.

Thema: Leben

Der Lebensfluss

Ein reisender Fluss,
mit ihm schwimmen muss,
hast keine Wahl,
das ist die Qual.

Spürst die Flut,
die entfacht alle Glut,
wehren kannst dich nicht,
dem Strom folgen ist Pflicht.

Manchmal glühend heiß,
die Wut zahlt den Preis,
oder auch eisig kalt,
Trauer mit bloßer Gewalt.

Stürzt hinab den Wasserfall,
hört nur noch einen Knall,
die Flut bringt dich zurück,
von vorn beginnt das Stück.

Ein ewiger Kreis,
bis du zahlst den letzten Preis,
durchbrichst die Flut,
erlöscht die Glut.

Der Fluss wird ganz still,
kein Laut verweilen will,
dein Weg ist hier zu Ende,
es gibt hier keine Wende.

Thema: Verborgenes Inneres

Das Bild

Mir fehlt das eine Bild,
meiner Freude ein Schutzschild,
tief in mir verborgen,
versteckt vor der Welts Sorgen.

Dieses eine Bild in mir,
ist immer hier,
niemand sieht es je,
in Träumen ich es seh.

Niemals könnt ich den Verlust verschmerzen,
es ist ein großer Teil in meinem Herzen.

Dieses Bild kannst nicht du anfassen,
aber auch nicht loslassen,
beschreiben kann man es kaum,
es ist unsichtbar, wie ein Traum.

Ich habe es versteckt,
mein Schutzschild erweckt,
dieses Bild siehst du niemals nich,
das Bild ist mein verstecktes Ich.
Nach oben Nach unten
http://www.karasu-no-shugo-tenshi.de
Luna42
Babylonier
Babylonier
avatar

Punkte : 1564
Anmeldedatum : 04.01.17
Alter : 32

BeitragThema: Re: Eigene Gedichte (Ein Thema für Hobbydichter)   07.01.17 15:52

Thema: Kinder

Vom Baby zum Kleinkind

Du warst klein,
möchtest niemals alleine sein,
bist gewachsen schnell,
dein Lächeln strahlt so hell,
fast schon ein Kleinkind,
deine Augen erst blau nun grün sind,
hast schon zwei Zähne,
und auch wenn ich oft gähne,
bin ich froh zu sehen,
wie du bald selbstständig wirst stehen.

Thema: Kinder

Gute Nacht

Herein bricht die Nacht,
der Mond freundlich lacht,
die Vögel verstummen,
kein Bienchen am summen,
noch etwas vorgelesen,
von fantastischen Wesen,
dann mach die Augen zu,
schlaf in Ruh,
morgens wieder erwachst,
mich dann anlachst.

Thema: Kinder

Das Leben der Kinder

Liebliche Ruh,
kein Getu,
der Morgen naht,
schon folgt die Tat.

Das Kind erwacht,
Ende einer kurzen Nacht,
hat keine Zeit,
die Welt ist groß und weit.

So viel zu entdecken,
von den kleinen Schnecken,
über die Elefanten,
bis hin zu den Tischkanten.

Doch geht das Kindlein,
in die Schule fein,
wills nicht mehr aus dem Bett,
das ist nicht nett.

So ist das Leben oft,
und man sich Vielerlei erhofft,
doch sieht man richtig hin,
kennt man des Lebens Sinn.

Thema: Angst/Traurigkeit

Heilung für Angst

Wenn einem die Angst durchfährt,
dir die klare Sicht versperrt,
du nicht mehr weiter weißt,
und dein Herz zerreißt,
dann halte dich fest,
am großen Rest,
soviel kann dich ablenken,
doch keine Heilung schenken,
für manche Dinge gibt es keinen Ersatz,
alles für die Katz,
doch wenn die Angst verfliegt,
und das Glück siegt,
alle wieder fröhlich sind,
auch das traurigste Kind.

Thema: RPGs, Forum, Weihnachten

Weihnachtsfeier im Forum

Zur Weihnachtszeit sind alle zusamm,
zu Ostern ist es das weiße Lamm,
zu Weihnachten der weiß-bärtige Mann,
der so fröhlich Lachen kann.

Auch hier im Forum ist so einiges los,
die Feier ist fröhlich und groß.

Den ersten Zuckerschock, die Vivi hat,
Kekse, Schokolade, Torte machen sie nicht satt.
Sie springt umher,
aufhalten kann sie keiner mehr.

Heat die Kerzen anzünden will,
Charme kuschelt sich an ihn still.
Ihm Kopf es sich nur noch um sie dreht,
der Tisch schnell in Flammen steht.

Sonia und Kim im Streit vereint,
der niemals zu Enden scheint.
Kenny weiß da auch nicht weiter,
feiert lieber heiter.

Black mit Ferni an der Wand lehnt,
sich nach ordentlich Aktion sehnt.
Ferni sich genauso langweilt,
schön, wenn man sein Leid teilt.

Skin und Light während dessen,
auf Weltherrschaft versessen.
Planen mit Kuchen und Kerzen,
dabei gelegentlich scherzen.

Silvia sich lieber zu Kenny gesellt,
hier wird kein Unsinn angestellt.
Beide feiern munter,
der erste Schnee fällt herunter.

Yukiko an Vivi rumrüttelt,
wie ein Cocktail gut geschüttelt.
Doch beim Zuckerschock hilft das nicht,
nur noch „Zucker, Zucker“ spricht.

Twister den Wind gegen das Feuer anwendet,
na ob das gut endet?
Die Stühle, die Gardienen, ein jedes Teil,
bleibt vom Feuer nicht mehr heil.

Spiritu muss darüber lachen,
was macht ihr Bruder nur für dumme Sachen.
Silversonic Wasser holt,
die ganzen Möbel sind verkohlt.

Sky interessiert das alles nicht,
Telefonkabel kauen ist Pflicht.
Hiro fragt nach einem Telefonat,
Sky hat immer alles parat.

Admins und Mods die Flucht ergreifen,
irgendwer muss die Rechnung begleichen.

Nächstes Jahr,
das ist klar,
die Feier kleiner wird sein,
die Fancharaktere laden wir nicht wieder ein.
Nach oben Nach unten
http://www.karasu-no-shugo-tenshi.de
Luna42
Babylonier
Babylonier
avatar

Punkte : 1564
Anmeldedatum : 04.01.17
Alter : 32

BeitragThema: Re: Eigene Gedichte (Ein Thema für Hobbydichter)   07.01.17 15:55

Ohne Titel

Ich lass mir nicht den Mund verbieten,
zwei Fronten aneinander gerieten,
ein jeder stur bleibt,
Wort für Wort seine Meinung schreibt.
Da sagt man was ist nicht so gut,
schon man das Falsche tut,
spricht ehrlich wie mans findet,
das Vertrauen schwindet.
Schließlich man nur noch den Kopf schüttelt,
am Monitor verzweifelt rüttelt,
wie kann das sein,
das ist die reinste Pein.
Will Konsequenzen ziehen,
sie Erpresser schrieen,
dabei legt man nur die Karten offen,
und will auf eine Lösung hoffen.
Reden wir eigentlich gegen die Wand?
Oder kommen aus einem anderen Land?
Manche Leute,
da bin ich mir sicher heute,
lieben Meinungszwang auszuüben,
doch werden sie meinen Blick nicht trüben.

Einsamkeit

Allein,
wer mag das schon sein?
Verlassen,
den anderen hassen...
Warum,
ist man so dumm?
Ich,
weiß es nich...
Dachte,
das sie Spaß hat und lachte...
Nun,
weiß ich nicht, was tun?
Einsamkeit,
ist das größte Leid...

Thema: Unbekannt (jedem das, was er daraus ließt xD)

(Ohne Titel)

Nachts in Gedanken versunken,
fühle mich wie betrunken,
der Verstand macht mich verrückt,
mein Herz pocht ganz verzückt.

Die Zweifel der Vergangenheit,
lassen mir kaum zum Denken Zeit,
verwirrt und unsicher mein Geist,
mich aus der Wirklichkeit reißt.

Ich fürchte mich,
es leugne es nich,
bin mir nicht mehr sicher was ist,
der Gedankenstrom mich durchfrisst.

Bin ich mir sicher, was Herz, Verstand und Geist mir sagt,
da keiner darauf eine Antwort wagt.
Nicht mal von einem kann ich behaupten,
die Antwort zu verlauten.
Ich kenne sie nicht,
suche mein inneres Licht.

Das Dunkel scheint mich zu zerfressen,
fast als wäre ich besessen.
Was wird die Zukunft mir bringen?
Wird das Dunkel mich verschlingen?

Angst, die habe ich,
aber vor Geistern nich,
mein Inneres es ist,
die Vergangenheit nie vergisst.

Ein Vampirbiss

So blass die Haut,
das Gesicht so vertraut,
Glaube mich verloren,
das Glück beschworen.

Er sieht mich an,
ist das ein schöner Mann,
kommt mir bekannt vor,
innerlich ewige Liebe schwor.

Schon steht er vor mir,
in seinen Augen die Gier,
er küsst mich auf den Mund,
seine Lippen voll und rund.

In seinen Armen versinke,
vor Liebe ertrinke,
von Küssen überseht,
alles so schnell geht.

Auf den Hals ein Kuss,
ich aufatmen muss,
spitze Zähne auf der Haut,
Blut rauscht in den Ohren laut.

Leicht schwebe,
als ob es nichts anders gebe,
es schmerzt nich’,
verliere mich.

Langsam sinke ich zu Boden,
Gefühle in mir toben,
alles schwarz wird,
der Kopf mir schwirrt.

Trägt mich dahin,
das ergibt alles keinen Sinn,
mir wird klar,
ein Vampir er war.

Nun schlafe ich ein,
werd’ morgen am Leben sein,
er wird bei mir bleiben,
bis in alle Ewigkeit davon treiben.
Nach oben Nach unten
http://www.karasu-no-shugo-tenshi.de
Luna42
Babylonier
Babylonier
avatar

Punkte : 1564
Anmeldedatum : 04.01.17
Alter : 32

BeitragThema: Re: Eigene Gedichte (Ein Thema für Hobbydichter)   07.01.17 15:57

Silvester

Es knallt und kracht,
wer hätte das gedacht?
Heute schon Silvester ist,
das man nicht vergisst.
Viele bei der Familie sind,
aufgeregt ist jedes Kind.
Manche bei Freunden den Tag verbringen,
ordentlich das Partybein schwingen.
Doch egal was ihr macht,
gebt auf euch acht.
Macht eure Gläser klar,
einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Engel

Weiße Federn im Wind,
unschuldiger als ein Kind,
heller als jedes Licht,
doch blendet mich nicht.

Goldenes Haar lockig und weich,
so fern aus einem anderen Reich.
Die Sehnsucht unendlich scheint,
meine Seele, sie weint.

Mein Geist,
weit mit reist.
Mein Herz zerspringt,
so zart die Stimme klingt.

Auf weißer Watte tollen,
niemals traurig sein wollen,
immer glücklich umher springen,
und ihre Lieder singen.

Lasst mich hier nicht zurück,
schenkt mir nur ein kleines Stück,
ein wenig von eurem Schein,
und lasst mich glücklich sein.

Wie neidisch ich bin,
mir kommt nur noch eines in den Sinn:
"Ein Engel möcht ich sein,
so unschuldig, frei und rein."

Gelbe Tulpen

Kalt es ist,
die Kälte mich zerfrisst.
Die Hände ganz starr,
Augen glasig klar.
So weiß die Welt,
den Frühling gefangen hält.
Unter der Eisdecke,
langsamer als jede Schnecke,
stoßen sacht hervor,
die Kälte schon immer verlor.
Was lässt mein Herz dort erwärmen?
Gerate schon ins Schwärmen.
Gelbe Tulpen es sind,
wippen ganz seicht im Wind,
den Schnee besiegt,
der Frühling in der Luft liegt.
Jeden Tag ich zu ihnen seh,
die Kälte tut mir nicht mehr weh.
Sie sind der Sonnenschein,
der nicht kann bei uns sein.
Sind die Wärme im Herzen,
die vertreibt alle Schmerzen.
Verbreiten Fröhlichkeit in dir,
so geht es auch mir.
Eine gelbe Tulpe ich dir schenke,
damit du weiß, dass ich an dich denke.
Sie soll die Kälte vertreiben,
in Gedanken werd ich bei dir bleiben.

Gedanken an den Liebsten/die Liebste

Nichts nimmt mich so ein,
wie in Gedanken bei dir zu sein.
Kein Schrei deine Worte überdeckt,
soviel Bedeutung in ihnen steckt.
Wenn du nicht bei mir bist,
wird mein Lächeln vermisst.
Egal wo sie suchen gehn,
man kann es nur mit dir gemeinsam sehn.
Ich fühle mich bei dir,
als wäre der Frühling bereits hier.
Warm und geborgen,
ganz frei von Kummer und Sorgen.
Mein Herz er hüpft wie nie zuvor,
es dir bereits die Liebe schwor.
Darum denk an mich,
sowie ich an dich,
dann wir immer beisammen sind,
egal wie langsam die Zeit verinnt.

Unklarheit

Allein,
du kannst nicht bei mir sein.
Versunken,
in Zweifeln ertrunken.
Besessen,
kann das Vergangene nicht vergessen.
Gedanken,
im Nebel versanken.
Worte,
zeigen eine geschlossene Forte.
Fragen,
die mir keine Antwort sagen.
Abgrund,
falle in einen tiefen Schlund.

Vermisst

Mein Her es rennt,
von dir getrennt,
fühle mich so allein,
möchte bei dir sein.

Die Kälte mich zerfrisst,
weiß nicht was mit dir ist.
Hab Angst, das du mich vergisst,
und gar nicht mehr vermisst.

So meld dich doch,
ich warte noch.

Tiefe Zweifel

Die Zweifel sind groß,
was ist nur mit mir los?
Mal fröhlich und heiter,
schon zieht die Stimmung weiter.

Fühl mich elendig schlecht,
mir ist so gar nichts recht.
Es kommt einfach so,
das alle Hoffnung floh.

Kann mich selbst nicht ertragen,
andere nicht um Rat fragen.
Versuche auf glücklich zu tun,
doch das Innere lässt mich nicht ruhn.

Möcht alles vergessen
werd innerlich aufgefressen.

Angst vor Liebe II

Der Schmerz so tief,
ewig nicht mehr nach mir rief.
Fühle mich verloren,
hatte mich doch Optimismus geschworen.
Nun sitz ich da,
nichts scheint, wie es mal wa',
Wollte doch alleine sein,
niemals jemand sagen "Du bist mein".
Erneut den Fehler begangen,
was für ein Dummes verlangen.
Warum kann ich es nicht wagen,
es zu sagen?
Es hätte nichts passieren sollen,
wir uns was vormachen wollen.
Was soll ich denken?
Kann doch nicht mein Herz verschenken.
Träumen, wie dumm es doch ist,
innerlich einen völlig zerfrisst.
Weiß wie es immer wahr,
Liebe bedeutet Gefahr.
Alles scheint am Anfang toll,
doch nichts ist, wie es soll.
Dieses Chaos im Kopf nicht brauch,
viel lieber im ruhigen Wasser tauch.
Möchte keinen Fehler begehen,
bleib jetzt sicher stehen.

Die Krähen und der Adler

Schwarze Federn sinken,
Sorgen in ihnen ertrinken.
Krähen immer gleich klingen,
können nicht singen.
Die Krähe bleibt in der Schar,
da wo sie schon immer war.
Nur der Adler schreckt sie auf,
er nimmt die Einsamkeit in Kauf.
Wunderschön und geheimnisvoll,
niemand ihm schaden soll.
Ein Adler ist frei,
ein jeder hört den Freiheitschrei.
Nie sieht man zwei zusammen fliegen,
kann die Einsamkeit nicht besiegen.
Einsam wird er untergehen,
und einsam wieder auferstehen.

Stumme Worte

Kann Liebe entstehen,
ohne das man sich je gesehen?
Früher hab ich mich nie gefragt,
einfach zu Lieben gewagt.
Doch habe ich mir etwas vorgemacht,
die Vergangenheit mich auslacht.
Voller Zweifel die Zukunft ist,
man die Zuversicht vermisst.
Doch nichts kann mir diese schenken,
muss zu sehr drüber nachdenken.
Weiß mich nicht mehr auszudrücken,
kann es nicht mit Worten schmücken.
Stumm bleibe ich nun,
was anderes kann ich nicht tun.

Glückliche Gedanken

Schritt für Schritt voran,
nichts mich aufhalten kann.
Trotze allen Ängsten in mir,
um glücklich zu sein mit dir.

Wahre Freunde habe ich,
die mich lassen nie im Stich.
Egal was kommt oder geht,
ein jeder mir zur Seite steht.

Ich werde nicht zerbrechen,
kann immer über alles Sprechen.
Meine Wangen bleiben trocken,
voran stets unerschrocken.

Weiß genau was ich will,
und jetzt wirds ganz still.
Niemals mehr Vertrauen? Nein!
Dieser Satz darf nicht mehr sein.

Wer nicht wagt,
ewig der Zweifel plagt.
Voran, Voran, ganz leis,
bis ich auf alles eine Antwort weiß.

Ein Freund

Ein Freund ist immer bei dir,
gibt immer ein wir,
nie nur ein ich,
er achtet auf dich.

Ein Freund bringt dich zum Lachen,
könnt gemeinsam vieles machen,
ganz selbstverständlich ist,
Einsamkeit vergisst.

Ein Freund ist tief im Herzen,
auch bei Kummer und Schmerzen,
weint mit dir,
ist immer hier.

Ein Freund dir den Rücken stärkt,
deine Zweifel bemerkt,
wenn es dir schlecht geht,
dich voll und ganz versteht.

Ein Freund wird dich nicht belügen,
nichts kann eure Freundschaft trügen,
kannst immer ehrlich sein,
bist immer für ihn groß - nie klein.

Ein Freund auch mal selbst Sorgen hat,
stellt sich dann nicht schachmatt,
er ist bei dir,
und teilt sie hier.

Ein Freund braucht keinen Abstand,
ihr geht mit dir Hand in Hand,
denn er ist dein Begleiter,
seit zusammen traurig und heiter.

Ein Freund versteht dein Schweigen,
wird dir den Weg zeigen,
du musst nichts sagen,
er wird dich fragen.

Ein Freund muss über diesen Zeilen,
nicht nachdenklich verweilen,
wird sich freuen und lachen,
er weiß all diese Sachen.

Ein Freund der sich jetzt nicht wohl fühlt,
dessen Herz ist ausgekühlt,
der nachdenken muss über diese Worte,
er gehört zur falschen Sorte.

Ein Freund der jetzt fröhlich an mich denkt,
dem hab ich dieses Gedicht geschenkt,
ein jeder Freund gemeint,
dass mir ja keiner weint.
Nach oben Nach unten
http://www.karasu-no-shugo-tenshi.de
Luna42
Babylonier
Babylonier
avatar

Punkte : 1564
Anmeldedatum : 04.01.17
Alter : 32

BeitragThema: Re: Eigene Gedichte (Ein Thema für Hobbydichter)   07.01.17 16:00

An den Liebsten

Morgens wach ich auf
und nehm die Sehnsucht in Kauf.
Weiß muss noch viel machen,
doch in Gedanken bringst mich schon zum Lachen.
Dann komm ich schnell online noch,
wärst du nicht da wär da ein Loch.
Doch du wartest bereits auf mich,
muss nie missen dich.
Leider muss ich schnell schon fort,
arbeiten am anderen Ort.
Erst am Nachmittag dann,
ich wieder mit dir lachen kann.
Kaum seh ich deine Worte erscheinen,
bringt mich nichts mehr so schnell zum weinen.
Glücklicher kann man nicht sein,
du bist mein Vampilein.
Ich hab dich furchtbar lieb,
du bist meines Herzens Dieb.
Doch bist du nicht vorsichtig damit,
erleidet es einen schweren Schnitt.
Mit Worten bin ich furchtbar schlecht,
ich hoff' das Dichten ist dir recht.
Wenn ich nachher rot bin,
kamen mir deine Worte in den Sinn,
du sagst immer so schöne Sachen,
weiß gar nicht, was ich soll da machen.
Ärgerst mich jeden Tag,
doch ich das nicht missen mag.
Brauch dich inzwischen so sehr,
das ohne dich mein Herz wird schwer.
Du mein dreißter Vamp hier,
bist tief im Herzen bei mir.

Von Einsamkeit zerfressen

Einsamkeit verschling mich,
die Wärme wich,
die Kälte frisst mich auf,
egal wohin ich lauf.

Einst glaubte ich,
Einsamkeit die Lösung für mich,
doch sie bringt nur Leid,
dass das Herz mir schreit.

Wenn man einsam ist,
sich selbst zerfrisst,
glaubt kann alles heilen,
doch der Schmerz wird verweilen.

Nun strecke ich die Hände aus,
das mich zieht wer hinaus,
doch warte ich schon lange,
teuflisch zischt die Schlange.

Nein, der Richtige muss es sein,
sonst bleib ich auf ewig allein,
auch wenn wer bei mir ist,
die Einsamkeit mich zerfrisst.

Niemals nie!

Niemals allein,
nie traurig sein,
niemals Tränen vergiesen,
nie vor Freunden verschließen.

Niemals mehr verletzten,
nie die Hunde auf einen hetzen,
niemals nachtragend sein,
nie wieder sein gemein.

Niemals Fehler machen,
nie über andere lachen,
niemals boshaft ausstrahlen,
nie zuviel zahlen.

Niemals ist ein hartes Wort,
nie bringt Erfahrungen fort,
niemals will ich auf all dies verzichten,
nie übers Negative richten.

Niemals schon zu oft gesagt,
nie man sich das fragt,
niemals gibt es nicht,
nie ist niemals Pflicht.

Innere Stärke

Ich bin nicht schwach,
wenn ich über mein eigenes Unglück lach,
ich bin nicht traurig und wein,
wenn es sollte anders sein.

Ich bin kein Gegenstand,
denn ich verfüge über Verstand,
ich bin nicht dein Besitz,
denn das ist kein Witz.

Ich bin nicht einsam nie,
auch wenn mein Herz oft schrie,
ich bin nicht zerstörbar,
auch wenn die Verzweiflung war hörbar.

Ich bin nicht dein,
und werd es niemals sein,
ich bin nicht dazu bereit,
und werd bleiben zu zweit.

Verdrängt

Soviele Gedanken,
die sich ins Unendliche ranken.
Kein Enkommen,
es scheint alles so verschwommen.

Die Antwort suchend,
ewig fluchend.
Keine Gewissheit,
nur zuviel Leid.

Vergessen was vergangen,
unendlich scheint das Verlangen.
Schmerz verdrängt,
die Wahrheit erhängt.

Nur das Gute sehen,
alle Schatten übergehen.
Nach etwas sehnen,
zu weit aus dem Fenster lehnen.

Kann man wirklich so tun,
als würde alles Schlechte ruhn?
Oder erwacht man doch,
in einem finsteren Loch?

Ohne Titel

Ruhe, Frieden, Stille,
ist dein Wille?
Kein Flüstern, keine Worte,
bist du einer dieser Sorte?

Suchst die Einsamkeit,
wärend dein Herz schreit.
Suchst dich,
doch erblickst es nich.

Sei doch nicht so dumm,
du kommst nicht drum herum.
Mach die Augen auf,
klettere deine Seele hinauf.

Such nicht die einsame Ecke,
versteck dich nicht hinter der Hecke!
Sei du selbst, steh zu dir,
deine Freunde sind hier!

Der Schwur

Nichts, nur ein Schatten,
höre tappeln die Ratten.
Wo nur?
Da war er der Schwur.
Warum musste ich das tun?
Werde ich den niemals ruhn?
Hier und jetzt,
auf den Stuhl gesetzt.
Der Raum nur leer,
das Atmen fällt mir schwer.
Du warst bei mir,
einst warst du hier.
Nun ist nichts geblieben,
alles tot geschwiegen.
Tag für Tag hier her,
meine Füße so schwer.
Und doch der Schwur,
warum, warum nur?
Ich werde ihn erfüllen,
mich in die Schatten hüllen,
dich suchen und finden,
dann zusammen verschwinden.
Ich warte, warte... der Schwur,
doch von dir keine Spur.
Nach oben Nach unten
http://www.karasu-no-shugo-tenshi.de
Luna42
Babylonier
Babylonier
avatar

Punkte : 1564
Anmeldedatum : 04.01.17
Alter : 32

BeitragThema: Re: Eigene Gedichte (Ein Thema für Hobbydichter)   07.01.17 16:02

Das Holzpferd

Immer weiter,
reitet der Reiter.

Auf dem Pferd,
bereits sehr begehrt,
weder hat Beine,
noch eine Leine.

Lebendig ist es nicht,
und auch nicht spricht.
Ein Stock erinnert daran,
wie Hexen auf Besen reiten dann.

Immer weiter,
reitet der Reiter.

Es macht nicht schlapp,
solang du bist satt.
Voran, voran,
zeig was es alles kann.

Du trabst davon im Hopsala,
singst dabei fröhlich "Tralala",
doch dein Pferd gibt keinen Laut,
dir die Show nicht klaut.

Immer weiter,
reitet der Reiter.

Und doch nach ewigen Reiten,
man möcht' es nicht bestreiten,
ist man ganz einsam gar,
denn nur das Holzpferd, das ist da.

Niemand weit und breit zu sehen,
wohin sollst du nur gehen?
Das Pferd es bleibt ewig stumm,
das ist zu dumm.

Immer weiter,
frisst die Einsamkeit den Reiter.

Allein

Allein, allein,
wer mag das schon sein?
Die Welt hat einen vergessen,
von Einsamkeit zerfressen.
Alles still,
niemand etwas sagen will.
Soviel Zeit,
ein Tick-Tack mein Geleit.
Soviel nach zu denken,
möcht' die Zeit verschenken.
Jemand anders sie gebrauchen könnt',
doch das sei mir nicht vergönnt.
Nun sitz' ich hier beim Tick und Tock,
die Spannung aus ihren Versteck lock'.
Nur kommen tut sie nicht,
sie scheut zu sehr das Licht.
Und selbst im Dunkeln dann,
ich sie nicht sehen kann.
So bleib ich allein,
so sollte es nicht sein.

Freitag, der 13.

Heut ist Freitag,
jeder diesen Tag mag,
doch die 13 hat sich dazu gemischt,
das Unglück nach einem fischt.
Dabei, das weiß man doch,
ein alter Aberglaube noch.
Die 13 die Zahl für Weiblichkeit,
such lieber mit keiner Frau Streit,
denn heute ist ihr Tag,
man das kaum glauben mag.
Hexen schrieb man diese Zahl zu,
13 Monde im Jahr dazu,
schon war das Böse perfekt,
wer da nicht erschreckt.
Doch sag ich euch schnell,
das Glück lächelt euch hell.
Glaubt nicht an das Unglück hier,
die 13 gefällt dir und mir.
Hab einen schönen Tag,
ich jetzt hier aufhören mag.

Weihnachtsgedicht von 2011

Im goldenen Lichtglanz,
fast wie ein leuchtender Adventskranz,
liegt die Burg von Vampir Chibi Heat,
es erklingt der fröhliche Weihnachtsbeat.
Dieses Jahr wir feiern hier,
bei einem kleinen Vampir.
Vampir Chibi Heat schon alle Gäste empfängt,
wer schon an so einen kleinen Gastgeber denkt.
Shauni und Kim die ersten sind,
so eilen sie ins Schloss geschwind.
Staunen nicht schlecht über das viele Essen,
rein gar nichts wurde vergessen.
Sehr bald auch andere Gäste herbei kommen,
haben Reißaus vorm Schneesturm genommen.
Warum sonst sieht man so dunkle Gestalten,
eine Weihnachtsfeier abhalten.
Kada, die Teufelin persönlich da ist,
selbst Ténèbres, so ein Mist.
Wenn das mal nicht im Blutbad endet,
all das Essen total verschwendet.
Selbst Ater den Weg gefunden,
ist auch gleich in dunkler Ecke verschwunden.
Raziel hat gerade das Schloss betreten,
langsam hilft wirklich nur noch beten.
Fusco kommt herein geschneit,
Apollon gibt ihm Geleit,
doch dieses unfreiwillig geschiet,
er in Fuscos Fänge geriet.
Dieser schliff ihn einfach mit,
Joie singt den Weihnachtshit.
Ist schon vor einer Weile eingetroffen,
man kann auf eine lustige Feier hoffen.
Selen fröhlich Kuchen isst,
nicht, dass sie allen Kuchen wegfrisst.
Doch sie ist so niedlich,
da bleibt ein jeder friedlich.
Drakonius gerade das Fest betrat,
hoffentlich schreitet er nicht zur Tat.
Kleiner Drache gib Acht,
sonst ist schnell die schlimme Tat vollbracht.
La Mare läuft durch den Raum,
soviel Leckereien, man glaubt es kaum.
Doch was spürt sie da?
Ist es wirklich wahr?
Ihr Schützling hier im Raume ist,
mal sehen, wer du bist.
Gillian schleicht hinterhältig durchs Haus,
was hat nur vor diese freche Maus?
Silversonic sich auf eine große Feier freut,
hat bisher es nicht bereut.
Alles sieht friedlich und hübsch aus,
solange lässt keiner die Sau raus.
Mit Sense und finsteren Auftreten,
hat man Sonia herein gebeten.
Wenn das mal nicht eine Fehlentscheidung war,
das die Ärger macht, ist doch klar.
Veli sich eine Auszeit gönnen mag,
Weihnachten ist nicht jeden Tag.
Da kann man auch mal nicht an Eggman denken,
und ein wenig Freude verschenken.
Ein wahrer Ritter eintritt,
edler und mutiger Schritt,
Minkeam ist herein gekommen,
hat auch er die Feierlichkeiten vernommen.
Wird er retten uns vor den dunklen Gestalten,
am besten immer schön bei Minkeam halten.
Malice ist nach ihrem Schatz erschienen,
sie kann ihm als Beruhigung dienen.
Aber auch die Feier will sie genießen,
es soll nur kein Blut fließen.
Ob im Notfall die Karatekünste helfen werden?
Schon jetzt fürchte ich die Beschwerden.
Wer hat nur diese Gäste eingeladen?
Ob das Schloss wird nehmen größeren Schaden?
Etwa die Hälfte der Gäste dunkle Gestalten sind,
dass das nichts gutes verheißt, weiß jedes Kind.
Draußen alles im weiß versinkt,
das Schloss ganz und gar im Schnee ertrinkt.
Bald ist es ganz zugeschneit,
kein Ausweg weit und breit.
Die Türe verschlossen vom Schnee,
still und leise liegt der See.
Alle Gäste müssen hier bleiben,
na das wird mal ein lustiges Treiben.
La Mare ist schon ganz aufgeregt,
schnell sie sich durch die Menge bewegt.
Wo nur ist er unter so vielen Leuten,
schon wenige sich solcher Hektik erfreuten.
Doch da sie ihn erblickt,
er gerade wütend austickt.
So schreit Apollon den armen Fusco an,
der doch auch nichts für seine miese Stimmung kann.
La Mare von hinten Apollon auf den Rücken springt,
Apollons Wut in Verwunderung verklingt.
Fusco kann sich das Lachen nicht verkneifen,
doch auch er kann die Situation nicht begreifen.
Selen ganz glücklich und satt,
soviel Kuchen gegessen hat.
Nun schaut sie sich um,
und läuft um den schönen Baum herum.
Soviel gold und silber erstrahlt im Licht,
dass es einem raubt fast die Sicht.
Vampir Chibi Heat neben ihr auftaucht,
er auch mal etwas Blut braucht.
Doch viel will er gar nicht haben,
nur ein wenig sich an ihrem Hals laben.
Sie merkt es kaum, wie er sich nährt,
die Zähne im Hals schnell genährt.
Draconius hat den kleinen Drachen erblickt,
beobachtet ihn ganz geschickt.
Es ist fast schon schade gegen ein Kind zu kämpfen,
doch nichts kann seine Kampfeslust dämpfen.
Silversonic die Feier im Auge hat,
jeden Unruhestifter macht er platt.
Niemand wird ihn davon abhalten,
auch auf Feiern muss Ordnung walten.
Sonia verdächtig in Minkeams Richtung schleicht,
ein jeder bei dieser Erscheinung erbleicht.
Sie Menschen hasst und töten will,
doch Minkeam betrachtet sie still.
Raziel bereits Hunger hat,
doch nur Blut macht ihn satt.
Entblösst nur kurz seine Zähne,
was für eine Pechsträhne.
Ater ihn bemerkt sofort,
geht sofort zu diesem Ort.
Vor Raziel stehen bleibt,
die Wut ihn voran treibt.
Vampire hasst wie die Pest,
ob er Raziel am Leben lässt?
Der schaut Ater nur finster an,
na das was werden kann.
Joie leicht in Deckung geht,
als Ténèbres neben ihm steht.
Das ist doch eine Weihnachtsfeier,
was macht der hier, der alte Geier.
Das kann nichts Gutes bedeuten,
draußen hört man die Glocken läuten.
Gillian kostet hier und da mit dem Finger,
schmecken alle gleich die Dinger.
Brütet aus einen Streich,
was es wird, sehen wir gleich.
Tritt ganz ungeschickt gegen das Holz,
da fliegt der Kuchen voller Stolz.
Malice schreit zur Warnung,
da hilft auch keine Tarnung.
Schon Kada ihn hat abbekommen,
sieht durch den Kuchen alles verschwommen.
Wütend blickt sie sich um,
den Teufel verärgern, das ist dumm.
Malice kann gar nicht fassen,
das einige sich so gehen lassen.
Ist doch Weihnachten heut‘,
nun ist der ganze Kuchen verstreut.
Doch Kada ist der Kuchen egal,
ihre Wut so hart wie Stahl.
Kim muss lachen bei all dem Geschehen,
so etwas hat sie noch nie gesehen.
Einfach zum Schreien gut,
na sei mal lieber auf der Hut.
Veli schüttelt darüber den Kopf ganz leicht,
diese Feier bald einer Katastrophe gleicht.
Noch ahnt sie nicht wer alles hier,
in Acht sich nehmen Mensch und Tier.
Shauni sich zu Kim gesellt,
was haben die nur mit dem Kuchen angestellt.
Da kann man wirklich nur drüber lachen,
was soll man sonst auch machen?
Apollon sich von La Mare befreit,
Fusco grinst ganz breit.
Fragt sie was das soll,
sie findet es ganz toll.
Erklärt ihm schnell sie ist ein Engel,
zum Schutz sie dient dem frechen Bengel.
Fusco lacht darüber laut,
Apollon seinen Ohren nicht traut.
Doch La Mare wird er nicht mehr los,
was macht er bloß?
Das wohl sein Weihnachtsgeschenk ist,
dieses Jahr er nicht so schnell vergisst.
Ténèbres hat sich nieder gelassen,
man kann nicht das ganze Jahr durch hassen.
Lecker Kekse gibt es hier,
die verzehrt er mit großer Gier.
Joie schaut verblüfft und setzt sich dazu,
Ténèbres lässt heut' alle in Ruh'.
Schmecken tun die auch gut,
Kada packt die Wut.
Geht auf den nächstbesten zu,
hast den Kuchen geworfen, du?
Sie will Rache und eine Reinigung,
ist Stock sauer auf dem Sprung.
Wütend hat die Teufelin Kim erwählt,
sie schaut ganz entsetzt und gequält.
Dabei hatte sie nur gelacht,
und gar nichts gemacht.
Selen mischt sich ein,
das kann doch nicht sein.
Vampir Chibi Heat satt ist,
und etwas die Ruhe vermisst.
Was geht hier nur vor?
Wann er die Kontrolle verlor?
Gillian verwundert über den Verlauf,
bekommt vor Schreck den Schluckauf.
Ater sich auf Raziel stürzt,
ob das seine Lebenszeit verkürzt?
Schreit dabei Vampir,
beide rollen wütend in Kampfesgier.
Auch Sonia auf Minkeam los geht,
der sich schnell zur Seite dreht.
Die beiden kämpfen auch,
wird das jetzt zum Weihnachtsbrauch?
Silversonic eilt zu Selen und Kim,
sonst wird es noch besonders schlimm.
Versucht die beiden zu retten,
wenn sie doch nur die Flucht ergriffen hätten.
Draconius hats auf den kleinen Drachen abgesehen,
doch was ist da geschehen?
Shauni packte den kleinen ganz sacht,
und gibt jetzt auf ihn acht.
Veli geniest einfach die Feier,
auch wenn diese versinkt im Kampfes Schleier.
Hat sich doch vorgenommen heute frei zu haben,
freut sich über die Süßen Gaben.
Malice schaut entsetzt dem Kampfe zu,
was soll sie machen nu?
Versucht alle zu beruhigen schnell,
draußen glitzern die Sterne hell.
Der Kampf tobt an allen Ecken,
wo soll man sich da nur verstecken.
Ténèbres stört das nicht,
isst Kekse am Tisch bei Kerzenlicht.
Auch Joie bleibt ganz locker,
das haut einem fast vom Hocker.
Apollon als Geschenk La Mare bekommen hat,
Fusco wird vom Grinsen und Lachen nicht satt.
Sonia gegen Minkeam kämpf im Saal,
der Kampfeslärm eine Qual.
Kada tritt inzwischen gegen Silversonic an,
das ja heiter werden kann.
Shauni hat Vampir Chibi Heat auf dem Arm,
lässt spielen ihren Scharm.
Doch das beeindruckt Draconius nicht,
der Kampf gegen Drachen seine Pflicht.
Schnell läuft Shauni mit ihm fort,
doch ist zugeschneit dieser Ort.
Ater gegen Raziel sich behauptet,
am liebsten hätte er ihn enthauptet.
Zwei Blutsauger im Kampf vereint,
der Hass in ihren Augen scheint.
Gillian fragt sich nun,
hat das alles mit ihrem kleinen Streich zu tun?
Malice hat Angst um ihren Geliebten nun,
was nur kann sie tun?
Bei einem Kampf zwischen Vampiren,
kann sie nur verlieren.
Veli auf den Tisch sich stellt,
sie ganz im Kerzenglanz erhellt.
Erinnert an die Wärme zur Weihnachtszeit,
sollte doch geben keinen Streit.
Selen und Kim sich hinter den Tischen verstecken,
die vielen Kämpfe sie doch erschrecken.
Und doch die Spannung ist vorhanden,
hier konnte nur das Chaos landen.
Nun geht eine Menge zu bruch,
da hilt auch nicht der seeligste Spruch.
Einige Tische brechen,
Scherben die Tischdeko durchstehen.
Der Weihnachtsbaum kippt um,
sei es drum.
Die Kekse alle aufgegessen,
kein Krümel wurde vergessen.
Doch plötzlich erstrahlt ein Licht,
versperrt allen Gästen die Sicht.
Was nun kann das sein?
Solch ein lieblicher Schein.
Aus Glanz und Licht erschienen,
die Wesen, die im Himmel dienen.
Leuchtende Wesen aus reinem Licht,
es allen Streit durchbricht.
Alle nun fröhlich und versöhnt,
da der Engelsschor ertönt.
Feiern nun alle zusammen diesen Tag,
ein jeder den anderen mag.
Zumindest zu den Weihnachtstagen,
können wir uns doch vertragen.
So wünsche alle Fancharaktere heut',
eine Weihnacht' mit viel Freud'.
Nach oben Nach unten
http://www.karasu-no-shugo-tenshi.de
Luna42
Babylonier
Babylonier
avatar

Punkte : 1564
Anmeldedatum : 04.01.17
Alter : 32

BeitragThema: Re: Eigene Gedichte (Ein Thema für Hobbydichter)   13.05.17 7:52

Das Lächeln des Leids

Freut und Leid,
welch düsteres Kleid,
ein Lächeln umspielt deine Lippen,
gebrochen sind deine Rippen.

Ich kann es hören ganz leis',
die Seele dir heraus reiß,
so tief sitzt es in dir drin,
da gehst du hin.

Der Kummer dich zerfrisst,
weißt du noch wer du bist?
Ein Wort, ein Sturm,
der dunkle Turm.

Hinab fällst du weiter,
dein Lachen klingt heiter,
doch deine Seele weint,
es ist nichts wie es scheint.

Geschrieben mit blutiger Hand,
an grauer, trister Wand,
deine Seele längst gestorben,
was bleibt schon verdorben.


_________________
Nach oben Nach unten
http://www.karasu-no-shugo-tenshi.de
Luna42
Babylonier
Babylonier
avatar

Punkte : 1564
Anmeldedatum : 04.01.17
Alter : 32

BeitragThema: Re: Eigene Gedichte (Ein Thema für Hobbydichter)   02.01.18 17:50

Verlorene Liebe

Immer wenn ich an dich denke,
dir ein Lächeln schenke,
in dein Gesicht blicke,
ich fast schon ersticke.
Alle Mails verschlossen,
dennoch fühle ich mich wie erschossen,
die Fotos versteckt,
deine Briefe befleckt.
Nichts wird je wieder so sein,
wieso bist du so gemein?
Du hattest es versprochen
und hast nun mein Herz gebrochen.
Wie feige es doch von dir ist,
ist dir nicht klar, dass ich dich vermisst?
Angst vor der Zukunft hattest du,
und was ist nu'?
Gar keine Zukunft wird mehr kommen,
denn du hast dir das Leben genommen.
Versprochen
und doch gebrochen.
Du bist nicht wie die,
du verlässt mich nie,
belügst mich nich'
und doch ließt du mich einfach im Stich.
Jahre lang hatten wir uns nicht gesehen,
Jahre lang solltest du zur Behandlung gehen,
dann stimmte ich dem Wiedersehen zu,
und nu'?
Du hast mich logen,
dich selbst betrogen,
alle verletzt,
mir seinen Stich versetzt.
Ja, ich bin wütend auf dich,
auf wenn du hörst mich nich',
ich fühle mich betrogen von dir,
denn du bist nicht mehr hier.

_________________
Nach oben Nach unten
http://www.karasu-no-shugo-tenshi.de
Luna42
Babylonier
Babylonier
avatar

Punkte : 1564
Anmeldedatum : 04.01.17
Alter : 32

BeitragThema: Re: Eigene Gedichte (Ein Thema für Hobbydichter)   05.01.18 17:06

Erst Streit, dann Glück und am Ende der Tod

Ich denk zurück,
nicht nur ein kleines Stück,
Jahre war es her,
erst nur flüchtig, dann mehr.

Was ich dir nie hatte gesagt,
und einfach nicht gewagt.

Wir hatten schon Jahre zuvor geschrieben,
es ist dir in Erinnerung geblieben,
doch als du es mir erzählt hast,
hing auf mir eine Last.

Ich meinte nur,
ganz neutral, ganz stur,
ich könnte mich nicht entsinnen,
so konnt' ich dem entrinnen.

Doch die Wahrheit ist,
ich hätte dich nie vermisst,
wir konnten uns damals nicht leiden,
ein Streit ließ unsere Freundschaft scheiden.

Jahre später schrieben wir erneut,
ich hab mich so gefreut,
wusste nicht wer du bist,
doch das Foto sich in meine Erinnerung frisst.

Und doch trotz allem dann,
konnt' ich lieben erneut einen Mann,
selbst für meinen Sohn einen Vater haben,
doch was ist der Preis für so viele Gaben?

Es kam so plötzlich, so unerwartet,
alles ist ausgeartet,
deine seelische Krankheit alles zerstört,
selbst wenn man auf das Gute schwört.

Gewartet habe ich auf dich,
einige Jahre wir sahen uns nich',
als das Happy End zum Greifen nah',
es doch wieder geschah.

Alles was mir geblieben,
was ich nicht mehr kann lieben,
sind Trauer, Wut, Kummer und Fetzen,
dich mich so tief verletzen.

Wie im Märchen hat's begonnen,
doch der Tod hat hier gewonnen.

_________________
Nach oben Nach unten
http://www.karasu-no-shugo-tenshi.de
Luna42
Babylonier
Babylonier
avatar

Punkte : 1564
Anmeldedatum : 04.01.17
Alter : 32

BeitragThema: Re: Eigene Gedichte (Ein Thema für Hobbydichter)   06.01.18 12:03

An die Sonne

Gerade erst aufgegangen,
im strahlenden Licht gefangen,
die Sonne so warm, so hell,
der Tag verstrich so schnell.

Wenn ich an heute denke,
der Sonne ein Lächeln schenke,
so sehr war ich benommen,
kaum etwas von dem mitbekommen.

Ach, Sol, du Gott im Lichte,
ich heute mal über dich dichte,
so lang hab ich nicht mehr an dich gedacht,
aber du hast immer über mich gewacht.

Nun ist es an der Zeit zurück zu kommen,
was einst mir der Alltag genommen.
Tief in mich hinein hören,
sich nicht mehr am Stress stören.

Entspannung, nennt man das,
ich mich einfach schweben lass,
und am Ende des Tages dann,
ich meine innere Ruhe gewann.

_________________
Nach oben Nach unten
http://www.karasu-no-shugo-tenshi.de
Gesponserte Inhalte




BeitragThema: Re: Eigene Gedichte (Ein Thema für Hobbydichter)   

Nach oben Nach unten
 
Eigene Gedichte (Ein Thema für Hobbydichter)
Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben 
Seite 1 von 1
 Ähnliche Themen
-
» Zusammenfassende Rechtsvorschriften zum Thema ,,Unterschriften" Fibel für Beamte, Verwaltungsangestellte, Justizangehörige und von denen Betrogene
» Meine Gedichte
» Gründungszuschuss: Eigene Finanzmittel sind unerheblich
» Schattendunst, meine Gedichte.
» Kanan Jarrus - Auch auf das eigene Schiff?

Befugnisse in diesem ForumSie können in diesem Forum nicht antworten
Sonic, Anthro & Story Forum :: Mitgliedsbereich :: Forenmitglieder-
Gehe zu: