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 The Legend of the Wind (Urversion)

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Luna42
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BeitragThema: The Legend of the Wind (Urversion)   07.01.17 12:57

Version: 12.06.2008

The Legend of the Wind (Die Legende vom Wind)

1. Abschnitt - Wind Guardians

Weit entfernt von den Städten und Dörfern Mobius lebt ein Volk, die "Wind Guardians". Seit hunderten von Jahren leben sie schon zwischen zwei riesigen Steinwänden, durch die der Wind mal leicht oder auch sehr stark weht. Die Wind Guardians können mit dem Wind reisen, ihn umlenken oder ihn nutzen, um sich gegen Feinde zu wehren. Daher leben sie auch in dieser Schlucht, wo der Wind immer weht. Der Wind ist für sie heilig und so gibt es dort auch einen Windtempel. Sie verehren den Wind als den Herren der Winde. Ventu nennen sie ihn.

Nur einer Familie ist der Zugang zum Tempel gewährt. Sie müssen ihn schützen und den Herren der Winde zufrieden stellen. Man nennt sie die Templari. Den Legenden des Volkes zufolge, wird Ventu ihnen die Fähigkeit rauben den Wind zu kontrollieren, wenn sie in Ungnade fallen. Daher sind die Templari immer darauf bedacht Ventu zufrieden zu stellen. Die Geheimnisse des Tempels werden von Generation zu Generation weiter geben.

Die aktuellen Templari sind Torn und Cella, Cella's zwei Brüder und ihre Eltern. Torn und Cella haben bereits einen Sohn namens Twister im Alter von 4 Jahren und eine kleine Tochter namens Spiritu im Alter von 2 Jahren.

2. Abschnitt - Templari

Wärend die Erwachsenen sich um die Pflege des Tempels, die Opfergaben und die Gebete kümmerten, passte Twister auf seine Schwester Spriritu auf.

Twister: "Schau mal Spiritu, was ich kann."

Twister zeigte Spiritu, wie er einen Miniwirbelsturm zwischen seinen Händen hielt. Spiritu freute sich unheimlich über dieses Kunststück.

Spiritu: "Toll, toll."

Die beiden wurden langsam älter und wurden langsam in die alltäglichen Arbeiten der Templari eingeführt. Twister hatte immer weniger Zeit Spiritu mit seinen Kunststücken zu unterhalten. Den Rest der Familie hatte er nie gezeigt, was er konnte. Twister war nun bereits 10 Jahre alt, Spiritu 8.

Spiritu: "Komm Twister, beeile dich. Wir brauchen noch die Citrin und Topas."
Twister: "Ich komm ja schon."
Spiritu: "Wir wollen doch Ventu nicht verärgern und wir brauchen starken Wind."
Twister: "Ventu ist mir eigentlich ziemlich egal. Ich kann meinen eigenen Wind machen."
Spiritu: "Lass das bloß niemanden hören."
Twister: "Keine Sorge, dass sage ich nur dir gegenüber."

Twister und Spiritu brachten die Edelsteine zum Altar. Die ganze Familie sprach Gebete, in der Hoffnung Ventu zu erreichen. Doch Ventu schien sie an diesem Tag nicht zu erhören. Die Wind Guardians bekamen keinen stärkeren Wind.

Twister: "Jetzt werden doch wieder alle Voräte zu Fuß ins Lager gebracht. War ja klar, dass das nicht funkzioniet."
Spiritu: "Twister, du solltest nicht immer so schlecht darüber reden."

3. Abschnitt - Twister's Bestimmung

Zephyrus, der oberste Wind Guardian kam zu den Templari.

Zephyrus: "Es wurde bereits begonnen, die Voräte ins Lager zu schaffen."
Torn: "Wir werden sofort kommen."

Als Templari musste man bei den Lagerungen, Ernten usw. nicht mit anpacken. Jedoch schauten sie zu und achteten darauf, dass alles seine Richtigkeit hatte.

Sie verteilten sich auf dem langen Weg von den Feldern zum Lager. Spiritu und Twister schauten im Lager nach dem Rechten.

Twister: "Das wird Stunden dauern."
Spiritu: "War haben nun mal zu wenig Wind, da kann man nichts machen."
Twister: "Ja, ja, wie sagen sie doch gleich!? Ventu ist unzufrieden."
Spiritu: "Wir müssen später auch die Gebete sprechen, um und Wind zu bitten. Das ist unsere Aufgabe."
Twister: "Der Wind ist der Wind und kommt wann er will. Denn steuert kein Ventu."
Spiritu: "Wenn dich wer hört."
Twister: "Wird schon keiner. Mach dir mal nicht so viele Sorgen. Die haben jetzt alle genug zu tun."

Zephyrus kam ins Lager und schaute sich um. Schließlich ging er zu Twister und Spiritu.

Zephyrus: "Ihr scheint eure Arbeit gut zu machen. Ist alles in Ordnung. Ich hätte auch nichts anderes erwartet von zwei jungen Templari."
Spiritu: "Wir geben unser Bestes."
Zephyrus: "Und Twister wird eines Tages der höchste Templari sein, so wie dein Vater."
Twister: "Es wird mir eine Ehre sein."

Zephyrus ging wieder.

Spiritu: "Immerhin kannst du gut lügen."
Twister: "Was soll ich denn sagen!? Ich will diesen Schwachsinn nicht machen!?"

Spiritu lachte.

Twister: "Ist doch wahr. Ich wurde da nun mal reingeboren."
Spiritu: "Ich steh dir ja zur Seite."
Twister: "Sonst würde ich das auch nicht aushalten."

Erst spät am Abend wurde die Lagerung abgeschlossen.

4. Abschnitt - Ventu und Ventex

Twister und Spiritu mussten noch immer viel lernen. Ihr Vater Torn führte sie in die nächste Lektion ein.

Torn: "Ihr kennt bereits Ventu, unseren Herrn der Winde. Nun ist es auch an der Zeit seinen Gegenspieler kennen zu lernen."

Twister: "Sein Gegenspieler?"

Torn: "Ventex ist der Herr der Flüche. Er verleiht den Betroffenen die Fähigkeit selbst Elemente zu beschwören."

Spiritu: "Warum ist das schlecht?"

Torn: "Niemand sollte sich in die natürliche Entstehung der Elemente einmischen. Das bringt nur Unheil."

Twister: "Und wenn jemand von uns Betroffen ist?"

Torn: "Dann muss der jenige uns verlassen."

Spiritu: "Ist das nicht ganz schön hart?"

Torn: "Nein, es ist die einzige Möglichkeit Ventex von uns fern zu halten."

Einige Zeit später sind Twister und Spiritu allein.

*Twister lacht*: "Hast du gehört? Ich bin verflucht."

Spiritu: "Das ist nicht komisch Twister. Wenn das jemand mitbekommt."

Twister: "Hat doch bis jetzt niemand, also mach dir keine Sorgen."

5. Abschnitt - Ventex und seine Anhänger

Zu Ventex gab es auch noch einiges zu lernen. Die beiden durchforschten alte Schriften und Bücher.

Twister: "Hör dir das an, Spiritu."

Spiritu: "Was denn?"

Twister: "Wenn ein Wind Guardian den Tempel von Ventex betritt, verliert er Ventu's Segen und muss das Volk verlassen."

Spiritu: "Warum sollte jemand in Ventex Tempel gehen wollen?"

Twister: "Ich weiß nicht. Es wird schon einen Grund haben, dass es hier so steht."

Spiritu: "Ich mach mach mir viel mehr sogen, was passiert, wenn..."

Twister: "Mach dir keine Sorgen. Ich werds niemanden zeigen."

Draußen wurde Alarm geschlagen.

Eine Stimme schrie: "Ventex Anhänger!"
Eine weitere Stimme: "Thunderstorms!"

Cella kam zu den beiden gerannt.

Cella: "Versteckt euch, falls sie in den Tempel rein kommen."

Spiritu: "Was ist denn los?"

Cella: "Keine Zeit, um es zu erklären. Versteckt euch."

Cella rannte los zu Torn, ihren zwei Brüdern und ihren Eltern am Tempeleingang.

Cella: "Sind sie schon am Tempel?"

Torn: "Nein, noch nicht."

Cella's Vater: "Wir haben günstigen Wind."

Cella: "Das ist gut. Ich habe den Kindern gesagt, sie sollen sich verstecken."

Torn: "Ist besser so. Wenn uns etwas passieren sollte, sind immernoch sie da."

Es donnerte gegen das Tempeltor. Twister und Spiritu gingen inzwischen in die Gänge unter dem Tempel.

Twister: "Hast du die Karte."

Spiritu: "Ja, wir müssen nach rechts."

Die Gänge unter dem Tempel waren zu einem Labyrinth ausgelegt. Zum Schutz der Templari und zur Verwirrung der Feinde.

Spiritu: "Jetzt hier entlang."

Durch eine Vielzahl von Abzweigungen kamen die beiden an einen Raum.

Twister: "Hier ist es."

Der Raum war so eingerichtet, dass man arbeiten, schlafen und essen dort konnte. Er hatte auch eine eigene Voratskammer. Spiritu setzte sich auf einen Stuhl, wärend Twister die Tür verriegelte.

Spiritu: "Glaubst du, wir müssen lange hier bleiben."

Twister: "Ich hoffe nicht. Unsere Eltern werden sie sicher in die Flucht schlagen."

6. Abschnitt - Wind Guardians und Thunderstorms

Es donnerte weiter gegen das Tor. Lange würde es nicht mehr standhalten.

Torn: "Wir müssen uns bereit machen."

Die anderen nickten. Das Tor gab nach, die Thunderstorms stürmten in den Tempel. Torn, Cella und die anderen nutzten den starken Wind, um die Thunderstorms mit Windböhen wieder aus dem Tempel zu drängen. Doch die Thunderstorms stellten sich heftig dagegen und schleuderten Blitze.

Einer der Thunderstorms: "So werdet Ihr uns sicher nicht besiegen."

Torn: "Vereint die Windböhen zu einem Orkan."

Die Templari vereinten die Windböhen zu einen kräftigen Orkan. Die Thunderstorms flogen aus dem Tempel. Einige von ihnen waren verletzt doch kamen sie wieder.

Aus den Reihen der Thunderstorms: "Das habt Ihr euch so gedacht."

Ein Blitz raste durch den Tempel und traf Cella's Vater. Er brach zusammen.

Cella: "Vater!"

Cella rannte zu ihm.

Cella's Vater: "Kümmere dich nicht um mich. Verteidige den Tempel."

Cella eilte wieder zu den anderen. Weitere Blitze wurden ihnen entgegen geschleudert. Sie schwächten diese mit weiteren Windböhen ab und vereinten diese dann zu einem erneuten Orkan. Wieder flogen die Thunderstorms aus dem Tempel.

Nun kamen auch die sechs Krieger der Wind Guardians dazu und kämpften gegen die Thunderstorms vorm Tempel. Die Thunderstorms wurden von den Sechs auseinander getrieben und immer wieder mit Windböhen attakiert. Die Thunderstorms schleuderten immer wieder Blitze aus sie, jedoch nutzten die Sechs den Wind um schnell auszuweichen.

Einer der Thunderstorms: "Rückzug!"

Die Thunderstorms schleuderten noch einige Blitze und machten sich aus dem Staub. Torn blickte in den Tempel.

Torn: "Es wurde ganz schön Schaden angerichtet."

Cella ging zu ihrem Vater.

Cella: "Komm, ich helf dir auf."

Cella's Mutter war sehr besorgt. Sie brachten ihn in seinem Schlafraum und versorgten die Wunden. Torn ging runter zu Twister und Spiritu.

Twister: "Vater, sind sie weg?"

Torn: "Ja, wir sind wieder sicher."

Spiritu: "Was wollten die?"

Torn: "Den Tempel zerstören und uns vernichten."

Twister: "Wieso?"

Torn: "Weil sie zu Ventex gehören und unsere Völker schon seit Ewigkeiten verfeindet sind."

Sie gingen gemein wieder hoch in den Tempel und begannen ihn wieder aufzuräumen und einige Gegenstände zu ersetzen.

7. Abschnitt - Verteidigen lernen

Die Thunderstorms kamen über die Jahre immer wieder, doch konnten sie nie den Tempel einnehmen. Twister und Spiritu dürften nie mitkämpfen. An Twister's 14 Geburtstag sollte er lernen, wie man sich verteidigt.

Torn: "Twister, du bist nun alt genug, um das Kämpfen zu lernen."

Twister nickte.

Torn: "Magister wird dich unterrichten. Er ist einer der sechs Wind Guardians, die sich aufs Kämpfen spezialisiert haben."

Twister: "Ist er gut?"

Torn: "Er ist der Beste."

Twister: "Wann beginnen wir?"

Torn: "Es ist gerade günstiger Wind. Magister wartet auf dich am Lager."

Twister: "Gut, dann werde ich gehen."

Torn: "Mach mir keine Schande. Zeige Ventu, dass du seines Segens würdig bist."

Twister nickte seinem Vater zu und ging aus dem Tempel zum Lager.

Twister: "Magister?"

Magister: "Ja, der bin ich und du musst Twister sein."

Twister: "Richtig."

Magister: "Es ist mir eine Ehre einen Templari zu unterrichten."

Twister: "Danke. Wann fangen wir an?"

Magister: "Gleich. Wir gehen noch ein Stück weiter weg, um in Ruhe üben zu können."

Twister: "In Ordnung."

Magister ging voraus. Etwas weiter entfernt blieb Magister stehen.

Magister: "Hier ist ein guter Platz."

Der Wind raste schnell vorbei.

Magister: "Optimale Bedingungen für die erste Unterrichtsstunde."

Magister zeigte Twister wie man leichte und stärkere Luftstöße ausführte. Twister lernte schnell.

Magister: "Du bist sehr begabt."

Auch in weiteren Stunden vielen Twister die Übungen sehr leicht. Magister brachte ihm all seine Techniken bei. Doch eine Technik konnte Twister sich einfach nicht aneignen, die der Luftschwerter.

Magister: "Mach dir nichts drauß. Ich bin der einzige, der diese Technik bis jetzt beherrscht. Sie ist sehr schwer."

Twister: "Ich werde sie sicher noch lernen."

Magister: "Das ist nicht nötig. Du bist sehr begabt und stark. Ich werde dich nicht weiter unterrichten."

Twister: "Ich weiß nicht, ob ich wirklich schon so weit bin."

Magister: "Ich bin mir da ganz sicher. Du wirst dem Tempel und dich selbst gut verteidigen können."

Twister: "Vielen Dank!"

8. Abschnitt - Erneuter Angriff

Twister erzählte Spiritu viel über die Techniken, die er gelernt hatte.

Spiritu: "Du möchtest unbedingt die Luftschwerter noch lernen, was?"

Twister: "Ja, aber Magister meint es ist nicht nötig."

Spiritu: "Vllt kann Vater noch mal mit ihm reden."

Twister: "Es wäre toll, wenn Magister mich weiter unterrichten würde."

Draußen wurde Alarm geschlagen.

Twister: "Nicht schon wieder."

Torn kam angelaufen.

Torn: "Wir haben Windstille."

Spiritu: "Was? Aber was machen wir denn jetzt?"

Torn: "Wir müssen um Wind bitten. Die anderen sind schon am Altar."

Sie gingen zum Altar und sprachen einige Gebete. Es fing schon an gegen den Tempeleingang zu donnern.

Cella: "Ventu, so erhöre uns doch."

Die Thunderstorms drangen in den Tempel. Torn schnappe sich eine Fackel und versuchte sie damit abzuschrecken. Doch die Thunderstorms brachen nur in lautem Gelächter aus.

Einer von ihnen: "Wie es scheint hat Ventu heute keine Lust euch zu helfen."

Ein anderer: "Das ist ja eine süße kleine Tempelwächterin."

Er schaute zu Spiritu. Twister stellte sich vor seine Schwester.

Wieder der Selbe: "Da will wohl jemand den Helden spielen."

Die Thunderstorms fegten mit Blitzen durch dem Tempel. Sie zerstörten den Altar und beschädigten die Verzierungen an den Wänden. Torn rannte auf sie zu und wollte mit der Fackel zuschlagen. Jedoch wurde er zuvor von einem Blitz getroffen und zurück geschleudert. Torn blieb auf dem Boden liegen. Cella kniete auf dem Boden und beete wieder zu Ventu.

Einer der Thunderstorms: "Wollt Ihr nicht auch beeten?"

Twister wurde langsam wütend. Er ertrug es nicht, seine Familie so leiden zu sehen.

Twister schrie: "Es reicht!"

Der Selbe wieder: "Und was willst du jetzt tun?"

Die anderen Thunderstorms brachen in Gelächter aus. Twister wurde noch wütender. Er sammelte um sich Luft und formte einen starken Orkan, mit dem er die Thunderstorms Richtung Tempeleingang fegte. Spiritu hielt sich erschrocken die Hände an den Mund. Die Thunderstorms flohen. Twister drehte sich zu seiner Mutter, die nur leicht den Kopf schüttelte.

Spiritu: "Ihr könnt Ihn nicht wegschicken."

9. Abschnitt - Die Verbannung

Torn: "Er ist von Ventex verflucht worden. Er muss gehen."

Spiritu: "Nein! Ohne ihn wären wir alle verloren gewesen."

Cella: "Ventu duldet soetwas nicht."

Torn: "Er benutzt den Wind ohne Ventu's zutun, ohne seinen Segen."

Twister: "Ich habe doch nur geholfen."

Torn: "Du hast im Tempel von Ventu den Fluch Ventex ausgeführt. Das ist unverzeihlich."

Twister: "Ihr schickt mich weg?"

Cella: "Ja, du bist eines Templari nicht würdig."

Torn: "Hinaus!!!"

Twister ging aus dem Tempel. Die anderen Templari folgten ihm.

Torn verkündete laut: "Twister wird aus unseren Reihen verbannt. Auf ihm lastet der Fluch Ventex's."

Spiritu: "Nein!"

Cella hielt Spiritu fest. Twister verlies die Wind Guardians. Hinter ihm töten die Rufe: "Verschinde! Lass dir hier ja nicht wieder blicken! Welch eine Schande!"

Als Twister nicht mehr zu sehen war, rannte Spiritu in den Tempel. Sie ging in ihr Zimmer und schloss hinter sich die Tür. Dann warf sie sich auf ihr Bett und weinte ins Kissen. Sie konnte nicht verstehen, wie ihre Eltern Twister einfach fortschicken konnten. Er hatte sie doch gerettet. Er wollte doch nur helfen. Es klopfte an der Tür. Es war ihre Mutter.

Cella: "Spiritu."

Doch Spiritu öffnete weder die Tür noch antwortete sie.

10. Abschnitt - Spiritu's Weg

In der Nacht schlich Spiritu sich aus dem Tempel und verließ ihre Familie und die Wind Guardians. Sie wollte unbedingt ihren Bruder finden. Es war noch immer windstill und so musste sie zu Fuß gehen. Etwas Wasser und Brot hatte sie mitgenommen.

Spiritu: "Twister, wo bist du nur hin?"

Nach drei Tagen, an denen sie kaum gerastet hatte, zog endlich Wind auf. Spiritu nutze den Wind und reiste mit ihm. Noch am Abend erreichte sie ein kleines Dorf. Dort nahm sie eine freundliche Familie für eine Nacht auf. Doch von ihrem Bruder scheinte niemand etwas gehört oder gesehen zu haben.

Am nächsten Morgen reiste sie weiter. Der Wind hatte sogar noch etwas zugenommen. Schon am Nachmittag erreichte sie eine Stadt. Spiritu war bis jetzt nie außerhalb ihrer Heimat gewesen und staunte über die vielen Häuser und Geschäfte.

Ein Fremder: "Hey, du scheinst nicht von hier zu sein. Soll ich dir vllt etwas die Stadt zeigen?"
Spiritu: "Hallo, dass wäre sehr nett. Ich suche eigentlich meinen Bruder."
Der Fremde: "Wie sieht er denn aus?"
Spiritu beschrieb kurz ihren Bruder.
Der Fremde: "Nein, so jemanden habe ich nicht gesehen. Ich bin übrigens Tryer."
Spiritu: "Ich bin Spiritu."
Tryer: "Dann komm mal mit. Ich zeige dir die Stadt."

Tryer schien ein sehr netter Typ zu sein. Spiritu vertraute ihm und er zeigte ihr die schönsten Orte der Stadt.

11. Abschnitt - Tryer

Spiritu blieb die Nacht über bei Tryer. Er hatte eine sehr schöne Wohnung. Den Abend hatten sie im Kerzenschein verbracht. Am nächsten Morgen überrasche Tryer sie mit einem Frühstück, dass er ihr ans Bett brachte.

Spiritu: "Danke. Du bist wirklich sehr nett."
Tryer: "So eine Schönheit muss man doch verwöhnen."
Spiritu: "Oh danke."

Spiritu frühstückte in Ruhe und lächelte Tryer immer wieder an. Sie fand ihn unheimlich charmant und liebevoll.

Tryer: "Wir können später etwas tanzen gehen. Kannst du tanzen?"
Spiritu: "Ich weiß nicht, habe es noch nie probiert."
Tryer: "Ich zeige es dir."

Als Spiritu richtig aufgestanden war, wollte er sie sofort wieder in der Stadt herumführen.

Tryer: "Es gibt noch so viel zu sehen."
Spiritu: "Eigentlich habe ich überhaupt keine Zeit."
Tryer: "Es dauert nicht lange."
Spiritu: "Na schön."

Tryer führte sie in einen schönen Park. Dort setzten sie sich auf eine Parkbank.

Tryer: "Gefällt es dir?"
Spiritu: "Ja, es ist sehr schön."

Tryer legte seinen Arm um Spiritu und beugte sich hinüber um sie zu küssen. Spiritu wollte das jedoch nicht und sprang auf.

Tryer: "Jetzt stell dich mal nicht so an."
Spiritu: "Du kannst mich doch nicht einfach küssen."
Tryer: "Doch, genau das will ich."

Tryer stand auf und packte sie am Arm.

Tryer: "Jetzt gib mir einen Kuss."

Spiritu versuchte sich los zu reisen. Plötzlich fegte eine Orkanböhe heran und schleuderte Tryer gegen einen Baum. Neben Spiritu tauchte Twister auf.

Twister: "Komm."

Spiritu war unheimlich glücklich ihren Bruder wieder zu sehen. Twister sammelte um Luft und die beiden reisten wie ein Orkan davon.

12. Abschnitt - Die neue Heimat

Twister brachte Spiritu aus der Stadt in einen etwas kleineren Ort nicht weit entfernt.

Twister: "Warum bist du hier?"
Spiritu: "Weil ich es so will. Ich lasse dich nicht im Stich."
Twister: "Das musst du nicht tun."
Spiritu: "Ich weiß, aber ich will es tun."
Twister: "Was war das eigentlich für ein Typ?"
Spiritu: "Er war erst ganz nett und dann zu aufdringlich."
Twister: "Wir sollten uns eine Wohnung suchen."

Twister und Spiritu hörten sich etwas in dem Ort um und konnten etwas in einem Gemüsehändler aushelfen, der sie dafür in der Wohnung über dem Geschäft wohnen ließ.

Spiritu: "Ein sehr netter Mann."
Twister: "Ja, aber ich habe nicht vor mein ganzes Leben so zu verbringen."
Spiritu: "Das werden wir auch nicht."

Twister hatte sich eine Zeitung gekauft. Er lass den Artikel auf der Titelseite. Der Titel lautete "Sonic stampft Eggman in den Boden".

Twister: "Sie mal Spiritu. Das kann ich doch auch."
Spiritu: "Meinst du nicht, dass ist zu gefährlich?"
Twister: "Ach was. So ein paar Roboter sind doch keine Gegner."
Spiritu: "Vllt solltest du dich dann mit diesem blauen Igel zusammen tun."
Twister: "Wieso?"
Spiritu: "Weil er Erfahrung hat."
Twister: "Wenn ich anderen helfen kann, werden sie auch uns helfen."
Spiritu: "Ich find das immer noch sehr gefährlich."
Twister: "Lassen wir es drauf ankommen."

13. Abschnitt - Dr. Eggman

Twister war fest entschlossen und ließ Spiritu so erst mal in der Wohnung zurück. Er suchte nach Dr. Eggman, um gegen ihn zu kämpfen, die Leute zu beschützen und Ruhm zu ernten.

Tatsächlich dauerte es nicht lange bis Twister auf Dr. Eggman stieß. Er hatte mal wieder einen seiner Roboter auf die Stadt los geschickt. Mit Raketen der Roboter nur so durch die Gegend. Die Leute liefen panisch davon.

Twister: "Da ist er ja."

Eggman lachte und schwebte hinter seinem Roboter hinterher. Twister raste als Orkan heran und änderte die Luftströme in die Form eines Tornados, dem er noch mehr Schwung gab. Der Roboter wurde erfasst und auch Eggman, der panisch Schrie. Twister löste den Tornado auf und verpasst dem Roboter einen weiteren Windstoss, sodass er gegen ein Gebäude krachte und durch einen Defekt explodierte.

Eggman: "Na warte. Wir sehen uns wieder."

Twister: "Da bin ich mir sicher."

Twister war zufrieden und reiste zurück zu Spiritu. Er zählte ihr alles genau und Spiritu staunte sehr.

Spiritu: "Und du hast ihn ganz alleine besiegt?"

Twister: "Ja, es war ganz einfach."

14. Abschnitt - Sonic

Twister kämpfe des öfteren gegen Eggman, doch blieb der Jubel der Bevölkerung aus. Man redete immer nur von Sonic. Sonic, der so schnell wie der Schall war. Sonic, der immer Dr. Eggman besiegte. Sonic, jedem half.

Twister: "Sonic! Sonic! Sonic!"
Spiritu: "Was regst du dich so auf?"
Twister: "Er steht in der Zeitung, er ist in den Nachrichten, jeder redet von ihm, aber niemand von mir."
Spiritu: "Vllt bist du noch nicht bekannt genug."
Twister: "Nein, das ist es nicht."
Spiritu: "Was dann?"
Twister: "Das werde ich herausfinden."

Twister machte sich wieder auf den Weg. Dieses Mal nicht nur, um Eggman zu finden, sondern auch, um auf Sonic zu treffen. Tatsächlich traff Twister auf Eggman, wie schon so oft.

Eggman: "Du schon wieder, aber dieses Mal hast du keine Chance. Hehehe!"
Twister: "Was werden wir sehen."

Twister kontrollierte die Luft und ließ die Luftströme zu einem riesigen Sturm werden, denn er auf Eggmans neuen Roboter schickte. Dieser versuchte nicht ein mal auszuwachen und riss sein metallendes Maul auf. In einem Zug hatte der Roboter den Sturm verschlungen, ohne sich auch nur einen Millimeter von der Stelle bewegt zu haben.

Eggman: "Hehehe! Das ist dein Ende."

Twister schaute verwundert den Roboter an. Er fragte sich nun, wie der Roboter diesen Sturm einfach so aufsaugen konnte. Doch viel Zeit zum Nachdenken hatte er nicht, denn der Roboter kam bereits auf ihn zugeflogen. Twister schleuderte ihm einen Windstoss entgegen, jedoch wurde dieser wieder von dem Roboter verschluckt. Ehe der Roboter Twister erreichen konnte, flog eine schnelle, blaue Kugel gegen den Roboter, die ihm aus der Bahn warf. Die blaue Kugel landete nun und Twister erkannte sofort, dass es sich um Sonic handelte.

15. Abschnitt - Das Duell

Sonic griff den Roboter erneut an und schleuderte ihn wieder zurück. Da erschien auch schon Tails mit dem X-Tornado am Himmel.

Tails: "Sonic!"

Tails warf Sonic einen Ring hin. Er find ihn auf. Und wieder rollte sich Sonic zu einer Kugel und griff den Roboter an. Nur dieses Mal durchbohrte er den Roboter.

Sonic: "Ha! Das wars."

Eggman machte sich verärgert aus dem Staub. Auch Sonic wollte gerade auf den X-Tornado springen.

Twister: "Warte."
Sonic: "Wieso was ist?"
Twister: "Danke für die Hilfe."
Sonic: "Schon ok."

Sonic wollte wieder zum Sprung ansetzen.

Twister: "Warum erntest du immer alleine den ganzen Ruhm?"
Sonic: "Was?"
Twister: "Ich habe schon oft Eggman besiegt und wurde nicht mit einem Wort erwähnt."

Sonic zuckt mit den Schultern und springt nun wirklich Richtung X-Tornado. Twister erzeugt einen starken Wind und Sonic fällt wieder Richtung Boden.

Sonic: "Was war denn das?"
Twister: "Das war ich."
Sonic: "Was willst du denn jetzt noch?"
Twister: "Beweisen, dass ich genauso gut bin, wie du."

Sonic grinst und verschrenkt die Arme.

Twister: "Wie wäre es mit einem Duell?"
Sonic: "Von mir aus."

Twister zögert nicht lange und erzeugt eine Windböhe nach der anderen. Sonic weicht jedes Mal geschickt aus und greift dann Twister mit einem Spin an. Jedoch erzeugt Twister einen Tornado von dem Sonic mitgerissen wird.

Sonic: "Waaah!"
Twister: "Gib auf!"
Sonic: "Was? Der Kampf hat doch gerade erst begonnen."

Sonic versucht sich mit einem weiten Spin zu befreien, erfolglos. Sonic versucht es jedoch weiter. Nach geschlagenen 10 Minuten gibt Twister nach und löst den Tornado auf.

Sonic: "Was denn nun?"
Twister: "Das war noch nicht alles."

Twister attackiert immer wieder mit Windstößen. Doch wie zuvor weicht Sonic immer wieder aus. Sonic macht einen weiteren Spin und trifft Twister. Twister fliegt zurück.

Sonic: "Wie wäre es mit einem Unentschieden?"

Sonic reicht Twister die Hand. Twister nimmt sie an und Sonic hilft ihm auf.

Sonic: "Eine Frage hätte ich noch."
Twister: "Was denn?"
Sonic: "Warum hast du den Tornado aufgelöst."
Twister: "Ich kann ihn nur eine bestimmte Zeit kontrollieren, danach gerät er außer Kontrolle und könnte alles zerstören."

Sonic grinst und springt Richtung X-Tornado. Tails fliegt rum, um Sonic aufzufangen und sie fliegen davon.

Twister: "Na, das wars dann wohl und Ruhm ernte ich immer noch nicht."

Twister geht zurück nach Hause zu seiner Schwester.
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BeitragThema: Re: The Legend of the Wind (Urversion)   07.01.17 13:01

16. Abschnitt - Suro

Twister war ein paar Wochen später immer noch verärgert, dass Sonic den ganzen Ruhm erntete. Auch in der letzten Zeit hatte er oft gegen Eggman gekämpft, doch Sonic war ihm nicht wieder begegnet. Bevor Twister wieder anfangen konnte sich aufzuregen, klopfte es an der Tür. Twister öffnete sie.

Twister: "Was?"
Suro: "Hallo Twister!"
Twister: "Verschwinde!"
Suro: "Ich bin nicht wegen dir hier. Deine Schwester soll mit zurück in den Tempel kommen."
Twister: "Und wenn sie nicht möchte?"
Suro: "Dann zwingen wir sie."
Spiritu: "Ich werde ganz sicher nicht mitkommen."
Suro: "Na dann."

Suro nutzt den leichten Wind, um einen Windstoß gegen Twister auszuführen. Twister jedoch fängt ihn jedoch auf, verstärkt ihn und wirft ihn zurück. Damit hatte Suro nicht gerechnet und fliegt zurück. Twister sammelt um sich und Spiritu Luft und sie verschwinden in einem Orkan. Nach einiger Zeit halten sie.

Spiritu: "Warum wollen sie, dass ich zurück komme?"
Twister: "Ich weiß nicht, aber hoffentlich kommen nicht noch mehr Wind Guardians."
Spiritu: "Was machen wir denn jetzt?"
Twister: "Uns erst mal eine Unterkunft suchen."

Die beiden laufen durch den Wald auf der Suche nach einer Bleibe. Nach einer Weile kommen sie an ein Haus. Doch wem gehört es?

17. Abschnitt - Die Unterkunft

Twister klopft an dem Haus und ihm öffnet ein rosa Igelmädchen. Es ist Amy Rose.

Amy: "Hallo, wer seit ihr denn?"
Twister: "Hallo, ich bin Twister und das ist meine Schwester Spiritu. Wir suchen eine Unterkunft."
Amy: "Ok, kommt erst mal rein."

Twister und Spiritu betreten das Haus. Auf dem Sofa grinst frech Sonic ihnen entgegen.

Twister: "Sonic!?"
Sonic: "So sieht man sich wieder."
Twister: "Wohnst du hier?"
Sonic: "Jap!"
Spiritu: "Hallo, ich bin Twisters Schwester, Spiritu."
Sonic: "Hi!"
Amy: "Setzt euch doch."

Twister und Spiritu setzen sich zu Sonic an den Tisch.

Amy: "Ihr könnt natürlich hier bleiben. Ich richte euch zwei Zimmer her."

Amy verschwindet aus dem Wohnzimmer.

Sonic: "Was macht Ihr hier überhaupt?"
Spiritu: "Wir stecken etwas in Schwierigkeiten."
Sonic: "In was für Schwierigkeiten?"
Twister: "Das ist eine etwas längere Geschichte."
Sonic: "Erzähl, ich hab Zeit."

Twister erzählte Sonic von den Wind Guardians, den Templari, was es mit Ventu auf sich hatte und warum er verbannt worden war. Und natürlich von Suro, der einer der sechs großen Kämpfer der Wind Guardians ist und seine Schwester zwingen will zurück zu kommen.

Sonic: "Falls hier wieder jemand auftauchen sollte, werde ich euch natürlich helfen."
Twister: "Danke!"
Spiritu: "Es ist schon sehr nett, das ihr uns hier schlafen lasst."
Amy: "Ist doch selbstverständlich. Wir lassen euch doch nicht draußen stehen."

18. Abschnitt - Ungünstiger Wind

Die Nacht verlief ruhig und auch beim Frühstück passierte nichts. Spiritu half Amy beim Vorbereiten und auch beim Abräumen und Abwaschen. Die beiden verstanden sich schnell und tratschen über dieses und jenes. Vorallem die neue Mode war ein Thema.

Amy: "Ich weiß auch nicht, die neue Moderichtung sagt mir so gar nicht zu."
Spiritu: "Es ist fast schon unmöglich so rumzulaufen."

Twister und Sonic schwiegen sich in der Zwischenzeit an, wärend Amy und Spiritu noch in der Küche beim Abwaschen waren. Doch nach einiger Zeit schreckte Twister auf. Draußen war Wind aufgekommen und zwar nicht gerade wenig.

Twister: "Bei diesem Wind könnten sie sehr schnell reisen."
Sonic: "Soll'n sie nur kommen."

Twister konnte es nicht so locker nehmen. Er wusste, dass es wirklich schwer werden würde, wenn alle sechs großen Kämpfer kommen. Spiritu und Amy kamen wieder ins Zimmer.

Spiritu: "Es ist ganz schön Wind aufgekommen."
Twister: "Ja, leider."
Spiritu: "Glaubst du sie werden uns finden?"
Twister: "Ich weiß es nicht."

Doch lange konnten sie darüber nicht nachdenken. Es knallte ordentlich und eine starke Windböhe fegte die Tür ins Zimmer.

Amy: "Meine Tür!"

Twister sprang sofort auf und da kam auch schon Suro herein.

Suro: "So schnell sieht man sich wieder."
Twister: "Verschwinde!"
Suro: "Sicher nicht."
Amy: "Hast du meine Tür kaputt gemacht?"
Suro: "Ja, das hab ich. Ein Problem damit?"

Amy wurde unheimlich wütend und schwang ihren Hammer. Suro bekam den auch gleich mal zu spüren und flog rückwärts aus dem Haus. Amy lief hinterher, fest entschlossen den Übeltäter eine Lektion zu erteilen. Die anderen liefen ihr jedoch hinterher. Vor dem Haus stellte sich nicht nur Suro den vieren gegenüber, sondern auch Almor und Dalus. Beide gehören ebenfalls den sechs großen Kämpfern an.

Spiritu: "Oh nein."
Twister: "Lasst uns doch einfach in Ruhe."

Amy holte zu einem weiteren Schlag auf Suro aus, aber Almor führte einen Luftstoß gegen sie aus und sie flog zurück gegen das Haus.

Spiritu: "Amy! Alles in Ordnung?"
Amy: "Ja ja, geht schon."

Amy stand auch gleich wieder auf. Sonic nahm eine Kampfstellung ein und ein breites Grinsen ging über sein Gesicht. Er freute sich auf einen guten Kampf. Dalus attackierte Twister mit einem Windstoß, den Twister wieder zurück warf, aber auch Dalus lenkte ihn wieder zurück. Twister löste den Angriff auf. Amy rannte schon wieder auf Suro los, der einen Windstoß auf sie ausführte, doch Spiritu lenkte ihn zurück und warf Suro somit zu Boden.

Suro: "Das glaub ich jetzt nicht. Wie kannst du dich gegen dein eigenes Volk stellen. Du bist doch eine von uns."
Spiritu: "Was nicht bedeutet, dass ich auf eurer Seite bin und ich werde auch ganz sicher nicht mit kommen."

Almor knüpfte sich Sonic vor mit einem Windstoß nach dem anderen, aber Sonic wich immer wieder aus. Twister kämpfte weiter gegen Dalus und Amy zusammen mit Spiritu gegen Suro. Sonic rannte auf Almor zu. Almor erkannte in dem Moment jedoch, dass Sonic sehr viel Wind erzeugte. Er nutzte den Wind von Sonic, um gegen ihn einen Angriff auszuführen. Erst wurde Sonic langsamer, weil der Luftdruck sich gegen ihn wandte und dann wurde er mit zusätzlicher Windkraft gegen die Hauswand geschleudert. Almor zögerte nicht lange und attackierte Twister zusammen mit Dalus. Twister versuchte noch beide Angriffe umzulenken, wurde jedoch von Almor getroffen und flog zu Boden. Sonic sprang wieder auf und attackierte wieder Almor, der jedoch den selben Trick wie vorher anwandte. Sonic flog wieder zurück gegen die Wand. Twister stand wieder auf, jedoch sammelten die drei schon Wind um sich und Spiritu. Twister und Spiritu gingen gemeinsam dagegen vor und sammelten selbst Wind um sich. Twister formte einen Orkan, den er zum Reisen nutze. Er holte noch Spiritu in den Orkan und die beiden rasten davon. Doch Almor, Suro und Dalus folgten ihnen auf die gleiche Weise.

Spiritu: "Wie sollen wir sie nur abhängen?"
Twister: "Darauf hoffen, dass der Wind nach lässt."

19. Abschnitt - Letzter Ausweg

Twister und Spiritu rasten so eine ganze Ewigkeit durch die Gegend. Dann ließ langsam der Wind nach und sie konnten Almor, Dalus und Suro abhängen. Nach einer weiteren Stunde hielten sie an.

Twister: "Dann haben wir Glück gehabt."
Spiritu: "Hoffentlich geht es Sonic gut."
Twister: "Der hält was aus, mach dir da mal keine Sorgen."
Spiritu: "Wo sollen wir denn jetzt hin?"

Twister dachte einige Zeit schweigend nach.

Twister: "Erinnerst du dich noch daran, was wir über Ventex gelernt haben?"
Spiritu: "Ja natürlich. Aber was soll uns das bringen."
Twister: "Wenn ein Wind Guardian in Ventex Tempel gehen würde..."

Spiritu unterbrach ihn.

Spiritu: "Daran denkst du nicht wirklich?"
Twister: "Doch, doch. Oder fällt dir was besseres ein?"
Spiritu: "Nein, aber selbst wenn wir den Tempel erreichen... Was ist mit den Anhängern von Ventex?"
Twister: "Das werden wir dann sehen."

Twister sammelte wieder Luft um sich und Spiritu. Sie rasten wieder als Orkan davon. Bei der nächsten Stadt machten sie halt um etwas Proviant einzukaufen.

Spiritu: "Ich find das noch immer nicht so eine gute Idee."
Twister: "Sonst werden wir sie nie los."
Spiritu: "Da hast du wohl recht."
Twister: "Wenn erst mal noch die anderen drei kommen, schaffen wir es nie."
Spiritu: "Aber so lang kaum Wind ist, haben wir doch eine gute Chance."
Twister: "Wir können nur hoffen."

Die beiden machen sich wieder mit dem Proviant auf den Weg. Als Orkan machten sie sich in Richtung Westen auf zum Tempel von Ventex.

20. Abschnitt - Der Tempel von Ventex

Twister und Spiritu waren bereits zwei Tage unterwegs und machten gerade eine Pause. Sie aßen und tranken etwas.

Spiritu: "Es scheint etwas Wind aufzukommen."
Twister: "Wir sollten uns beeilen. Sie könnten aufholen."
Spiritu: "Wie finden sie uns bloß immer?"
Twister: "Ich habe keine Ahnung, aber darüber will ich mir jetzt auch nicht den Kopf zerbrechen."

Sie packten wieder zusammen. Twister sammelte wieder Luft um sich und Spiritu. Sie rasten als Orkan wieder Richtung Tempel. Dabei hielten sie die Augen nach den anderen Wind Guardians offen. Am Abend erreichten sie den Tempel von Ventex. Twister löst den Orkan auf und die beiden halten etwas entfernt vom Tempel an.

Spiritu: "Da ist der Tempel und nun?"
Twister: "Gehen wir hin."

Die beiden gehen auf den Tempel zu. Doch vor dem Eingang stehen zwei Wächter.

Twister: "Der Tempel ist scheinbar nicht leer."
Spiritu: "Was nun?"
Twister: "Ich mach das schon."

Twister geht zu den beiden Wächtern hin. Spiritu folgt ihm mit etwas Abstand.

Twister: "Seit gegrüßt. Wir würden gerne Ventex Tempel betreten."
Einer der beiden Wächter: "Niemand betritt einfach so Ventex Tempel."
Twister: "Ich bin von Ventex gesegnet."
Wieder der selbe Wächter: "Das kann jeder sagen."

Twister macht einen kleinen Wirbelwind in seinen Händen.

Der andere Wächter: "Es ist gerade Wind."
Spiritu leise zu Twister: "Was jetzt?"
Twister zu den Wächtern: "Dafür kann ich auch nichts. Ich bräuchte ihn nicht."
Der zweite Wächter: "Das kann jeder behaupten."

Spiritu dreht sich um und erschreckt.

Spiritu: "Twister! Da kommen sie. Alle sechs!"

Twister dreht sich um.

Twister: "Verdammt!"
Twister wieder zu den Wächtern: "Wir werden von Wind Guardians verfolgt, bitte lasst uns ein."

Die beiden Wächter schauen sich an und beraten sich kurz.

Der erste Wächter: "Nein!"
Twister: "Was? Dann tut es mir leid."

Twister fegt die beiden mit einem heftigen Windstoß vom Tempel weg.

Der erste Wächter: "Na warte."
Twister zu Spiritu: "Lauf zum Tempel."

Spiritu rennt los zum Tempel.

Der zweite Wächter: "Mineus! Schnappen wir ihn uns!"
Mineus: "Sicher Sima! Der kann was erleben."

Mineus und Sima erzeugen Blitze.

Twister: "Auch das noch! Thunderstorms!"

Spiritu steht vorm Tempel.

Spiritu: "Er ist zu."
Sima: "Natürlich ist er zu."
Mineus: "Das habt ihr euch so gedacht."

Die beiden greifen Twister mit den Blitzen an. Er springt zur Seite.

Spiritu: "Twister!"
Twister: "Nichts passiert!"

Er steht wieder auf. Doch trifft auch der erste Wind Guardian ein. Eine starker Wind trifft Twister, der darauf hin zurück fliegt und auf dem Boden aufprallt.

Magister: "So sieht man sich wieder."
Twister: "Auf das Wiedersehen hätte ich auch verzichten können."

21. Abschnitt - Twister gegen die sechs großen Kämpfer

Mineus und Sima schauen sich an.

Mineus: "Vllt haben sie doch die Wahrheit gesagt."

Sima nickte ihm zu. Die beiden erzeugen Blitze und schleudern sie auf Magister. Er springt jedoch zur Seite.

Magister: "Das wird dir auch nichts bringen."

Die anderen fünf Wind Guardians treffen ein: Suro, Dalus, Almor, Divus und als einzige weibliche unter den großen sechs Kämpfern der Wind Guardians Aura.

Suro: "Spiritu, komm!"
Spiritu: "Auf keinen Fall."
Twister: "Lasst uns einfach in Ruhe."
Magister: "Seit doch nicht so dumm. Spiritu, wenn du jetzt freiwillig mit kommst, wird deinem Bruder nichts passieren."
Twister: "Sie kommt nicht mit."
Aura: "Das hast du nicht zu entscheiden."

Spiritu ist hin und her gerissen. Mitgehen möchte sie nicht, aber sie möchte auch nicht, dass ihrem Bruder etwas passiert.

Mineus: "Alle sechs großen Kämpfer!"
Sima: "Los weg hier."

Sima und Mineus laufen davon.

Twister: "Diese Feiglinge."
Suro: "Hast du wirklich geglaubt, dass sie dir helfen."

Suro lacht Twister aus. Twister schaut zu Spiritu.

Twister in Gedanken: "Nein! Ich werde nicht zu lassen, dass sie mir meine Schwester nehmen. Niemals!"
Twister: "An mir kommt ihr nicht vorbei."

Suro lacht noch lauter.

Divus: "Du willst gegen uns alle sechs kämpfen?"
Aura: "Scheinbar hast du den Verstand verloren."
Magister: "Das ist dumm. Das ist sehr dumm."
Twister: "Worauf wartet ihr? Ich bin bereit."
Dalus: "Bringen wir es schnell zu Ende."

Die sechs fangen alle zusammen an die Windströme zu kontrollieren. Twister atmet tief durch.

Spiritu: "Oh bitte."

Spiritu rüttelt weiter am Tor zum Tempel, aber es geht einfach nicht auf. Divus, Aura, Dalus, Suro und Almor greifen gemeinsam mit einem riesigen Orkan an. Twister will den Orkan noch umleiten, aber bevor er etwas tun kann, spaltet Magister ihn.

Twister: "Die Luftschwerter."

Ehe er überhaupt dran denken kann sich in Sicherheit zu bringen, treffen ihn unzählige scharfe Luftströme wie Schwerter. Twister schaffte es noch sein Gesicht mit den Armen zu schützen.

Magister: "Hast du genug?"

Twister beist die Zähne zusammen. Überall am Körper hat er Einschnitte. Er nimmt die Arme runter und schaut Magister in die Augen.

Twister: "Ich werde ganz sicher nicht aufgeben, nur weil ihr einen Treffer gesetzt habt."
Almor: "Mutig! Mutig!"
Aura: "Eher ganz schön dumm."
Magister: "Wie du willst."

Twister schaut zwischen den Sechs hin und her. Wieder beginnen Suro, Almor, Aura, Dalus und Divus den Wind zu kontrollieren. Spiritu hält sich die Hände vor den Mund.

Spiritu: "Oh nein!"
Twister: "Ihr werdet sehen zu was ich im Stande bin."

Twister sammelt viel Luft um sich. Als die fünf ihren Orkan auf ihn los lassen, vereinigt Twister seinen Orkan mit ihrem und formt daraus einen Tornado.

Suro: "Was in aller Welt..."

Twister rennt zu Spiritu: "Los! Weg hier! Der Tornado ist zu groß, ich kann ihn nicht mehr kontrollieren."

*Twister sammelt um sich und Spiritu Luft und sie fliehen im Orkan davon*

22. Abschnitt - Das Gespräch

In der nächsten Stadt legten sie eine Pause ein. Spiritu besorgte eine Salbe für Twisters Wunden.

Spiritu: "Tut es sehr weh?"
Twister: "Nein! Nein! Ist halb so schlimm."
Spiritu: "Was sollen wir denn jetzt nur machen?"
Twister: "Ich weiß es auch nicht, aber irgendwie müssen wir in diesen Tempel kommen."
Spiritu: "Wie stellst du dir das vor?"
Twister: "Ich hab da noch gar keine Idee, aber irgendwas wird mir schon einfallen."

Sie schwiegen beide eine Weile.

Twister: "Sie könnten sehr bald hier sein. Es ist immer noch starker Wind."
Spiritu: "Aber wo sollen wir denn hin?"
Twister: "Zurück zu Ventex Tempel."
Spiritu: "Da kommen wir doch her."
Twister: "Ja und wahrscheinlich sind sie auch noch in der Nähe, aber wir haben keine andere Wahl."
Spiritu: "Vllt sollte ich doch zurück gehen."
Twister: "Auf keinen Fall."
Spiritu: "Ich will aber nicht, dass dir etwas passiert."
Twister: "Ich passe schon auf mich auf."
Spiritu: "Ich mache mir Sorgen."
Twister: "Ich weiß, aber wir schaffen das. Gemeinsam!"
Spiritu: "Hoffentlich."
Twister: "Machen wir uns auf den Weg."

Sie machten sich im Wind wieder auf den Weg zu Ventex Tempel. Auf halber Strecke kamen ihnen sechs große Windstürme entgegen. Es waren die sechs großen Kämpfer der Wind Guardians. Die Sechs hielten an und lösten gemeinsam Twisters Wind auf. Twister stellte sich vor seine Schwester.

Twister: "Verschwindet endlich."
Suro: "Soll das ein Witz sein?"
Aura: "Sei nicht so leichtsinnig."
Magister: "Spiritu, komm mit uns."
Almor: "Es würde deinem Bruder auch besser bekommen."
Twister: "Hört auf ihr Angst zu machen. Sie kommt nicht mit."
Magister: "Sie kann sicherlich auch für sich selber sprechen oder?"
Spiritu: "Ja, das kann ich und ich will nicht mitkommen."
Suro: "Du kommst aber mit."

Magister deutete Suro, dass er ruhig sein sollte.

Magister: "Sieh mal Spiritu. Wir brauchen die Templari damit sie sich um den Tempel kümmern. Niemand von uns möchte Ventu verärgern."
Spiritu: "Es sind doch noch genug Templari da, die sich um den Tempel kümmern können."
Magister: "Im Moment schon, aber es gibt keinen Nachfolger."
Spiritu: "Das ist doch nicht unsere Schuld."
Twister: "Egal was du sagst, sie wird nicht mitkommen."
Magister: "Ich rede jetzt mit deiner Schwester. Halt dich da einfach mal raus. Spiritu! Ich weiß, du hängst an deinem Bruder, aber er ist nun mal von Ventex verflucht. Das ist nicht gut."
Spiritu: "Was ist denn daran anders. Er kann mich auch beschützen, wenn kein Wind ist."
Magister: "Ventu wird das nicht dulden. Er wird uns die Fähigkeit den Wind zu kontrollieren nehmen. Das willst du doch sicher nicht."
Spiritu: "Und wenn es gar nicht so ist."
Magister: "Es steht nicht umsonst so in den alten Schriften."
Spiritu: "Es ist doch nur eine Legende."
Magister: "Bist du dir da sicher?"

Spiritu schweigt einen Moment.

Twister: "Das ist doch alles Schwachsinn. Als wenn es einen Herren des Windes geben würde."
Suro: "Sprich nicht so abfällig über Ventu."

Magister deutet ihm wieder ruhig zu sein.

Magister: "Spiritu?"
Spiritu: "Ich weiß es nicht."
Twister: "Was?"
Spiritu: "Wer kann denn schon sagen, ob es stimmt oder nicht. Es könnte sein, aber es könnte auch wieder nicht sein. Ich weiß es einfach nicht."
Magister: "Und wenn es nun so ist? Willst du uns alle im Stich lassen?"

Spiritu schüttelte den Kopf.

Spiritu: "Ich weiß es nicht."
Twister: "Wenn du zurück willst, dann geh."
Spiritu: "Twister!"
Magister: "Ohne Ventu's Segen werden die Wind Guardians unter gehen."
Spiritu: "Ich will meinen Bruder nicht alleine lassen."
Suro: "Der kann froh sein, dass wir ihn nicht nieder machen."
Magister: "SURO!!!"
Suro: "Verzeiht..."
Magister: "Solange er von Ventex verflucht ist, kann er nicht zurück."
Twister: "Das will ich auch gar nicht."
Spiritu: "Twister... Magister, kann man den den Fluch brechen?"
Twister: "Jetzt reicht es aber mal. Ich bin nicht verflucht!"
Spiritu: "Und wenn doch?"
Twister: "Ich will mir das nicht weiter anhören!"
Spiritu: "Twister, ich mach mir doch nur Sorgen."
Magister: "Hör auf deine Schwester. Sie versteht es eher als du."
Twister: "Ich bin nicht verflucht! Verdammt noch mal!"
Spiritu: "Reg dich doch nicht so auf, Bruderherz."
Twister: "Ich soll mich nicht aufregen!? Du glaubst ihnen doch oder etwa nicht?"
Spiritu: "Ich weiß es einfach nicht. Alles das, was wir gelernt haben... es kann doch nicht alles falsch sein."
Twister: "Wir sind in einem Volk aufgewachsen, das in einer Welt voller Märchen lebt."

Suro wollte schon wieder das Wort erheben, aber dieses mal hielt ihn Almor zurück.

Magister: "Du bist von Ventex geblendet. Deswegen kannst du kein Verständnis für dein eigenes Volk aufbringen."
Twister: "Dieses Volk hat mich einfach verbannt, nachdem ich sie gerettet hatte."
Magister: "Der Fluch könnte uns alle zu Grunde richten."
Twister: "So ein Blödsinn. Ich habe hier noch niemanden getroffen, der jemals von Ventu oder Ventex gehört hätte."
Magister: "Weil sie davon nicht betroffen sind."
Spiritu: "Da hat Magister schon recht. Niemand von denen konnte den Wind kontrollieren."
Twister: "Willst du damit etwa sagen, dass du an alles das glaubst?"
Spiritu: "Ich bin mir nicht sicher."
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BeitragThema: Re: The Legend of the Wind (Urversion)   07.01.17 13:04

23. Abschnitt - Magisters Entscheidung

Magister: "Spiritu, wie entscheidest du? Denke an dein Volk."
Spiritu: "Ich... ich werde auf keinen Fall meinen Bruder im Stich lassen."
Suro: "Du kommst mit, ob du willst oder nicht!"
Twister: "Sie will nicht. Seit ihr schwerhörig?"
Divus: "Du bist echt lebensmüde."

Suro, Divus, Dalus, Almor und Aura fingen wieder an den Wind zu kontrollieren.

Magister: "Noch ist es nicht zu spät."

Spiritu schüttelte den Kopf. Twister sammelte Luft, um sich auf ihren Angriff vorzubereiten.

Spiritu: "Merkst du das?"
Twister: "Der Wind wird stärker."
Almor: "Ein Tornado!"

Twister wollte sich mit Spiritu sich davon machen, aber Suro hielt ihn mit einem starken Windstoss davon ab. Twister flog zurück.

Suro: "Ihr geht nirgendwo hin."
Spiritu: "Bist du denn verrückt? Da kommt ein Tornado."

Ein riesiger Tornado kam genau auf sie zu.

Magister: "Alle zusammen!"

Die Sechs versuchten gemeinsam den Tornado zu kontrollieren.

Twister: "Wir sollten jetzt verschwinden."
Spiritu: "Wir können sie doch nicht so zurück lassen."

Spiritu half den Sechs den Tornado zu kontrollieren, aber sie konnten ihn nicht mal gemeinsam lenken. Twister überlegte kurz und übernahm die Kontrolle über den Tornado. Gemeinsam lösten sie ihn auf.

Spiritu: "Das hätte schief gehen können."
Twister: "Wir verschwinden jetzt."
Suro: "Nichts da..."

Magister deutete ihm ruhig zu sein.

Magister: "Ich verstehe, dass du deinen Bruder nicht im Stich lassen möchtest..."

Er schwieg einen Moment und setzte dann fort.

Magister: "Wir akzeptieren deine Entscheidung. Aber wir werden euch beide im Auge behalten und solltest du, Spiritu, durch Ventex Fluch in Gefahr geraten, werden wir eingreifen."
Spiritu: "Ich danke dir."

Twister würde sich am liebsten wieder aufregen, aber das wäre jetzt nicht der richtige Augenblick.

Twister: "Wie habt ihr uns eigentlich gefunden?"
Magister: "Ventu lässt niemanden von uns aus den Augen."

Twister verstand kein Wort, aber das war ihm jetzt auch egal.

Twister: "Verschwinden wir."

Spiritu nickte. Die beiden machten sich wieder auf den Weg zurück zu ihrer Wohnung.

24. Abschnitt - Beobachtet

Twister und Spiritu sind nun bereits schon wieder zwei Tage zu Hause und haben sich mal einfach nur entspannt.

Twister: "Was machst du da?"
Spiritu: "Ich suche die Telefonnummer von Sonic und Amy aus dem Telefonbuch."
Twister: "Achja, die beiden wissen ja noch gar nicht, was passiert ist."
Spiritu: "Eben und deswegen suche ich die Telefonnummer."
Twister: "Ich glaube nicht, dass die im Telefonbuch steht."
Spiritu: "Wieso nicht?"
Twister: "Weil sonst jeder dort anrufen würde."
Spiritu: "Stimmt."

Spiritu schlägt das Telefonbuch zu.

Spiritu: "Aber sie sollten es erfahren."
Twister: "Dann gehen wir doch hin."
Spiritu: "Meinst du das ernst?"
Twister: "Klar und vllt werden wir so auch vorrübergehend den da draußen los."
Spiritu: "Er stört doch gar nicht weiter."
Twister: "Er macht mich noch verrückt."
Spiritu: "Steht immer noch Dalus da?"
Twister: "Nein, inzwischen ist es Almor."
Spiritu: "Lass dich doch davon nicht stören."
Twister: "Leichter gesagt, als getan."

Spiritu kicherte.

Twister: "Wirklich sehr komisch."
Spiritu: "Nimm es doch nicht so ernst."
Twister: "Komm wir gehen."

Die beiden gingen raus. Almor kam auf sie zu.

Almor: "Wo wollt ihr denn jetzt hin?"
Spiritu: "Freunde besuchen."

Twister sagte gar nichts. Er schaute nur Almor zornig an und sammelte dann Luft um sich und Spiritu. Die beiden reisten wie ein Orkan zu Sonic und Amy's Haus. Almor folgte ihnen. Er hatte Glück, dass es gerade windig war. Am Haus angekommen, klopfte Spiritu und sogleich öffnete sich die Tür.

Amy: "Hallo, da seit ihr ja wieder."

Amy zog Spiritu ins Haus und Twister folgte ihnen. Almor lehnte sich vorm Haus gegen einen Baum und wartete darauf, dass sie das Haus wieder verlassen würden.

Amy: "Wie geht es euch?"
Spiritu: "Gut. Wir haben auch alles heil überstanden."

Amy schaute an Twister herunter.

Twister: "Das sind nur Kratzer."

Amy: "Etwas gereizt, was?"
Spiritu: "Er ist nur etwas schlecht gelaunt. Mach dir nichts draus."
Amy: "Oh! Ich hab Kekse gebacken. Möchtet ihr welche?"
Spiritu: "Gerne."
Twister: "Wo ist denn Sonic?"
Amy: "Der kommt und geht, wie es ihm gefällt. Oh! Wenn er doch nur hier wäre."

Amy gerät ins Träumen.

Twister: "Schon klar."

Er setzt sich aufs Sofa. Spiritu nimmt neben ihm Platz.

Spiritu: "Ähm, Amy, die Kekse."

Amy schreckt auf.

Amy: "Ach ja."

Amy holt schnell die Kekse aus der Küche und stellt sie auf den Tisch.

Amy: "Sie sind sogar noch warm."
Spiritu: "Danke! Die sehen echt super aus."
Amy: "Nun erzählt mal!"

Spiritu beginnt Amy die ganze Geschichte zu erzählen.
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BeitragThema: Re: The Legend of the Wind (Urversion)   07.01.17 13:07

25. Abschnitt - Die letzten Templari

Nachdem Amy alles gehört hat, geht sie zum Fenster und sieht heraus.

Amy: "Und der Typ verfolgt euch jetzt, egal wo ihr hingeht?"
Spiritu: "Ja, er bleibt immer vorm Haus stehen und versucht uns nicht aus den Augen zu lassen."
Amy: "Dem würde ich eins überziehen."

Amy schwingt demonstrativ ihren Hammer. Spiritu fängt an zu lachen und auch Twister kann es sich da nicht verkneifen.

Twister: "Also ich hab nichts dagegen, wenn du ihm eins drüber ziehst."
Amy: "Das mach ich glatt."
Spiritu: "Ist schon ok, Amy."

Amy steckt den Hammer wieder weg und setzt sich.

Spiritu: "Wir werden uns jetzt wohl auch auf den Rückweg machen."
Twister: "Ja, es wird langsam spät."
Amy: "Dann kommt mich aber bald wieder besuchen."
Spiritu: "Auf jeden Fall."

Twister und Spiritu verabschieden sich von Amy und reisen, dicht geflogt von Almor, zurück nach Hause. Dort angekommen erwartet Magister sie bereits in ihrer Wohnung.

Twister: "Was machst du denn hier?"
Magister: "Freut mich auch dich wieder zu sehen, Twister."
Spiritu: "Warum bist du hier? Almor ist doch schon draußen."
Magister: "Setzt euch."
Twister: "Jetzt werde ich schon in meiner eigenen Wohnung zum Setzen aufgefordert."
Spiritu: "Bleib locker, Bruderherz."

Spiritu und Twister setzten sich.

Magister: "Wir sind mal wieder von den Thunderstorms angegriffen worden. Die Angriffe nehmen in letzter Zeit zu."
Twister: "Ja und?"
Magister: "Sie haben ein ziemliches Chaos hinterlassen und sind in den Tempel eingedrungen."
Spiritu: "Was ist mit unserer Familie?"

Magister schüttelte betroffen den Kopf.

Spiritu: "NEIN!"

Twister nahm sie in die Arme und sie weinte. Er versuchte sie zu trösten, konnte aber selbst gar nicht fassen, was er gerade erfahren hatte.

Magister: "Das ist jetzt ein ziemlicher Schock für euch, aber die Wind Guardians brauchen euch jetzt."
Spiritu: "Uns?"
Magister: "Ja, euch beide. Ihr seit die letzten beiden Templari. Nur ihr könnt den Tempel wieder in Ordnung bringen."
Twister: "Entschuldige, dass ich jetzt nicht mit komme, aber hattet ihr mich nicht verbannt?"
Magister: "Zephyrus hat das entschieden. Er sagt, wenn Ventu uns noch eine Chance gegen hat, dann ist die das."
Twister: "Es steht also ziemlich schlecht."

Magister nickte. Twister wollte eigentlich nicht zurück, aber sie einfach im Stich lassen, konnte er auch nicht.

Twister: "Na schön. Wir werden euch gegen die Thunderstorms helfen und auch den Tempel wieder in Ordnung bringen."
Magister: "Ich wusste auf euch kann man sich verlassen."
Twister: "Aber... wenn das erledigt ist, garantiere ich nicht dafür, dass wir dort bleiben."
Magister: "Ich verstehe. Du kannst es dir ja bis dahin noch mal überlegen."
Spiritu: "Müssen wir jetzt gleich aufbrechen."
Magister: "Ihr könnt auch morgen früh los reisen. Wie ihr möchtet. Ich werde mit Almor bereits jetzt zurück reisen, bevor der Wind nachlässt."

Magister verabschiedete sich und verschwand dann mit Almor.

26. Abschnitt - Zephyrus

Zephyrus ist sehr zufrieden, als Magister ihm die Nachricht über bringt, dass die beiden kommen würden.

Zephyrus: "Hoffen wir, dass keine weiteren Angriffe kommen."
Magister: "Wie schlimm sieht der Tempel von innen aus?"
Zephyrus: "Furchtbar! Der Altar ist zerstört worden."

Sie schwiegen beide. Zephyrus ist der Anitor des Wind Guardians. Als Anitor ist man das Verbindungsstück der Templari zu den anderen Wind Guardians und als dieser hat er auch immer das letzte Wort. Zephyrus darf somit den Tempel betreten, allerdings keine Rituale oder Gebete ausführen. Magister steht ihm, als Anführer der sechs großen Kämpfer, oft mit seinem Rat zur Seite.

Magister: "Haben wir schon einen Plan?"
Zephyrus: "Nein, leider nicht."
Magister: "Sie werden sicherlich bei Windstille wieder kommen. Twister wird sie nicht alleine aufhalten können."
Zephyrus: "Wir sollten ihnen eine Falle stellen."
Magister: "Und wie stellst du dir das vor?"
Zephyrus: "Wenn wir sie in den Engpass locken..."
Magister: "...könnte Twister sie locker in Schach halten."
Zephyrus: "Nur wie anstellen?"

Da sind sie beide ratlos. Es ist ziemlich unwahrscheinlich, dass die Thunderstorms ihnen einfach so in den Engpass weit hinter dem Lager folgen würden. Suro kommt herein.

Suro: "Wieso holt ihr Twister wieder hier her?"
Zephyrus: "Das hatten wir doch schon."
Suro: "Er glaubt nicht mal an Ventu."
Zephyrus: "Sein Glaube ist nur erschüttert."
Suro: "Und wenn nicht?"
Magister: "Das wird sich zeigen."
Suro: "Das kann ich einfach nicht akzeptieren."
Zephyrus: "Das wirst du aber müssen."

Suro geht verärgert.

Zephyrus: "Das ist unsere letzte Chance."
Magister: "Hoffen wir auf das Beste."

27. Abschnitt - Rettung oder Untergang

Twister und Spiritu machen sich am nächsten Morgen auf den Weg zurück zu den Wind Guardians. Es herrscht so ziemliche Windstille, Magnister hatte recht daran getan schon früher los zu reisen. Twister macht das zum Glück ja nichts aus. Die beiden reisen schnell wie ein Orkan. Sie halten ein Stück vor dem Canyon.

Spiritu: "Warum halten wir davor?"
Twister: "Ich möchte lieber rein laufen."
Spiritu: "Wie du willst."

Twister und Spiritu laufen zwischen den Steinwänden entlang. Die Wind Guardians leben etwas weiter hinten im Canyon. Sie würden aber bald an den Feldern vorbei kommen.

Spiritu: "Twister!?"
Twister: "Hm?"
Spiritu: "Du machst dir sorgen, wie sie wohl reagieren werden oder?"
Twister: "Mag sein."
Spiritu: "Sie haben uns hier her geholt, also werden sie keine blöden Bemerkungen machen."
Twister: "Falsch. Zephyrus hat uns hier her gerufen. Was die anderen davon halten, ist dabei egal."
Spiritu: "Aber für Magister schien es auch in Ordnung zu sein."
Twister: "Kann sein."

Die beiden kommen zu den Feldern. Einige Wind Guardians arbeiten dort und schauen auf, als Twister und Spiritu an ihnen vorbei laufen.

Twister: "Hast du die Blicke gesehen?"
Spiritu: "Ach Bruderherz."
Twister: "Vllt war es doch keine so gute Idee hier her zu kommen."
Spiritu: "Es war die richtige Entscheidung."

Nach den Feldern kommen sie ein Stück weiter zu dem Wohngebiet, an dessen Ende auch der Tempel steht. Als sie zwischen den Häusern entlang laufen, schauen wieder alle auf sie und niemand sagt etwas. Zephyrus kommt ihnen entgegen, gefolgt von Magister.

Zephyrus: "Willkommen daheim, Templari."
Spiritu: "Danke!"
Zephyrus: "Auch wenn ihr gerade erst angekommen seit, wäre es ganz gut, wenn ihr euch erst mal den Tempel anschaut."
Twister: "Ok, gehn wir."

Suro kommt angerannt.

Suro: "Den könnt ihr doch nicht in den Tempel lassen. Er ist von Ventex verflucht."

Magister dreht sich zu ihm um und deutet ihm ruhig zu sein.

Suro: "Wenn ihr das tut, sind wir alle dem Untergang geweiht."

Magister deutet Dalus ihm mal zu helfen. Sie packen Suro und zerren ihn weg.

Suro: "VENTU HAT UNS VERLASSEN! VENTU HAT UNS VERLASSEN! ..."
Zephyrus: "Nehmt ihm das nicht übel. Er hat Angst, wie wir alle hier."
Spiritu: "Das ist schon ok."

Sie gehen nun zu dritt zum Tempel. Twister öffnet das Tempeltor. Erschrocken bleibt er vorm Eingang stehen.

Zephyrus: "Weiter hinten im Tempel sieht es noch schlimmer aus."
Spiritu: "Das ist ja furchtbar."

Twister geht durch die Halle zum Altarraum.

Twister: "Was in aller Welt?"

Spiritu und Zephyrus kommen hinterher.

Zephyrus: "Sie haben den Altar vollkommen zerstört."

Überall auf dem Boden lagen die verschiedenen Materialien für die Anrufung. Vom Altar waren nur noch viele kleine Brocken übrig. Twister fiel dann eine Zeichnung auf dem Boden auf.

Twister: "Was ist das?"
Zephyrus: "Ich bitte euch darüber kein Wort zu verlieren."
Twister: "WAS IST DAS?"
Zephyrus: "Das ist ein Siegel von Ventex. Sie wollen so Ventu aus dem Tempel vertreiben."
Spiritu: "Funktioniert das?"
Zephyrus: "Ich hoffe nicht... aber wenn es funktioniert hat, sind wir verloren."
Twister: "Deswegen war es dir egal, ob ich hier her komme."
Zephyrus: "Auch, aber nicht nur."
Twister: "Weswegen noch?"
Zephyrus: "Die Thunderstorms kommen fast immer bei Windstille, die wir seltsamer Weise sehr oft hier haben."
Twister: "Ich bin der einzige, der sie aufhalten könnte."
Zephyrus: "Ja, so ist es leider. Magister und ich sind noch dabei einen Plan auszuarbeiten."
Twister: "Schon was genaueres?"
Zephyrus: "Noch nicht, aber Magister wird dich noch mal unterrichten, wenn du das möchtest."

Twister schaute Zephyrus verblüfft an.

Twister: "Im ernst?"
Zephyrus: "Wenn es dir nicht passt..."
Twister: "Nein! Nein! Es kam nur so überraschend."
Spiritu: "Wie sollen wir den Tempel wieder in Ordnung bringen?"
Twister: "Erst mal muss der ganze Schrott hier raus."
Zephyrus: "Ich vertraue da ganz auf euch. Wenn ihr Hilfe benötigt, werde ich euch gerne zur Hand gehen."
Spiritu: "Die Hilfe werden wir sicher brauchen."
Zephyrus: "Da es im Tempel im Moment ja nicht möglich ist, könnt ihr die Nächte bei mir verbringen. Ich habe bereits zwei Zimmer herrichten lassen."
Spiritu: "Vielen Dank!"

Twister schaute sich, dass auf den Boden gezeichnete Siegel von Ventex genauer an. Er ging mit dem Finger drüber.

Twister: "Kreide."
Spiritu: "Dann kriegen wir es einfach wieder weg."
Twister: "Ja, aber erst mal müssen wir die ganzen kaputten Sachen rausschaffen."

Man hört von draußen vorm Tempel Stimmen. Einige Wind Guardians standen neugierig vorm Tempel und warteten, was passieren würde.

Twister: "Scheucht sie mal davon und geht dann vom Eingang weg."
Spiritu: "Was hast du vor?"
Twister: "Ich räume."

Zephyrus und Spiritu gehen nach draußen und scheuchen die anderen weiter weg vom Tempel. Twister sammelt Luft und wirft dann mit starken Wind alle zerstörten Dinge aus dem Tempel.

Almor: "Steht in dem Tempel jetzt überhaupt noch was drin?"
Zephyrus: "Es ist eine Menge zu Schaden gekommen."

Magister kommt durch die Menge und schaut sich den ganzen Schrott an. Im fallen dabei einige Steine mit Windsymbolen auf.

Magister: "Das war dann wohl mal der Altar."
Aura: "Was sollen wir denn ohne Altar machen?"
Divus: "Suro hat recht, wir sind verloren."

Twister kommt aus dem Tempel.

Spiritu: "Und jetzt?"
Twister: "Du putzt den Tempel und ich schnapp mir Magister, um einen neuen Altar anzufertigen."
Magister: "Da bin ich ja mal gespannt."
Zephyrus: "Genauso ruhig und klar hätte Torn auch gehandelt."
Spiritu: "Ich wünschte, er wäre noch hier."

Twister weiß nicht genau, ob er sich das wirklich wünschen möchte. Immerhin hatte sein Vater ihn fort geschickt.

Zephyrus: "Da ja schon mal so viele hier sind, könnt ihr jetzt auch helfen, die Reste hier weg zu schaffen."

Spiritu besorgt sich Putzzeug und beginnt den Tempel sauber zu machen. Twister und Magister suchen in der Canyon nach einem geeignet großen Stein. Die restlichen Wind Guardians werden von Zephyrus durch die Gegend gescheucht, damit der ganze Schrott weg kommt.

28. Abschnitt - Der Tempel

Twister und Magister gehen durch den Canyon und suchen einen geeignet großen Stein. Twister bleibt vor einem großen Brocken stehen.

Twister: "Ich denke der hier wäre gut."
Magister: "Gut und nun?"
Twister: "Du müsstest ihn mit den Windschwertern in die richtige Form bringen."
Magister: "Wir haben keinen Wind."
Twister: "Den Wind mache ich."

Die beiden beginnen und Magister schafft es tatsächlich den Stein in die richtige Form zu bringen.

Twister: "Klasse! Jetzt muss er nur noch in den Tempel."

Twister erzeugt viel Wind, um den Altar Stück für Stück zum Tempel zu schieben. Dort angekommen lenkt er ihn mit dem Wind in den Tempel und schließlich an den richtigen Platz.

Spiritu: "Noch etwas kahl."
Twister: "Die Windsymbole müssen noch rauf."

Spiritu ist inzwischen auch mit Putzen fertig und das Symbol auf dem Boden ist ganz verschwunden. Zephyrus kommt in den Tempel.

Zephyrus: "Das sieht schon viel besser aus."

Den restlichen Tag waren Twister und Zephyrus dabei noch neue Möbel für den Tempel herzustellen oder herstellen zu lassen. Spiritu bemalte den Altar mit den Windsymbolen. Am Abend sitzen sie gemeinsam bei Zephyrus, auch Magister ist dort.

Zephyrus: "Der Tempel sieht schon fast wieder wie vorher aus."
Spiritu: "Morgen schaffen wir die restlichen Möbel rein und dann wars das auch."
Magister: "Das hört sich gut an."
Spiritu: "Früher gab es hier doch so gut wie nie Windstille."
Zephyrus: "Ventu ist wahrscheinlich verärgert."
Magister: "Im richtigen Moment wird er uns nicht im Stich lassen."
Twister: "Und wann soll das sein?"
Zephyrus: "Twister! Ich weiß, dass du im deinem Glauben erschüttert bist, aber versuch dich doch einfach wieder drauf ein zu lassen."
Magister: "Ventu wird dir den richtigen Weg weisen."

Twister sagt dazu lieber gar nichts mehr und geht schlafen.

Spiritu: "Es ist alles nicht so leicht."
Zephyrus: "Das wissen wir."

29. Abschnitt - Der erste Trainingstag

Magister beginnt am nächsten Tag mit Twister das Training.

Twister: "Wir haben überhaupt keinen Wind."
Magister: "Das macht nichts."
Twister: "Wieso das?"
Magister: "Weil wir zuerst an deiner Wahrnehmung arbeiten."
Twister: "An meiner Wahrnehmung?"
Magister: "Jedes Lebewesen benötigt Luft zum Leben. Diese Luftströme, die den Körper durchströmen, kann man wahrnehmen."
Twister: "Und wozu soll mir das nutzen?"
Magister: "Durch diese Luftströme kannst du deinen Gegner erkennen. Die Luft durchläuft den gesamten Körper."
Twister: "Ich kann also an Hand der Atmung feststellen, wer mein Gegner ist."
Magister: "Richtig! Mit etwas Übung kannst du sogar seine Bewegungen wahrnehmen."
Twister: "Und was muss ich dazu jetzt machen?"
Magister: "Alles zu seiner Zeit. Bei Wind Guardians sind die Luftstörme im Körper stärker. So kannst du schnell erkennen, wer zu uns gehört. Es ist auch leichter einen Wind Guardian wahrzunehmen, als jemand anderen."
Twister: "Habt ihr so auch Spiritu und mich gefunden?"
Magister: "Mit einer ähnlichen Technik."
Twister: "Verstehe!"
Magister: "Fangen wir an! Schließe die Augen und konzentriere dich, fühle die Luft und versuch mich wahrzunehmen."

Twister tut dieses. Er spürt die Luft um sich herum und sucht nach der Atmung. Nach ein paar Minuten nimmt er Magisters Atmung war und dreht sich um. Er öffnet die Augen. Magister ist immer um ihn herum gelaufen.

Magister: "Gar nicht schlecht für den Anfang, aber in der Zeit hat der Gegner dich schon überrascht."
Twister: "Machen wir weiter."

Magister nickt. Die beiden trainieren diese Technik den ganzen Tag und am Abend beherrscht Twister sie fast perfekt.

Magister: "Sehr gut."
Twister: "Warum zeigst du mir diese Technik erst jetzt?"
Magister: "Für einen Templari wäre die Technik nicht von Nöten gewesen."
Twister: "Und jetzt schon?"
Magister: "Ja, wir haben nun mal keine andere Wahl."

Die beiden machen für diesen Tag Schluss und kehren zurück zu Zephyrus' Haus, wo bereits Spiritu und auch Zephyrus auf sie warten.

30. Abschnitt - Ein Fluch, eine Gabe, ein Segen

Twister und Magister trainieren jeden Tag hart. Dabei lernt Twister nicht nur seine Wahrnehmung zu verbessern, sondern auch neue Techniken. Es gelingt ihm sogar die Luftschwerter zu meistern. Außerdem lernt er, wie man sich vom Wind in der Luft tragen lässt. So kann er über seinen Gegnern schweben und daraus einen Vorteil ziehen. Die letzten Tage hatten sie immer guten Wind. Spiritu ruft jeden Tag Ventu an und das scheinbar mit Erfolg. Twister ist jedoch immer noch sehr skeptisch. Er hält das Ganze nur für einen Zufall.

Magister: "Das Training ist so gut wie beendet."
Twister: "Vielen Dank."
Magister: "Wir haben zu danken. Du bist unsere letzte Hoffnung."
Twister: "Wenn ihr da mal nicht etwas übertreibt."

Es wird Alarm geschlagen.

Jemand: "Ventex Anhänger!"
Ein Anderer: "Thunderstorms!"
Magister: "Da sind sie wieder."
Twister: "Wir haben Wind."
Magister: "Ventu und euch sei Dank."

Magister und Twister eilen zu den anderen. Die fünf anderen großen Kämpfer wehren die Thunderstorms gut ab, jedoch sind es sehr viele. Twister schleudert sie mit einem Windstoss nach dem anderen zurück. Magister teilt den Wind und greift mit den Luftschwertern an.

Magister: "Schütze den Tempel, Twister."

Twister nimmt die Position vorm Tempel ein und erzeugt um den Tempel herum einen riesigen Sturm.

Einer der Thunderstorms: "Sie sind mächtiger als zuvor."
Ein anderer Thunderstorm: "Das wird ihnen nichts bringen."

Die Thunderstorms entfachen Blitze, die durch den Sturm zucken. Doch ehe sie weiter machen können, ruft eine Stimme, sie sollen aufhören und tatsächlich tun sie dieses. Zwei Thunderstorms in Begleitung von vielen weiteren kommen auf Twister zu. Er löst den Sturm auf. Auch die sechs großen Kämpfer der Wind Guardians halten sich zurück.

Mineus: "So sieht man sich wieder."
Sima: "Das letzte Mal warst du noch mit den Wind Guardians verfeindet."
Twister: "Wir haben unsere Differenzen beseitigt."
Mineus: "Wir sind die Tempelwächter der Thunderstorms und wünschen zu verhandeln."
Zephyrus: "Natürlich. Verhandeln wir."
Sima: "Wir möchten zuerst mit den Templari sprechen."
Twister: "Einer steht vor euch."
Sima: "Aber du hast doch die Gabe von Ventex."
Zephyrus: "Und trotzdem akzeptiert Ventu ihn."
Mineus: "So? Wenn Ventex einem Templari die Gabe schenkte und Ventu ihn trotzdem akzeptiert, dann sollten unsere Völker das vielleicht auch tun."
Zephyrus: "Ja, das sollten wir."
Mineus: "Wie ist dein Name?"
Twister: "Ich bin Twister."
Mineus: "So, Twister. Du bist das Verbindungsstück zwischen Ventex und Ventu. So sei auch für unsere Völker ein Bindeglied. Mögest du ein Segen für unsere beiden Völker sein."
Twister: "Ich will es versuchen."
Sima: "Wir werden nun gehen."
Zephyrus: "Auf eine friedliche Zukunft."

Die Thunderstorms verlassen den Canyon.

Twister: "So einfach war das."

Spiritu kommt aus dem Tempel.

Spiritu: "Was ist passiert?"
Twister: "Wir haben Frieden."
Spiritu: "Frieden?"
Zephyrus: "Ja, Frieden."
Magister: "Und den verdanken wir deinem Bruder."
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BeitragThema: Re: The Legend of the Wind (Urversion)   07.01.17 13:10

31. Abschnitt - Ein Hinterhalt

Suro: "Und wenn das alles nur ein Trick ist?"
Zephyrus: "Das könnte leider auch sein."
Magister: "Wir sollten die nächsten Tage trotzdem noch die Augen offen halten."
Spiritu: "Ich hoffe, wir haben jetzt wirklich Frieden."

Tage lang geschiet nichts.

Twister: "Wir sollten hier auch langsam wieder verschwinden."
Spiritu: "Und wenn die Thunderstorms darauf nur warten?"
Twister: "Ich will hier nicht ewig bleiben."
Spiritu: "Wieso nicht? Wir haben hier im Tempel unsere Ruhe."
Twister: "Ich möchte nicht mein ganzes Leben in einem Tempel zubringen."
Spiritu: "Du kannst noch immer nicht an Ventu glauben."
Twister: "Wie sollte ich?"
Spiritu: "Versuch es doch mal."

Zephyrus kommt in den Tempel.

Zephyrus: "Es wurden einige Thunderstorms hier in der Gegend gesehen. Was sie genau tun, wissen wir noch nicht."
Twister: "Ob sie uns ausspionieren?"
Zephyrus: "Das könnte gut sein."
Twister: "Ich will mir das anschauen."
Zephyrus: "Die Sechs warten bereits."

Twister macht sich mit den sechs großen Kämpfern auf den Weg, um zu schauen, was die Thunderstorms im Canyon treiben. Sie finden sie sehr schnell. Es sind jedoch nicht nur ein paar, sondern jede Menge Thunderstorms.

Magister: "Was macht ihr hier?"
Ein Thunderstorm: "Auf euch warten."

Die Thunderstorms greifen sie an. Sie versuchen sich zu verteiden, jedoch sind es viel zu viele. Die meisten Thunderstorms greifen mit ihren Blitzen Twister an. Er schleudert sie mit Windstößen weg und attackiert immer wieder mit den Luftschwertern. Jedoch greifen sie immer und immer wieder an. Sie beginnen Twister von den sechs großen Kämpfern zu trennen. Twister muss immer weiter zurück weichen, um möglichst nicht von ihren Blitzen getroffen zu werden. Magister versucht noch zu Twister durch zu dringen, doch wird Twister da schon von mehreren Blitzen getroffen. Er fällt zu Boden und verliert das Bewusstsein. Magister schleudert einige Thunderstorms weg. Auch die anderen Fünf versuchen mit Windstößen und einem gemeinsam erzeugten Orkan die Thunderstorms zu vertreiben. Sie lassen jedoch nicht locker. Zwei Thunderstorms packen Twister und schleppen ihn davon. Die anderen beschäftigen weiterhin die Sechs. Magister ruft noch nach Twister in der Hoffnung, dass er wieder zu Bewusstsein kommt, aber er rührt sich nicht.

32. Abschnitt - Spiritu ganz allein

Kaum sind die mit Twister in sicherer Entfernung, ziehen sich auch die restlichen Thunderstorms zurück.

Magister: "Wir haben versagt."
Aura: "Was haben sie mit Twister vor?"
Magister: "Keine Ahnung, aber hätten sie ihn töten wollen, hätten sie es bereits getan."
Divus: "Was machen wir nun?"
Magister: "Erst mal zurück zu den anderen. Es sind zu viele für uns."

Die Sechs gehen zurück zu den anderen Wind Guardians.

Zephyrus: "Was ist passiert?"
Magister: "Sie haben uns angegriffen. Es waren einfach zu viele."

Spiritu kommt angelaufen.

Spiritu: "Wo ist Twister?"
Magister: "Sie haben ihn mitgenommen. Ich konnte ihm nicht helfen. Es tut mir leid."
Spiritu: "Nein... aber... wir müssen sie aufhalten."
Suro: "Wie denn?"
Magister: "Da hat Suro nicht ganz unrecht. Wir bräuchten sämtliche Wind Guardians um ihnen hinterher zu jagen."
Spiritu: "Ihr könnt doch Twister nicht im Stich lassen."
Zephyrus: "Davon ist auch gar nicht die Rede. Nur ist es im Moment nicht möglich."
Magister: "Beruhige dich erst mal. Es wird sich ein Weg finden."

Spiritu atmet tief durch und geht traurig zurück in den Tempel. Zephyrus folgt ihr. Im Tempel versucht er sie zu beruhigen.

Zephyrus: "Sie werden ihn nicht töten, sonst hätten sie ihn nicht mit genommen."
Spiritu: "Ich weiß nicht, ob mich das wirklich beruhigt. Wer weiß, was sie mit ihm machen?"
Zephyrus: "Das weiß ich leider auch nicht. Wir können nur hoffen und müssen uns einen Plan ausdenken."
Spiritu: "Sie können doch gar nicht so schnell reisen. Man könnte sie noch einholen."
Zephyrus: "Die meisten Wind Guardians sind nicht so gute Kämpfer. Das Risko ist zu groß."
Spiritu: "Das ist nicht fair."
Zephyrus: "Nein, das ist es nicht."

33. Abschnitt - Die Legende des Windes

Als Twister zu sich kommt, ist er mit Händen und Beinen an einer Wand gefesselt und kann sich kaum rühren. Der Raum ist dunkel und nur einige Kerzen sorgen für etwas Licht.

Vulcanus: "Du bist endlich wach."
Twister: "Wo bin ich hier und was habt ihr mit mir vor?"
Vulcanus: "Ich will mich erst mal vorstellen... Ich bin Vulcanus, der Anführer der Thunderstorms."
Twister: "Was interessiert mich das?"
Vulcanus: "Mineus und Sima bericheteten mir von dir, bereits nach dem ersten Zusammentreffen."
Twister: "Ja und?"
Vulcanus: "Als ich von dir hörte, musste ich mir was überlegen. Also haben wir die Wind Guardians immer wieder angegriffen, damit sie dich zu Hilfe holen. Was sie dann auch getan haben. Dann haben wir den Frieden vorgetäuscht und uns auffällig in der Gegend aufgehalten und siehe da, du bist in unsere Falle gelaufen."
Twister: "Das alles nur wegen mir?"
Vulcanus: "Oh ja. Ich erwarte nicht, dass du es verstehst. Die Wind Guardians wissen schon lange nichts mehr über die Legende des Windes."
Twister: "Über was?"
Vulcanus: "Lass es mich dir erklären, obwohl du davon nicht mehr viel haben wirst."
Twister: "Was habt ihr mit mir vor?"
Vulcanus: "Alles zu seiner Zeit... Du musst wissen, Ventu und Ventex sind Brüder und Ventex ist nicht der Herr der Flüche, wie ihr glaubt, sondern der Herr der Elemente. Jedenfalls der meisten Elemente. Nur die Luft, der Wind sind Ventus Element. Ventex wollte vielen Völkern ein Element zur Verfügung stellen, uns gab er die Blitze. Auch die Luft hätte er gerne einem Volk überlassen, doch Ventu war dagegen. Ventu meinte, es würde das Gleichgewicht der Welt stören."
Twister: "Daran glaubt ihr nicht wirklich!?"
Vulcanus: "Höre weiter zu... Ventex war darauf hin sehr verärgert und das zu recht. Denn was sollte schon geschehen, wenn man einem Volk die Gabe der Luft, der Winde geben würde? Ventex befiel uns das Volk anzugreifen, welches unter Ventus Schutz steht. Das wart ihr, die heutigen Wind Guardians. Ihr wart uns hilflos ausgeliefert und so gab euch Ventu den Segen des Windes. Ihr konntet ihn kontrollieren, aber nicht selbst erzeugen. Durch unsere ständigen Angriffe konnte Ventu sich nicht mehr auf den natrülichen Verlauf der Stürme konzentrieren. Daher beschloss er den Templari eine ganz besondere Fähigkeit zu geben. Er warnte sie jedoch, sie mit bedacht einzusetzen. Ventu gab den Templari die Gabe den Wind selbst zu erzeugen. Wie konnte er das tun? Immerhin hatte er Ventex selbst gesagt, es würde das Gleichgewicht der Welt stören und nun tat er es selbst."
Twister: "Du willst mir weiß machen, ich hätte diese Gabe von Ventu. Wenn es so wäre, warum haben die anderen Templari diese Gabe nicht?"
Vulcanus: "Mit der Zeit wurde die Gabe immer seltener weiter gegeben und schließlich schien sie ganz verschwunden. Nach hunderten von Jahren höre ich dann von dir. Einem Templari, dem es möglich ist seinen eigenen Wind zu erzeugen. Unfassbar war diese Nachricht."
Twister: "Und wieso habt ihr mich dann hier her gebracht?"
Vulcanus: "Du bist so ungeduldig. Hör mir zu... Der Legende zu folge kann ein Templari mit dieser Gabe fast genauso große Macht ausüben, wie Ventu selbst, wenn er richtig ausgebildet wurde. Eine Gabe, die ihr nie hättet bekommen sollen! Und ihr wisst sie doch so gar nicht zu schätzen. Dein eigenes Volk denkt, du bist verflucht. Sie glauben, du hast die Gabe von Ventex! So hätte es sein sollen! Ventex wollte den Völkern eine solche Gabe geben, nicht Ventu! Ventu hätte sie alle schutzlos gelassen!"
Twister: "Ich habs ja verstanden... und warum bin ich nun hier?"
Vulcanus: "Wir holen uns die Gabe zurück."

34. Abschnitt - Ein Fluchversuch

Twister: "Wie?"

Vulcanus verlässt den Raum.

Twister: "HEY! ICH WILL EINE ANTWORT!"

Niemand antwortet.

Twister: "VERDAMMT! MACHT MICH HIER LOS!"

Wieder keine Reaktion. Bald werden auch die Kerzen ausbrennen und dann ist Twister ganz und gar im Dunkel gefangen.

Twister: "Wenn ich doch nur meine Arme oder zumindenst die Beine bewegen könnte."

Er schaut sich um, aber in dem Raum stehen nur Kerzenleuchter. Die Wände sind kahl, obwohl man in dem schlechten Licht kaum etwas erkennen kann.

Twister: "Die spinnen doch alle."

Er spürt die Schmerzen von den Wunden am ganzen Körper.

Twister: "Warum gerade ich?"

Jetzt muss er an seine Schwester denken, wie sehr sie sich sorgen machen wird.

Twister: "Ich muss hier irgendwie raus."

Dann schweifen seine Gedanken zurück zu Magisters Unterricht: "Bei Wind Guardians sind die Luftstörme im Körper stärker..."

Twister: "Und wenn ich jetzt..."

Er beginnt tief durch zu atmen. Dabei konzentriert er sich auf die Luft um ihn herum und die durch seine eigene Atmung. Durch seine Atmung beginnt er einen kleinen Sturm zu erzeugen. Die Leuchter fallen um und das Licht geht aus. Trotzdem macht Twister weiter in der Hoffnung einen starken Sturm erzeugen zu können. Die Tür fängt an zu klappern. Von draußen hört man Stimmen.

"Was ist denn da los?"

Vulcanus kommt und öffnet die Tür.

Vulcanus: "Was soll denn das werden?"

Vulcanus schleudert einen Blitz auf Twister. Er schreit auf und die Wind löst sich auf.

Vulcanus: "Das war sehr dumm."

Er nimmt ein Tuch und knebelt damit Twister.

Vulcanus: "Damit du keine Blödsinn mehr machst."
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BeitragThema: Re: The Legend of the Wind (Urversion)   07.01.17 13:23

35. Abschnitt - Das Ritual

Inzwischen hat Magister beschlossen mit Aura zu dem Tempel von Ventex zu reisen, um Twister zu befreien.

Magister: "Almor, dir überlasse ich solange die Verantwortung."
Almor: "Du kannst dich auf mich verlassen."
Spiritu: "Kommt heil wieder zurück."
Aura: "Wir werden Twister schon befreien."
Magister: "So Ventu will, werden wir schnell wieder zurück sein."

Magister und Aura reisen mit dem Wind in Richtung des Tempels von Ventex.

Zur selben Zeit hängt Twister noch immer an der Wand in einem total finsteren Raum. Das einzige Licht kommt durch einen kleinen Türspalt herein. Von draußen hört man Stimmen:

"Wie weit sind die Vorbereitungen?"
"Das Ritual wird in Kürze starten können."

Twisters Hoffnung schwindet immer weiter. Wer sollte jetzt auch noch kommen, um ihn zu retten!? Die Tür öffnet sich und Vulcanus tritt ein. Er stellt die Leuchter wieder auf und zündet mich drei mal Fingerschnippen alle wieder an.

Vulcanus: "Wie du siehst, beherrsche ich auch das Feuer und das nächste Element wird die Luft sein."
Twister denkt: "Der spinnt doch."
Vulcanus: "Fast alle Vorbereitungen sind abgeschlossen. Das Ritual wird in Kürze beginnen. Du wirst das übrigens nicht überleben."

Vulcanus verlässt den Raum wieder. Einige andere Thunderstorms kommen herein und bauen einen Altar auf sowie einige andere Gegenstände. Auch Mineus und Sima sind dabei.

Mineus: "Ist heute wohl nicht dein Tag, was?"

Sie lachen.

Sima: "Geniese deine letzten Minuten."

Er zündet ein Gefäß mit Flüssigkeit an und legt einige Kräuter sowie Edelsteine auf den Altar. Vulcanus kommt zurück mit einem Kelch. Im Kelch ist eine lila Flüssigkeit. Er stellt ihn auf den Altar. Dann nimmt er ein dickes Buch in die Hände und blättert die richtige Seite auf.

Twister denkt: "Das wars dann wohl."
Vulcanus: "Ventex erhöhre uns. Wir, die Thunderstorms, haben den letzten Templari mit der Gabe des Windes, der Luft und werden nun deinen größten Wunsch erfüllen. Gib uns deine Macht sein Element auf mich zu übertragen. Ich werde es an meine Kinder weiter geben und diese wieder an ihre. Die Gabe soll niemals verloren gehen. Zeig uns deine Macht."

Mineus schmeißt soetwas, wie Staub ins Feuer. Energieströme setzen sich aus dem Feuer frei. Sie erleuchten den ganzen Raum und suchen ihr Ziel. Langsam schlingen sie sich um Twisters Körper. Er fühlt sich, als würde er jeden Moment explodieren. Der Wind setzt sich frei. Die Kerzen gehen aus. Das Feuer erlöscht. Twister hält die Schmerzen kaum noch aus.

Vulcanus: "Gleich ist es soweit."

Der Wind wird stärker und stärker bis hin zum Orkan.

Mineus: "Der Wind ist zu stark."

Die Thunderstorms können sich kaum am Boden halten, einige Gegenstände fliegen durch die Gegend und die Tür fliegt aus den Angeln. Der Orkan formt sich langsam zum Tornado. Die Thunderstorms schreien.

Vulcanus: "Was läuft hier schief!?"

Sie versuchen zu fliehen, aber der Tornado zerstört den gesamten Tempel.

36. Abschnitt - Das Schweigen der Ungewissheit

Nachdem der Tornado verschwunden ist, befreit sich Twister aus den Trümmern mit ein paar Windstößen. Er hat einige Schwierigkeiten sich auf den Beinen zu halten.

Twister: "Komm schon, reiß dich zusammen."

Er schaut auf die Trümmer.

Twister: "Ob das noch jemand überlebt hat?"

Noch immer ist starker Wind. Twister schaut in die Ferne und entdeckt zwei Orkanböen, die auf ihn zu kommen. Kurz vor ihm lösen sie sich auf und Magister und Aura stehen vor ihm.

Magister: "Da hast du ja ganze Arbeit geleistet."
Twister: "Das war nur indirekt ich."
Magister: "Wie indirekt?"
Twister: "Das erkläre ich später."
Aura: "Du siehst ganz schön mitgenommen aus. Sollen wir dich im Wind tragen?"
Twister: "Danke, nicht nötig."

Die Drei machen sich auf den Rückweg. Als sie bei den Wind Guardians ankommen, werden sie sogleich von Zephyrus und Spiritu empfangen. Spiritu umarmt ihren Bruder.

Spiritu: "Geht es dir gut?"
Twister: "Geht schon."
Zephyrus: "Kommt mit in mein Haus und ruht euch aus."
Aura: "Ich geh dann mal."
Magister: "Gut, gehen wir."

Twister erzählt ihnen dann von dem, was Vulcanus ihm gegenüber behauptet hatte, vom Ritual und was dann passierte.

Spiritu: "Das ist ja unglaublich."
Zephyrus: "Gehen wir mal davon aus, dass es stimmt und Ventu dir diese Fähigkeit gab..."
Magister: "Es müssten doch irgendwo noch Schriften darüber exestieren."
Zephyrus: "Warum weiß niemand von uns etwas davon?"
Twister: "Woher soll ich das wissen?"
Spiritu: "Und was ist mit den Thunderstorms passiert?"
Twister: "Ich weiß es nicht. Sie werden unterm Tempel begraben worden sein."
Zephyrus: "Das du im Tempel von Ventex warst, verschweigen wir mal gekonnt."
Twister: "Von mir aus."
Magister: "Es würde nur noch mehr Unruhe geben."
Spiritu: "Wenn Ventu das verärgern würde, hätte er uns eh schon bestraft."
Twister: "Falls er exestiert."
Zephyrus: "Nach allem, was passiert ist, schaffst du es immer noch zu zweifeln?"
Twister: "Habe ich nicht allen Grund zu zweifeln?"
Spiritu: "Ist jetzt auch egal."
Magister: "Wir sollten die anderen erst mal in Unwissen lassen, bevor das 100%ig geklärt ist."
Zephyrus: "Das wird das Beste sein."

Einige weitere Tage vergingen, doch konnten sie keine Hinweise dazu finden. Als zwei ruhige Wochen vorbei sind, will Twister nicht länger warten.

Twister: "Wir sollten gehen."
Spiritu: "Ist es richtig jetzt zu gehen?"
Twister: "Willst du dein Leben lang hier im Tempel bleiben?"
Spiritu: "Mein Glauben hat sich wieder gefestigt."
Twister: "Meiner aber nicht. Ich weiß nicht mehr, was ich glauben soll."
Spiritu: "Und wenn wir in die Welt hinaus ziehen, um dir Gewissheit zu verschaffen?"
Twister: "Wie stellst du dir das vor?"
Spiritu: "Vielleicht finden wir irgendwo einen Hinweis, alte Schriften oder ähnliches."
Twister: "Oder gar nichts, weil es nie exestiert hat."
Spiritu: "Und wenn doch?"
Twister: "Na schön. Suchen wir nach Hinweisen."

37. Abschnitt - Der Abschied

Twister und Spiritu bereiten am nächsten Morgen alles für die Reise vor. Sie packen etwas Proviant ein und schließen dann den Tempel hinter sich. Zephyrus und die sechs großen Kämpfer verabschieden sie.

Zephyrus: "Ihr könnt jeder Zeit zurück kommen."
Dalus: "Vergesst uns nicht zu besuchen."
Suro: "Auch wenn ich anfangs meine Bedenken hatte, ich würde mich freuen euch wieder zu sehen."
Almor: "Das würden wir alle."
Aura: "Kommt uns besuchen."
Spiritu: "Das werden wir."
Magister: "Wenn ihr in Schwierigkeiten sein solltet, dann benutzt das hier."

Magister gibt Twister ein kleine Pfeife.

Twister: "Was ist das?"
Magister: "Lass eine Windböe hin durch strömen und sie gibt einen nicht hörbaren Ton von sich, denn wir hier wahrnehmen."
Twister: "Wie das?"
Magister: "Der Ton löst hier einen Alarm aus, egal wo ihr auf der Welt seit."
Spiritu: "Vielen Dank."
Zephyrus: "Nimm noch das hier."

Zephyrus gibt Twister eine Kette mit einem Windsymbol dran, eine silberne Feder.

Zephyrus: "Ich weiß, du bist noch nicht soweit den Platz deines Vaters einzunehmen, aber nimm sie trotzdem mit. Damit du nicht vergisst, wo dein Platz ist."

Twister hängt sich die Kette um.

Spiritu: "Steht dir gut."
Twister: "Danke."
Zephyrus: "Spiritu, dir gebe ich die Windkugel. Ich bin mir sicher, dass ihr gut auf sie aufpasst und sie so nicht in die falschen Hände gelangt."

Spiritu nimmt vorsichtig die Kugel.

Spiritu: "Wir werden gut auf sie aufpassen."
Twister: "Dann wollen wir mal."

Sie verabschieden sich und rasen im Orkan davon zurück zu ihrer Wohnung.

38. Abschnitt - Unerwartetes Kennenlernen

Am nächsten Tag schlägt Spiritu vor mal wieder Amy zu besuchen.

Spiritu: "Wir könnten zusammen shoppen gehen."
Twister: "Macht das mal."
Spiritu: "Willst du nicht mitkommen?"
Twister: "Wenn ich mich drücken kann, ja!"
Spiritu: "Du weißt gar nicht, was du verpasst."
Twister: "Will ich auch gar nicht wissen."
Spiritu: "Na schön, wollen wir los?"
Twister: "Wenn du soweit bist."
Spiritu: "Dann los."

Die beiden reisen zu Amy. Dort angekommen, stellen sie jedoch fest, dass nieman da ist.

Twister: "So ein Pech."
Spiritu: "Vllt ist sie einkaufen gegangen."
Twister: "Sollen wir warten?"
Spiritu: "Ja, ich finde wir sollten warten. Sie ist sicherlich bald wieder da."

Den Weg kommt jemand entlang.

Spiritu: "Sie mal. Wer ist denn das?"
Twister: "Keine Ahnung."
Spiritu: "Hallo! Wir warten auf Amy. Kennst du sie?"
Tails: "Hallo, ja ich kenne sie und wer seit ihr?"
Spiritu: "Das ist mein Bruder Twister und ich bin Spiritu."
Tails: "Achso, Sonic und Amy hatten euch mal erwähnt. Ich bin Tails."
Spiritu: "Sehr erfreut."
Tails: "Amy ist Sonic wieder mal hinterher gelaufen. Könnte also einige Zeit dauern bis sie zurück ist."
Twister: "Sowas blödes."
Spiritu: "Was machen wir jetzt?"
Tails: "Ihr könnt mit zu mir kommen, wenn ihr mögt. Ich wollte eh noch etwas am X-Tornado arbeiten."
Twister: "An was?"
Tails: "Kommt mit, ich zeige es euch."

Tails zeigt ihnen den X-Tornado und erklärt noch so einiges dazu.

Spiritu: "Das ist unglaublich."
Tails: "Dankeschön!"

Knuckles kommt angerannt.

Tails: "Was machst du denn hier Knuckles."
Knuckles: "Mir hat jemand ganz Angel Island in Flammen gesetzt."
Tails: "Hast du denn gesehen wer?"
Knuckles: "Nein! Aber den Master Emerald hat niemand angerührt."
Tails: "Wir sollten uns das näher anschauen."
Knuckles: "Wo ist Sonic?"
Tails: "Keine Ahnung."
Twister: "Wir können mitkommen und euch helfen."
Knuckles: "Wer ist denn das?"
Tails: "Das erkläre ich dir unterwegs."

Sie fliegen mit dem X-Tornado nach Angel Island.

39. Abschnitt - Ventex Wille

Als sie Angel Island erreichen liegt alle in Asche. Nur der Master Emerald ist verschont geblieben.

Tails: "Wer hat das getan und warum?"
Knuckles: "Das wüsste ich auch mal gern. Wenn ich den in die Finger kriege, wird er nichts mehr zu Lachen haben."
Spiritu: "Das ist ja furchtbar."
Twister: "Wie lange hat es denn gebrannt?"
Knuckles: "Nur ein paar Sekunden. Die ganze Insel fing auf ein mal Feuer und nichts als Asche blieb."
Tails: "Das ist ja sehr eigenartig."
Spiritu: "Das kann nur jemand gewesen sein, der das Feuer beherrscht."
Twister: "Wieder so ein Verrückter."
Tails: "So wie du den Wind."
Twister: "Ja, genauso."
Knuckles: "Mir ist egal, was der für Fähigkeiten hat. Dafür wird der büsen, egal wer das war."
Tails: "Wir sollten uns umschauen. Vllt finden wir einen Hinweis."
Spiritu: "Seht mal da."

Ein Flugzeug steuert auf Angel Island zu und landet. Aus dem Flugzeug steigt eine Igelin.

Knuckles: "Was macht Ihr hier?"
Igelin: "Ich bin Ignis und ich kann euch helfen."
Tails: "Wie das?"
Ignis: "Ich weiß, wer das hier angerichtet hat und warum."
Twister: "Da bin ich gespannt."
Knuckles: "Wer hat meine Insel in Brand gesteckt?"
Ignis: "Mein Sohn. Er ist nicht mehr bei Verstand. Man muss ihn aufhalten."
Spiritu: "Wer ist euer Sohn?"
Ignis: "Vulcanus heißt er."
Twister: "Der lebt noch?"
Ignis: "Oh ja und er ist bessener als je zuvor."
Tails: "Wer ist denn das?"
Spiritu: "Das würde jetzt etwas länger dauern, es zu erklären."
Ignis: "Sein Vater Fulgur ist ein Thunderstorm und hat ihn diesen Unfug in den Kopf gesetzt."
Spiritu: "Und ihr gehört zu welchem Volk?"
Ignis: "Ich gehöre zu den Sunlights."
Twister: "Hab ich noch nie von gehört."
Ignis: "Wir leben auch sehr zurück gezogen und friedlebend."
Twister: "Was man von eurem Sohn nicht sagen kann."
Ignis: "Nun, sein Vater Fulgur erzählte ihm die Legende des Windes und noch einiges mehr über die Elemente. Auch erzählte er ihm, wie man ein Element von jemand anderen auf sich selbst übertragen kann. Vulcanus ist der festen Überzeugung, dass es Ventex Wille ist ihm alle Elemente zu überlassen. Er hat eine Karte mit Tempeln, Altaren und den Völkern, die Elemente beherrschen."
Knuckles: "Und warum brennt er dann meine Insel nieder."
Ignis: "Auch sie ist als ein Altarstandort verzeichnet und so musste sie vernichtet werden."
Tails: "Woher wisst ihr das so genau?"
Ignis: "Ich habe eine Kopie von der Karte und ich möchte sie euch überlassen. Ihr müsst ihn aufhalten."
Spiritu: "Machen sie sich keine Sorge. Wir werden ihn aufhalten."
Twister: "Bei den Wind Guardians wird er dann auch früher oder später auftauchen."
Ignis: "Hier nehmt die Karte. Die Standorte sind auch nummeriert. Ich hoffe, ihr könnt ihn rechtzeitig aufhalten."

40. Die Standorte

Auf der Karte waren noch 14 weitere Standorte verzeichnet. Immer mit einem Symbol für das Element und daneben stand das Volk.

Spiritu: "Sie doch Twister."

Spiritu zeigte auf eine Stelle auf der Karte. Twister konnte auch kaum glauben, was er dort sah.

Twister: "Das ist doch nicht möglich... Es gibt noch mehr Wind Guardians."
Spiritu: "Es ist aber ganz schön weit weg."
Twister: "Wir müssen erst mal zu den Orten in der Nähe und die anderen warnen."
Spiritu: "Was machen wir zuerst?"
Tails: "Knuckles und ich könnten schon mal die Orte hier in der Gegend absuchen, dann könnt Ihr euer Volk warnen."
Twister: "Ok, einverstanden. Erst mal müssen wir von dieser Insel runter."
Ignis: "Ich kann euch auch ein Stück mitnehmen."
Spiritu: "Das wäre klasse."

Knuckles und Tails bekamen die Karte und sie machten einen Treffpunkt aus. Schon nach kurzer Strecke verabschiedeten sie sich von Ignis und reisten wieder im Wind. Schon bald kamen sie bei ihrem Volk an. Die anderen Wind Guardians waren verwundert, sie so schnell wieder zu sehen. Zephyrus und Magister waren auch sofort zur Stelle.

Zephyrus: "Hallo ihr zwei. Habt Ihr es euch doch anders überlegt?"
Twister: "Volcanus lebt und er wird auch hier her kommen."

Zephyrus lud sie ins Haus ein und dort erzählten sie ihm und Magister die ganze Geschichte.

Magister: "Das hört sich gar nicht gut an."
Zephyurs: "Und auf der Karte war noch ein Volk mit Wind Guardians zu sehen."
Spiritu: "Ja, ganz sicher."
Twister: "Wir werden versuchen ihn vorher abzufangen, aber wir können nichts versprechen."
Magister: "Macht euch keine Sorgen. Wir werden uns vorbereiten."
Zephyrus: "Wenn ihr die anderen Wind Guardians findet, dann könnten wir vllt mehr über Volcanus Worte erfahren. Sie haben sicherlich auch Templari."
Twister: "Wahrscheinlich."

Twister überlegte eine Weile und hörte nicht weiter zu, was die anderen besprachen. Was wäre denn, wenn es noch andere Templari so wie ihn geben würde!? Dann hätte man ihn tatsächlich fälschlicher Weise verbannt. Sie machten sich bald wieder auf den Rückweg. Schließlich mussten sie Tails und Knuckles wieder antreffen.

41. Anima

Tails und Knuckles hatten Vulcanus nicht einholen können. Bei dem ersten Volk angekommen, lag der Tempel schon in Schutt und Asche. Man berichtete davon, dass er einen Tempelwächter entführt hatte. Twister und Spiritu kamen einige Zeit später an.

Twister: "Ihr habt ihn nicht erwischt."
Knuckles: "Wir haben ihn nicht mal gesehen."

Twister nahm sich die Karte und sammelte Luft um sich und Spiritu.

Twister: "Wir werden ihn aufhalten."

Mit diesen Worten verschwand er dann auch. Auch beim nächsten Punkt kamen sie zu spät an. Dies mal hielten sie sich aber nicht lange auf und reisten gleich weiter. Doch dann trafen sie ihn endlich an.

Vulcanus: "Sieh mal einer an, wenn haben wir denn da?"
Twister: "Du bist völlig verrückt."
Vulcanus: "Ich werde mir jedes einzelne Element aneignen. Du wirst auch noch folgen."
Twister: "Träum weiter."

Twister wollte gerade Luft für einen Angriff sammeln, also Vulcanus von einer heftigen Orkanböe getroffen wurde.

Vulcanus: "Was bei Ventex war das?"

Eine Igelin betrat das Feld.

Anima: "Das war ich. Problem damit?"
Vulcanus: "Dich mach ich platt."

Vulcanus griff mit Feuerbällen an und schleuderte Blitze hinterher. Geschickt schleuderte sie sich selbst mit dem Wind in die Luft.

Spiritu: "Twister..."
Twister: "Sag nichts."

Beide schauten ihr gebannt zu.

Anima: "Wo hast denn du zielen gelernt?"

Vulcanus wurde noch wütender, trotzdem startete er keinen neuen Angriff. Er ließ die anderen Thunderstorms kämpfen und machte sich aus dem Staub. Anima schleuderte sie mit Windstößen einen nach den anderen gegen Häuserwände, Bäume und Marktstände. Sie zogen sich fluchend zurück.

Spiritu: "Hallo, ich bin Spiritu und..."

Anima unterbrach sie.

Anima: "Geht nach Hause."
Twister: "Das hast du ja wohl kaum zu bestimmen."

Anima schaute sich Twister genauer an.

Anima: "Was willst du tun, wenn ich es doch tue? Mich zu Tode kitzeln?"

Twister fand das überhaupt nicht komisch. Er wurde langsam wütend.

Twister: "Vulcanus muss aufgehalten werden. Wir werden ihm jetzt jedenfalls folgen."
Anima: "Und dann? Der lacht sich doch kaputt über euch."
Twister: "Ach und das willst du so genau wissen."
Spiritu: "Wir sollten nicht streiten, sondern gemeinsam was unternehmen."
Anima: "Da hat die Kleine recht."
Twister: "Sie heißt Spiritu und nicht Kleine."
Anima: "Oh Verzeihung. Und wie möchte eure Brummbärigkeit genannt werden?"

Twister hätte explodieren können. So unverschämt hatte noch niemand mit ihm gesprochen.

Spiritu: "Das ist mein Bruder Twister."

Sie kicherte etwas und sah dabei Twister an. Der wieder rum, fand das überhaupt nicht komisch und schweifte mit den Blick in den Himmel."

Anima: "Also Twistilein, wenn du unbedingt zu Vulcanus willst, dann komm mal mit."

Twister wollte schon zum Wort ansetzen, aber Spiritu hielt ihn ab.

Spiritu: "Prima und wie heißt du?"
Anima: "Ich bin Anima, geborene Templari, Tochter des Höchstrangigsten."
Twister: "Ui toll, wir auch."
Anima: "Machst du dich gerade über mein Volk lustig."
Spiritu: "Nein, nein. Tut er nicht. Wir sind auch Templari. Die letzten beiden von unserem Tempel."
Anima: "Dann sollte Twistilein sich auch mal so benehmen."
Spiritu: "Lasst uns doch lieber los gehen."

Twister kochte vor Wut. Anima sammelte Luft um sich und reiste davon im Orkan. Spiritu lächelte Twister an, aber er schaute noch immer wütend drein. Auch er sammelte Luft um sich und Spiritu und reisten Anima hinterher.

42. Auf zu den Wind Guardians

Als sie beim nächsten Volk ankamen, war Vulcanus nirgends zu sehen.

Anima: "Es muss die Route geänder haben."
Spiritu: "Und jetzt?"

Anima überlegte und lief dabei hin und her. Sie schien etwas nervös zu sein.

Twister: "Nach der Karte sind noch zwei weitere Völker hier in der Nähe."
Anima: "Das wäre zu offentsichtlich Twistilein."
Twister: "Könntest du mal aufhören mich so zu nennen!"
Anima: "Wieso? Gefällt es dir nicht Twistilein? Ihr seit hier sowieso fehl am Platz."
Twister: "Du meinst wohl du kannst alles alleine."
Anima: "Das meine ich nicht nur, das ist so."
Spiritu: "Das ist doch jetzt völlig egal. Wir müssen Vulcanus finden."
Anima: "Wenn wir nach den Elementen gehen, dann braucht er nicht mehr Feuer und Blitze. Bei den Völkern mit Wasser und Eis war er auch schon. Also bleibt Erde und Luft."

Spiritu schaute auf die Karte und erschrack. Twister hatte es auch bereits schon gesehen.

Twister: "Danach sind wir die nächsten."
Anima: "Nichts wie los."

Sie reisten zu den Wind Guardians. Als sie dort ankamen, war der Kampf zwischen den Thunderstorms und den Wind Guardians schon im vollen Gange. Der geringe Wind machte es schwer sie abzuwehren. Twister schleuderte mit einigen Windböen sie zurück.

Magister: "Das wurde aber auch Zeit."

Anima fegte mit mehreren Windstößen einen Thunderstorm nach dem anderen aus dem Weg und rannte zu Vulcanus.

Anima: "Diesmal kommst du mir nicht davon."

Twister kümmert sich weiter um die anderen Thunderstorms. Langsam kommt mehr Wind auf und die sechs großen Kämpfer erledigen den Rest indem sie die Thunderstorms mit einer riesigen Orkanböe davon fegen. Sie fliehen darauf hin.

Spiritu: "Wo ist Vulcanus?"

Twister schaut sich um.

Twister: "Er muss hier noch irgendwo sein."

Tiefer aus der Schlucht hört man es krachen.

Twister: "Dort."

Twister und die sechs großen Kämpfer folgen dem Krachen. Anima führt noch immer einen Kampf gegen Vulcanus. Er schleudert mit Blitzen, wirft Feuerfunken, schießt mit Eissplittern und Wasserbällen.

Vulcanus: "Niemand kann mich mehr aufhalten."

Er bündelt sie Elemente und greift Anima an. Sie springt zur Seite und greift mit einem Windstoß an. Vulcanus setzt dagegen wieder alle vier seiner Elemente ein und durchdringt den Angriff. Twister kommt gerade noch rechtzeitg, um sie mit sich umzuwerfen. Vulcanus Angriff geht daneben. Anima schubst Twister weg.

Anima: "Verschwinde endlich. Du machst alles kaputt."
Twister: "Ich hab dich gerade gerettet."
Anima: "Ich hatte alles im Griff."
Twister: "Sicher doch."

Vulcanus lacht.

Magister: "Das ist jetzt kein guter Zeitpunkt zum Streiten."

43. Anrufung Ventex

Vulcanus streckt seine Arme gegen Himmel und fängt an Ventex anzurufen.

Vulcanus: "Ventex erhöre mich, ich diene dir mit vollem Herzen, du kannst über mich verfügen, über Seele, Geist und Körper. Erhöre mein rufen! Ventex!!! Komm und vernichte deine Gegner!"
Twister: "Was wird denn das?"

Es donnert und Blitze jagen über den Himmel, obwohl nicht eine Wolke zu sehen ist. Vulcanus lacht lautstark, immernoch die Arme gegen Himmel gerichtet. Die Blitze vereinigen sich. Hoch am Himmel erscheint ein Igel ganz weiß und leuchtend. Die Füße von ihm stehen in Flammen, die Fäuste aus Gestein, die Stacheln mit Eis bedeckt und um die ganzen Körper zucken Blitze. Seine leuchtenen gelben Augen richten sich auf Vulcanus. Vulcanus kniet sich nieder.

Ventex: "Ich habe dein Rufen erhört mein treuer Anhänger."

Er schaut zu Twister, Anima und den sechs großen Kämpfern.

Ventex: "Lernt meine Macht kennen."

Twister schaut total erstarrt auf Ventex.

Twister: "Das ist nicht möglich. Das kann nicht sein."
Suro: "Wir sind verloren. Das wars."
Magister: "Bleibt ruhig. Wir dürfen jetzt nicht in Panik geraten."
Anima: "Ich habe Ventus Segen und werde mich dir entgegen stellen."

Ventex lacht.

Ventex: "Ich weiß genau, wer Segen und wer Gabe hat. Doch dein Segen ist nicht stark genug. Du wirst unter gehen."

Ventex schaut auf Twister.

Ventex: "Und der es könnte, weiß es nicht zu nutzen."

Ventex lacht noch lauter. Anima schaut Twister verwundert an, der noch immer wie erstarrt da steht.

Dalus: "Ich bin für einen taktischen Rückzug."
Almor: "Bin dabei."

Ventex lässt die Erde beben. Twister kommt dadurch wieder zu sich und schaut zu Vulcanus, der immernoch niederkniet. Die Erde splittet sich auf und Erdstücke verschwinden in der Tiefe. Heiße Luft steigt an einigen Stellen empor und Funken von Lava schießen hinauf.

Magister: "Zurück!"

Anima erzeugt einen riesigen Tornado und versucht damit Ventex zu erfassen. Dem macht das jedoch überhaupt nichts aus.

Aura: "Kommt!"

Twister packt Anima am Arm und will mit ihr verschwinden, doch dann bricht unter ihnen der Boden weg und die beiden fallen in die Tiefe.

Magister: "TWISTER!"

Niemand antwortet.

Dalus: "Wir können im Moment nichts für sie tun. Verschwinden wir."

Magister nickt und die Sechs reisen schnell im Wind zurück zu den anderen Wind Guardians. Sie warnen sie und fliehen aus dem Canyon, der Stück für Stück zusammen bricht und Lava aus dem Boden schießt. Als sie etwas weiter entfernt dann alle halt machen, ist Ventex auch nicht mehr zu sehen. Die Kinder klammern sich verzweifelt an ihre Mütter.

Zephyrus: "Was machen wir jetzt?"
Magister: "Ich weiß es nicht."
Spiritu: "Was ist mit meinem Bruder? Wir müssen ihn suchen gehen."

Zephyrus geht auf sie zu und packt seine Hände auf ihre Schultern.

Zephyrus: "Er kann das unmöglich überlebt haben, Spiritu. Es tut mir leid."
Spiritu: "Nein..."

Spiritu kommen die Tränen. Sie hält sich die Hände vors Gesicht und weint. Zephyrus nimmt sie in die Arme.

Magister: "Er war ganz außergewöhnlich. Du kannst stolz auf deinen Bruder sein."
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BeitragThema: Re: The Legend of the Wind (Urversion)   07.01.17 13:25

44. Ein Hoffnungsschimmer

Spiritu beruhigte sich langsam wieder. Sie wollten nun weiter nach einer neuen bewohnbaren Gegend suchen. Sie hören jedoch plötzlich das Geräusch eines Flugzeuges.

Spiritu: "Die kenne ich."

Spiritu winkte ihnen zu. Tails setzte mit dem X-Tornado zur Landung an. Auch Knuckles und Sonic waren dabei. Der X-Tornado kam zum Stehen und die drei gingen auf Spiritu und die anderen Wind Guardians zu.

Sonic: "Hallo!"

Sonic schaut durch die Reihen der Wind Guardians.

Sonic: "Wo ist Twister?"
Magister: "Vulcanus hat Ventex gerufen und ihn im Canyon begraben. Es hat das sicherlich nicht überlebt."
Knuckles: "Wisst ihr das sicher?"

Spiritu schüttelte den Kopf.

Sonic: "Nun gut. Wir müssen Twister finden, diesen Vulcanus finden und euch in Sicherheit bringen."
Spiritu: "Wie wollt ihr denn das alles machen?"
Tails: "Das ist eine gute Frage."
Sonic: "Wir teilen uns einfach auf. Ich folge Vulcanus, Tails bringt euch in Sicherheit und Knuckles sucht Twister."
Knuckles: "Wieso suche ich Twister?"

Aber ehe er eine Antwort bekommen konnte, war Sonic schon auf und davon.

Knuckles: "Ist ja wieder mal typisch."
Tails: "Ok, dann geht's los. Ich bin übrigens Tails."
Spiritu: "Bei Twister ist auch noch Anima, eine Igelin."
Knuckles: "Alles klar, bis dann."

Knuckles läuft los zum ehemaligen Canyon.

45. Unter der Erde

Twister kam langsam zu sich. Es war unheimlich heiß und wenig Licht drang ein. Er schaute sich um. Nur ein Fellsvorschprung trennte ihn und auch Anima von einem kurz in kochend heiße Lava.

Twister: "Oh verdammt."

Er schaute nach oben, sie waren unter Steinen begraben. Es schien kein Weg hinaus zu führen. Twister rüttelte an Anima.

Twister: "Hey, wach auf."

Anima kam langsam zu sich.

Anima: "Wo bin ich? Was ist passiert?"

Sie schaute Twister an und erinnerte sich dann wieder.

Anima: "Das ist alles deine Schuld."
Twister: "Meine Schuld? Es ist deine Schuld. Wir hätten fliehen sollen."
Anima: "Hättest du nicht versucht zu fliehen, wären wir nicht hier."
Twister: "Wärst du einfach mitgekommen, wäre das nicht passiert."
Beide: "Gib doch zu, dass du einen Fehler gemacht hast."

Kurzes Schweigen, beide schauen sich an, ein Lächeln macht sich bei beiden breit und sie fangen an zu lachen.

Beide: "Es tut mir leid."

Wieder ein kurzes Lachen von beiden.

Anima: "Wir sitzen hier so ziemlich in der Klemme was?"
Twister: "Sieht ganz so aus."
Anima: "Sieh mal dort oben."

Sie zeigt auf einen kleinen Spalt durch den das Licht dringt. Twister schaut nach oben.

Twister: "Da passen wir nicht durch."
Anima: "Wir könnten versuchen die Steine mit dem Wind wegzubewegen."

Twister schaut noch unten in die Lava. Die Hitze ist unerträglich.

Twister: "Ok, versuchen wir es."

Twister und Anima erzeugen gemeinsam Wind und drücken ihn gegen die Steine.

Anima: "Mehr Wind!"

Sie verstärken den Wind, die Steine beginnen sich zu bewegen. Schließlich fallen einige Steine in die Lava.

Twister: "Jetzt heißt es wohl klettern."
Anima: "Ja, leider ist es zu hoch sich mit dem Wind hochzukatalpotieren."

Die beiden beginnen hinauf zu klettern.

46. Die Windkugel

Knuckles lief durch Trümmel des Canyon.

Knuckles: "Es muss doch irgendwo ein Lebenszeichen geben."

Twister und Anima klettern noch immer zum Spalt hinauf. Unwissend lief Knuckles daran vorbei.

Anima: "Hast du eben auch was gehört?"
Twister: "Ich glaube schon... Hallo! Ist da jemand?"

Knuckles lief zur Stimme und Blicke den Spalt hinunter.

Knuckles: "Hey Twister!"
Twister: "Knuckles!"

Knuckles reicht die Hand herunter. Twister erreicht sie kurz darauf und Knuckles zieht ihn hoch. Beide helfen dann noch Anima nach oben.

Anima: "Wir müssen Vulcanus hinterher."
Knuckles: "Sonic folgt ihm bereits."
Twister: "Dann sollten wir uns beeilen."
Anima: "Also Twistilein, los gehts."
Twister: "Könntest du mal aufhören mich so zu nennen."

Anima sammelte Luft um sich und reiste im Wind davon. Twister sammelte ebenfalls Luft um sich und Knuckles. Sie reisten Anima hinterher.

Wärenddessen holt Sonic mitten in der Einöde Vulcanus ein.

Sonic: "Du musst Vulcanus sein."
Vulcanus: "Richtig! Was willst du?"
Sonic: "Dich aufhalten."

Vulcanus fängt an zu Lachen.

Vulcanus: "Wie willst du mich denn aufhalten?"

Sonic fängt an zu Grinsen.

Sonic: "Das wirst du schon sehen."

Twister denkt unterwegs noch mal über das Geschehene nach.

Twister: "Wenn Vulcanus Ventex rufen kann, dann könnten wir doch auch Ventu rufen oder?"
Anima: "Theoretisch schon."
Twister: "Und praktisch."
Anima: "Du weißt aber auch gar nichts, Twistilein. Ventu ist in einer Kugel eingesperrt."
Twister: "In einer Kugel."

Twister löst sofort den Wind auf. Knuckles fällt zu Boden.

Knuckles: "Kannst du das nächste Mal vllt bescheid sagen?"

Anima kommt wieder ein Stück zurück und löst ebenfalls den Wind auf.

Anima: "Gehts dir noch gut!? Wir haben jetzt keine Zeit."
Twister: "Die Kugel, die Kugel haben ich und Spiritu in unserer Wohnung."
Anima: "Was? Dann nichts wie hin... Du hast eine Wohnung?"
Twister: "Längere Geschichte."

Beide sammeln wieder Luft und reisen mit Knuckles im Wind zu Twister und Spiritus Wohnung.

47. Sonic's Kampf

Inzwischen ist der Kampf zwischen Sonic und Vulcanus voll im Gange. Vulcanus greift mit Blitzen, Feuerkugeln, Eisplittern und Wasserkugeln an. Sonic ist für ihn jedoch viel zu flink und rennt mir Schallgeschwindigkeit um ihn herum.

Sonic: "Ist das schon alles?"
Vulcanus: "Du kannst nicht ewig davon laufen."

Sonic springt nach oben und führt einen Spin gegen Vulcanus aus. Der wird davon zurück geschleudert. Er steht wieder auf und streckt seine Arme zum Himmel.

Vulcanus: "Ventex erhöre mich, ich diene dir mit vollem Herzen, du kannst über mich verfügen, über Seele, Geist und Körper. Erhöre mein rufen! Ventex!!! Komm und vernichte deine Gegner!"

Es donnert und Blitze jagen über den Himmel. Die Blitze vereinigen sich. Hoch am Himmel erscheint Ventex. Vulcanus kniet sich nieder.

Ventex: "Ich habe dein Rufen erhört mein treuer Anhänger."

Ventex wendet sich Sonic zu.

Ventex: "Spüre meine Macht."

Die Erde reißt auf, Lava schießt empor, Blitze jagen vom Himmel hinab und trotz der Lava gefriert der Boden. Sonic springt von einer Ecke zur anderen. Stück für Stück bricht der Boden auf und Steine stürzen in die Lava. Ventex schwebt hoch oben und lacht freudig über Sonics Ausweichversuche.

Ventex: "Du entkommst mir nicht."

Vulcanus erhebt sich nun auch wieder. Sonic rennt auf ihn zu will ihn erneut mit einem Spin attackieren. Vulcanus schützt sich mit einer Flammenwand. Sonic verbrennt sich heftig und hat nun auch Schwierigkeiten weiterhin Auszuweichen.

Sonic: "Nicht schlecht."

Vulcanus lacht, doch dann erschreckt er. Etwas weiter in der Ferne erhebt sich ein gigantischer Sturm.

Vulcanus: "Das kann nicht sein."

48. Ventu gegen Ventex

Der Wind tobte. Twister, Anima und Knuckles hatten Schwierigkeiten sich auf den Beinen zu halten. Zum Glück hatten sie die Windkugel außerhalb der Stadt zerstört. Der Sturm riß Bäume und Steine mit. Twister, Anima und Knuckles hatten sich auf den Boden gekniet und versuchten irgendwo halt zu finden. Ein helles Licht strahlte am Himmel und bündelte sich auf einen Punkt. Dann gab es keinen Knall und mitten im riesigen Sturm stand ein weißer Igel mit schwarzen Symbolen, ähnlich wie es bei den meisten Wind Guardians ist. Um den ganzen Körper tanzten Windböen. Die Augen waren glasig.

Ventu: "Seit unbesorgt."

Er flog los zu Ventex und zog den gesamten Sturm hinter sich her. Twister, Anima und Knuckles richteten sich wieder auf.

Anima: "Wir müssen hinterher."
Twister: "Gut, dann nichts wie los."

Twister transportierte wieder Knuckles mit und sie reisten Ventu hinterher. Ventu traff auf Ventex. Bei beiden leuchteten die Augen voller Hass. Der Kampf entbrannte. Ventex griff mit Feuer, Gestein, Eis und Blitzen an. Die Steine rissen aus der Erde empor, Lava schoß mit Flammen hinauf, Eissplitter regneten nieder und Blitze stießen hinab. Ventu verstärkte seinen Sturm um weiteres. Er schnitt immer wieder in Ventex Körper ein. Sonic wurde vom Wind ein Stück weggeschleudert und auch Vulcanus sah zu, sich etwas zu entfernen. Twister, Anima und Knuckles trafen nun auch ein.

Anima: "Die zerstören die gesamte Gegend."
Twister: "Was sollen wir dagegen tun?"
Anima: "Dagegen kann man nichts tun."

Sonic kam auf sie zu.

Sonic: "Was geht dort eigentlich vor sich?"
Anima: "Ventu und Ventex kämpfen gegeneinander."
Sonic: "Die beiden gibt es also wirklich."
Twister: "Ja... es gibt sie wirklich."

Der Boden bebebte und immer mehr Lava schoß empor. Das Gebiet der beiden im Kampf vereinten wurde immer größer.

Sonic: "Sie müssen aufhören, sonst werden sie alles zerstören."
Twister: "Wie sollen wir sie aufhalten?"
Anima: "Nur Ventu kann Ventex besiegen."
Twister: "Aber es könnte auch anders herum sein."
Anima: "Dann müssen wir Ventu zur Seite stehen."
Twister: "Ab in den Sturm."

49. Der Tornado

Twister und Anima gingen in den Sturm. Sie konnten sich kaum auf dem Boden halten. Trotzdem stellten sie sich aufrecht hin. Der Boden brach noch immer und Teile vielen immer wieder in die Lava. Vulcanus läuft auf sie zu, um sie aufzuhalten.

Vulcanus: "Ihr mischt euch da nicht ein!"

Unter Vulcanus Füßen bricht der Boden weg und er stürzt in die Tiefe. Twister sieht noch wie er von der Lava verbrannt und verschlungen wird.

Twister: "Ich möchte nicht so enden."
Anima: "Wir müssen Ventu helfen."
Twister: "Und wie?"
Anima: "Wir erzeugen zusammen den größten Tornado, denn wir zustande bringen."
Twister: "Den können wir unmöglich kontrollieren."
Anima: "Das müssen wir riskieren."

Twister und Anima erzeugen einen riesigen Tornado, jedoch gerät er ihnen außer Kontrolle. Er reist sie mit. Unmengen Steine fliegen durch die Gegend. Ventex wird ebenfalls vom Tornado erfasst. Der Sturm gerät völlig außer Kontrolle. Sonic und Knuckles entfernen sich noch weiter, um nicht mit erfasst zu werden. Sie können im Moment nichts für Twister und Anima tun. Ventu übernimmt die Kontrolle des Sturms und formt den riesen Tornado zu einer starken Windböe. Twister und Anima fallen zu Boden. Beide landen sehr unsampft.

Anima: "Alles in Ordnung."
Twister: "Ich denke schon."

Ventu lässt die Windböe auf Ventex los, der davon voll getroffen wird und zu Boden stürtzt. Ventu erzeugt einen erneuten kleinen Tornado um ihn, der sich sammt Ventex aufzulösen scheint. Das Einzige, was zurück bleibt ist eine Kugel in der die Elemente Feuer, Blitz, Eis, Wasser und Erde aufblitzen.

Ventu: "Nehmt diese Kugel und behütet sie gut. Damit niemals Ventex wieder frei kommt."
Anima: "Ihr könnt euch auf uns verlassen."

Twister steht auf und nimmt die Kugel. Ventu löst sich im Wind auf. Das ganze Gegend ist ein Trümmerfeld.

Sonic: "Wir sehen uns!"

Mit diesen Worten rennt er davon. Auch Knuckles macht sich wieder auf den Weg nach Angel Island. Anima steht auf, hat allerdings Probleme mit dem einen Fuß aufzutreten.

Twister: "Du bist verletzt."
Anima: "Halb so schlimm."

Doch kann sie so nicht einen Schritt gehen. Twister sammelt Luft um sich und Anima und sie reisen zu Anima's Heimatort. Dort treffen sie auch auf Spiritu und die anderen Wind Guardians.

Spiritu: "Twister!"

Twister nimmt seine Schwester in die Arme. Danach stützt er Anima und hilft ihr zum Tempel.
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BeitragThema: Re: The Legend of the Wind (Urversion)   07.01.17 13:29

50. Twister's Platz

Einige Tage vergehen. Die beiden Stämme der Wind Guardians haben sich inzwischen zusammen getan. Zephyrus ist der Anitor für alle, denn der andere Stamm hatte selbst keinen mehr. Magister steht ihm wie zuvor immer zur Seite und ist der Anführer der sechs großen Kämpfer. Der andere Stamm hatte niemanden, der sich auf das Kämpfen spezialisiert hatte. So wurde die Gruppe auch nicht größer. Und Twister und Spiritu zogen zu Anima und ihren Vater in den Tempel, wie es für Templari üblich ist. Doch steht heute noch etwas ganz besonderes an.

Spiritu: "Komm Twister, beeile dich."
Twister: "Immer mit der Ruhe. Es ist noch Zeit."
Spiritu: "Ich bin so aufgeregt."
Twister: "Du bist aufgeregt?"
Spiritu: "Ja, natürlich."

Twister musste schmunzeln.

Spiritu: "Was?"
Twister: "Ach gar nichts."
Spiritu: "Ach du."

Sie gingen aus dem Tempel. Dort wartete man bereits auf sie. Spiritu blieb nahe dem Tempel stehen. Wärend Twister auf Anima's Vater zu ging. Kurz vor ihm blieb er stehen. Sie blickten sich in die Augen.

Anima's Vater: "Ich erhebe dich mit zum Ranghöchsten des Tempels, sowie es dir seit deiner Geburt bestimmt ist."

Er hing Twister ein Amulett um. Es war eine silberne Feder.

Twister: "Ich werde meiner Aufgabe gerecht werden."

Twister war nun gemeinsam mit Anima's Vater Ranghöchster des Tempels und eines Tages würde Anima den Platz ihres Vaters einnehmen. Es gab danach eine große Feier. Ein großes Essen, Musik und Tanz bis zum Abend. Twister hatte sich etwas abgesetzt und saß auf einem Stein im Licht der untergehenden Sonne. Anima kam zu ihm und blieb kurz davor stehen.

Anima: "Was ist los, Twistilein."
Twister: "Es heißt Twister."

Sie setzte sich neben ihn.

Anima: "Wie du meinst, Twister."

Twister schaute sich verwundert an.

Anima: "Auch nicht recht?"
Twister: "Doch, doch, es wundert mich nur..."
Anima: "Ist das nicht ein wunderschönes Licht?"
Twister: "Seltsamer Themenwechsel."

Anima blickte ihn an.

Anima: "Wie mans sieht."

Anima legte ihre Arme um ihn und küsste ihn. Twister war etwas überrascht, erwiederte aber den Kuss und schlang seine Arme um sie. Die Klänge der Feier waren für die beiden in weite Ferne gerückt.

Ende

Die Namen und ihre Bedeutung:

Wind Guardian – engl. und heißt übersetzt „Wind Wächter“
Thunderstorm – engl. und heißt „Gewitter“
Sunlight – engl. und heißt „Sonnenlicht“
Templari – vom lateinischen Wort „templarius“, welches „Tempelherr“ bedeutet
Anitor – vom lateinischen Wort „ianitor“, welches „Türhüter“ bedeutet
Ventu – vom lateinischen Wort „ventus“, welches „Wind“ bedeutet
Ventex – vom lateinischen Wort „vertex“, welches „Wirbel“ bedeutet
Torn – engl. und heißt übersetzt „gerissen“
Cella – bezeichnet den Innenraum eines römischen Tempels
Twister - der amerikanische Name für „Tornado“
Spiritu – vom lateinischen Wort „spiritus“, welches „Lufthauch“ bedeutet
Anima - lateinisch und bedeutet "Atem"
Zephyrus - lateinisch und bedeutet „Westwind“
Magister – lateinisch und bedeutet „Lehrer“
Tryer – vom engl. Wort „try“, welches „versuchen“ bedeutet
Suro – vom lateinischen Wort „uro“, welches „brennen“ bedeutet
Almor – vom lateinischen Wort „amor“, welches „Liebe“ bedeutet
Dalus – vom lateinischen Wort „scordalus“, welches „Zankteufel“ bedeutet
Divus – lateinisch und bedeutet „göttlich“
Aura – lateinisch und bedeutet „Luft“
Mineus – vom lateinischen Wort „fulmineus“, welches „zum Blitz gehörig“ bedeutet
Sima – lateinisch und bedeutet „Traufleiste des antiken Tempels“
Vulcanus – der römische Gott des Feuers
Ignis – lateinisch und bedeutet „Feuer“
Fulgur – lateinisch und bedeutet „Blitz“

Ursprung: Twister, der Tornados erzeugen kann und eifersüchtig auf Sonic ist. Erst später habe ich das ganze ausgeweitet. Zuerst bekam er eine Schwester und schließlich ein ganzes Volk. Kaum war das Volk gefunden, hatte ich auch gleich einen Gegner. Diese Form der Story gibt es nun schon seit mehr als 3 Jahren. Twister ist 2004 entstanden und auch gezeichnet worden (von einem Freund, damals bekannt unter dem Namen Lucifer20). 2005 wurde aus der kleinen Story und meinem ehemaligen Homepagewächter der heutige Twister. Zwischenzeitlich gab es von dem Zeichner mal einen Versuch ihm eine dunkle Seite zu geben, aber die Darkform sah furchtbar aus und passte auch nicht in die Story. Twister wird also nie eine Darkform bekommen.

The Legend of the Wind II

1. Sechs Jahre später

Es sind nun bereits 6 Jahre vergangen seit Ventex in die Kugel eingesperrt wurde. Twister und Anima sind inzwischen verlobt und wollen nächsten Monat heiraten. In den sechs Jahren lebten sie in Frieden und ohne Sorgen. Ventu sorgte immer für reichlich Wind. In den sechs Jahren hat Twister auch gelernt seine Kräfte voll nutzen zu können. Er ist somit der stärkste Wind Guardian.

Anima: „Du siehst etwas gelangweilt aus.“
Twister: „Es ist zwar schön, dass wir Frieden haben, aber etwas mehr Abwechslung wäre nicht schlecht.“
Anima: „Nächsten Monat heiraten wir. Ist das nicht genug Abwechslung?“
Twister: „Ob verheiratet oder unverheiratet, das ändert doch nichts an unserer Liebe.“
Anima: „Nicht das du kalte Füße bekommst.“
Twister: „Niemals.“

Anima und Twister teilten sich auch ein Zimmer im Tempel, indem sie sich gerade auch aufhielten. Spiritu kam zu ihnen.

Spiritu: „Na ihr zwei. Wollen wir nicht etwas raus gehen? Es ist schönes Wetter.“
Twister: „Das war es auch die letzten Tage.“
Anima: „Ist dir Regen lieber?“
Twister: „Nein, das nicht, aber... mir fehlt irgendwas.“
Anima: „Wie wäre es damit?“

Anima gab ihm einen Kuss, denn er erwiederte.

Twister: „Das ist ein guter Ersatz.“
Anima: „Na komm, gehen wir raus.“
Spiritu: „Nun los, Bruderherz. Du wirst auch nicht mehr jünger.“
Twister: „Mit 22 bin ich doch noch nicht alt.“
Anima: „Wir gehen immerhin schon auf die 30 zu.“
Twister: „Frauen!“

Anima und Spiritu lachten. Weit entfernt existierten auch noch die Thunderstorms. Sima und Mineus arbeiteten schon länger einen Plan aus. In ihrem Tempel bereiteten sie bereits ein Ritual vor.

2. Das Ritual

Mineus: "Es ist alles für das Ritual vorbereitet."
Sima: "Wird auch langsam Zeit."

Sima stellte sich in einen Kreis mit Ventex Symbol, der von Kerzen umringt war. Vor ihm befand sich der Altar auf dem mehrere Schalen mit Kräutern standen. Mineus zündete die Kerzen an.

Mineus: "Wir, die Thunderstorms, haben Sima auserwählt."

Die anderen Thunderstorms sprachen das Gesagte nach.

Mineus: "Unser Element ist der Blitz, doch brauchen wir einen Anführer. Drum soll Sima die Vollkommenheit der Blitze erlangen."

Mineus zündete mit einer Fackel die Kräuter in den Schalen an. Dann jagten die anderen Thunderstorms Blitze auf Sima. Doch trafen diese ihn nicht, sondern tanzten um ihn im Kreis.

Sima: "Ich werde euch führen und Vulcanus Werk vollenden."

Die Blitze fuhren in seinen Körper. Er schloss die Augen und nahm sie voll und ganz auf. Als er die Augen wieder öffnete waren sie rot und Blitze durchzuckten die Pupille.

Sima: "Und jetzt befreien wir Ventex."

Die Thunderstorms jubelten begeistert. Seit Tagen hatten sie bereits einen Späher, der die Geschehnisse bei den Wind Guardians beobachtete. Oft war im Tempel nur Notus, Animas Vater. Genau in solche einen Moment mussten sie zuschlagen, denn die Kugel befand sich irgendwo im Tempel. Sie machten sich auf den Weg zu den Wind Guardians, zur Schlucht der Stürme.
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BeitragThema: Re: The Legend of the Wind (Urversion)   07.01.17 13:33

3. Angriff auf den Tempel des Windes

Die Thunderstorms beobachteten von Weiten das Geschehen rund um den Tempel des Windes. Zurzeit waren alle Templari im Tempel. Doch sehr bald kamen Twister, Anima und Spiritu aus dem Tempel.

Spiritu: "Nur ein wenig am See entspannen. Das wird dir auch gut tun, Bruderherz."
Twister: "Ja, ja, wir gehen hin."
Anima: "Ich will schön in der Sonne liegen und einfach nur den Tag geniesen."
Twister: "Na gut, dann los. Gegen euch zwei hab ich ja eh keine Chance, wenn ihr euch was in den Kopf gesetzt habt."

Twister, Anima und Spiritu reisten im Wind zum See, der etwas entfernt der Schlucht lag. Wie immer, war sehr guter Wind und so konnte Spiritu auch selbst mit dem Wind reisen. Der Thunderstorm gab Sima und Mineus bescheid. Sie wollten noch etwas warten, damit die Templari auch weit genug weg waren. Dann stürmten sie die Schlucht. Sima und Mineus rannten gleich direkt zum Tempel. Wärend die anderen Thunderstorms gegen die großen sechs Kämpfer und die anderen Wind Guardians kämpften. Sima schleuderte einen gewaltigen Blitz auf das Tor. Es zersprang wie ein dünnes Glas. Die beiden rannten in den Tempel und traffen dort auf Notus.

Notus: "Verschwindet aus den heiligen Hallen."
Sima: "Sobald wir die Kugel haben."
Notus: "Niemals bekommt ihr die."

Notus schleuderte einen Windstoss auf Sima. Er sprang zur Seite und warf einen starken Blitz zurück. Notus wurde von ihm zurück geworfen und blieb dann auf dem Boden liegen. Er versuchte noch wieder aufzustehen, jedoch war er viel zu schwer getroffen. Sima und Mineus rannten in den Altarraum. Sie suchten alles ab, doch fanden sie die Kugel nicht.

Mineus: "Wo könnten sie die Kugel versteckt haben?"
Sima: "Wir müssen einfach alles absuchen."

Anima, Spiritu und Twister saßen gemütlich am See.

Spiritu: "Ist das nicht schön?"
Anima: "Das schönste überhaupt."

Der Wind nahm stark zu und Twister vernahm die Stimme von Ventu. Twister schrack auf.

Twister: "Der Tempel!"

Twister hüllte sich in Luft und reiste in gewaltiger Orkangeschwindigkeit zurück zum Tempel. Spiritu und Anima sprangen auf und folgten ihm so schnell sie konnten. Sima und Mineus waren inzwischen bei den Wohnräumen im Tempel angekommen. Bei Twister und Anima im Zimmer setzte sich Mineus auf das Bett.

Mineus: "Sie ist nirgends zu finden."
Sima: "Sie muss irgendwo sein."

Sima knallte die Faust das Bücherregal. Einige Bücher vielen herunter und dahinter offenbarte sich ein Fach in dem eine Schachtel stand. Er nahm sie heraus und öffnete sie.

Sima: "Hier ist sie."
Mineus: "Dann nichts wie weg."

Sie rannten aus dem Zimmer wieder zurück in den Altarraum und dann Richtung Ausgang. Doch noch bevor sie den Ausgang erreichen konnten, tauchte Twister vor ihnen auf. Twister sah die Kugel. Sima gab sie Mineus.

Twister: "Her mit der Kugel und dann raus hier!"
Sima: "Wovon träumst du nachts?"

Twister griff Sima mit einem starken Windstoss an und Sima mit einem gewaltigen Blitz. Beide wurden getroffen und zu Boden geworfen. Genauso schnell standen beide auch wieder. Ein wilder Kampf entbrannte. Twister griff nur vermehrt mit den Luftschwertern an, was Sima ganz schön zu schaffen machte. Doch ließ er sich nicht unter kriegen und schleuderte immer wieder Blitze auf Twister. Beide wurden ganz schön in Bewegung gehalten. Sima war schon ziemlich aus der Puste und schleuderte Twister mit einem gigantischen Blitz gegen die Wand.

Sima: "Los!"

Mineus und Sima rannten aus dem Tempel. Twister rappelte sich unter Schmerzen wieder auf und rannte ihnen hinterher. Sima erzeugte ein großes Blitzzucken, dann gab es einen Knall und die gesamten Thunderstorms waren vor ihren Augen verschwunden.

Twister: "Verdammt!"

Anima und Spiritu kamen auch endlich an.

Spiritu: "Du bist ja verletzt."

Sie schaute sich Twisters Wunden an.

Twister: "Halb so schlimm."

Anima rannte ihren Vater suchend in den Tempel. Twister folgte ihr. Spiritu lief langsam hinterher.

Anima: "Vater!"
Notus: "Hilf mir hoch."

Twister und Anima halfen ihm hoch und stützten ihn bis zu seinem Zimmer. Es war in einem ziemlichen Chaos hinterlassen worden, aber das war erst mal egal. Notus legte sich auf das Bett.

Anima: "Oh Vater."
Notus: "Mach dir mal keine Sorgen, meine Kleine."

Twister drehte sich bedrückt weg. Was sollte er jetzt tun? Schließlich hatten sie die Kugel.

4. Aufbruch

Zephyrus kam in den Tempel, um zu schauen, ob alles in Ordnung ist.

Zephyrus: "Geht es allen gut?"
Spiritu: "Notus ist schwer verletzt und Twister hat auch was abbekommen."

Zephyrus schaute Twister an. Er ging aus dem Zimmer zurück in den Altarraum. Die ganze Zeit musste er nur daran denken, das die Kugel weg war. Spiritu kam ihm hinterher.

Spiritu: "Alles in Ordnung?"
Twister: "Nichts ist in Ordnung."
Spiritu: "Die Thunderstorms sind weg und Notus wird sicher bald wieder gesund."
Twister: "Ich habe versagt."
Spiritu: "Das ist doch nicht wahr."
Twister: "Doch, das ist es. Sie haben die Kugel."
Spiritu: "Die Kugel? Aber..."

Sie schwieg.

Twister: "Ich werde sie suchen, um noch zu retten, was noch zu retten ist."
Spiritu: "Aber doch nicht ganz alleine."
Twister: "Du kommst auf keinen Fall mit. Es ist viel zu gefährlich."
Spiritu: "Genau deswegen sollte jemand mitkommen, um auf dich aufzupassen."
Twister: "Ich kann gut auf mich selbst achten."
Spiritu: "Wann sagst du es Anima? Schließlich willst du ja schnell los."
Twister: "Am besten gar nicht."
Spiritu: "Dann erzähle ich es ihr."
Twister: "Untersteh dich."
Spiritu: "Wenn du es nicht tust..."
Twister: "Schon gut, ich erzähle es ihr."
Spiritu: "Wann?"
Twister: "Gleich."

Twister ging zurück in das Zimmer von Notus. Anima kniete noch immer besorgt neben dem Bett ihres Vaters. Twister schaute zu Zephyrus und dann zu Anima und Notus.

Twister: "Ich werde den Thunderstorms hinterher reisen."

Anima sprang auf.

Anima: "Hast du den Verstand verloren?"
Twister: "Sie haben die Kugel."
Zephyrus: "Sie haben die Kugel?"

Twister nickte.

Zephyrus: "Bei Ventu, das ist eine Katastrophe."
Anima: "Dann gehen wir gemeinsam. Wir werden die Thunderstorms finden."
Twister: "Das ist keine gute Idee."
Anima: "Ich werde auf jeden Fall mitkommen. Ich lass dich doch nicht alleine."
Twister: "Ok, aber was ist mit deinem Vater?"
Zephyrus: "Ich werde mich um ihn kümmern."
Spiritu: "Und ich bin ja auch noch da."
Zephyrus: "Ich werde die sechs großen Kämpfer den Tempel bewachen lassen. Mach dir keine Sorgen. Wir werden hier alles im Griff haben."
Anima: "Gut, dann sollten wir auf der Stelle aufbrechen."

Twister nickte. Sie gingen aus dem Tempel. Spiritu verabschiedete sich vorher von ihrem Bruder und auch von Anima und blieb dann bei Notus. Zephyrus kam mit hinaus. Er musste den Wind Guardians die Situation erklären.

Zephyrus: "Hört mal her."

Die Wind Guardians versammelten sich.

Zephyrus: "Die Kugel ist weg."

Der Schrecken vor durch die Reihen.

Zephyrus: "Twister und Anima werden die Thunderstorms suchen, um das Schlimmste zu verhindern. Ich bitte darum die Ruhe zu bewahren."

Twister und Anima verabschiedeten sich und reisten im Wind davon.

5. Die Prophezeiung

Twister und Anima waren schon einige Zeit unterwegs, als der Boden begann zu beben. Die Erde bekam Risse, die sich langsam ausweiteten.

Twister: "Sind wir schon zu spät?"
Anima: "Ich befürchte es."
Twister: "Was machen wir jetzt?"
Anima: "Rufen wir Ventu an."

Twister nickte.

Beide: "Ventu, Herr der Winde, erhöre uns, wir brauchen dich. Erhöre uns, wir die Templari, rufen dich."

Ein großer Tornado formte sich vor ihnen und Ventu erschien.

Ventu: "Ihr habt mich gerufen und ich weiß was geschah. Ventex ist frei. Er will die Prophezeiung erfüllen."
Anima: "Was für eine Prophezeiung?"
Ventu: "In fünf Elemente wird das Land gespalten, kein Leben wird mehr möglich sein. Nur treue Anhänger Ventex werden leben, alle anderen müssen sterben."
Twister: "Wie können wir das noch aufhalten?"
Ventu: "Im Tempel der Stürme werdet ihr finden, wonach ihr sucht."

Ventu verschwand mit dem Tornado. Twister blickte zu Anima.

Twister: "Tempel der Stürme?"
Anima: "Ich weiß, wo der liegt. Allerdings gibt es da ein kleines Problem."
Twister: "Was für ein Problem?"
Anima: "Der Tempel ist immer von einem gigantischen Tornado umhüllt in einem Canyon."
Twister: "Das dürfte doch lösbar sein."
Anima: "Meinst du deine Kräfte reichen dafür aus?"
Twister: "Wenn nicht, habe ich ja noch dich."

Anima gab Twister einen Kuss.

Anima: "Dann mal los."

Die reisten mit dem Wind zum Tempel der Stürme.

6. Tempel der Stürme

Twister und Anima erreichten den Canyon, doch wie sollten sie hinein kommen. Der Tornado war stark und alles, was dort hinein geriet, kam so schnell nicht wieder heraus. Twister versuchte die Stärke des Sturmes einzuschätzen.

Twister: "Um ihn zu kontrollieren ist er doch etwas zu groß."
Anima: "Hab ich es doch gewusst."
Twister: "Aber ich werde versuche uns einen Durchgang zu schaffen."

Twister erzeugte einen Orkan und formte ihn zu einem Tunnel, der sich durch den Tornado bahnte.

Twister: "Schnell."

Anima rannte durch den Tunnel wärend Twister weiter für die Stabilität sorgte. Dann sammelte er noch zusätzlich Luft um sich und raste durch den Tunnel, der sich nun wieder auflöste. Knapp schaffte er es zum Tempel.

Anima: "Hoffentlich kommen wir auch genauso wieder zurück."
Twister: "Das wird schon."
Anima: "Wie kommen wir nun in den Tempel."

Twister drückte gegen das Tor, aber es war verschlossen.

Anima: "Dort steht: Nur den Templari ist der Zugang gewährt."
Twister: "Sind wir ja, aber wie kommen wir hinein?"
Anima: "Irgendwie muss man die Tür ja entriegeln können."

Anima tastete an der Wand entlang. Eines der Windsymbole verschob sich, als sie es berührte. Ein schieben hörte man hinter der Tür. Twister versuchte nun erneut die Tür zu öffnen. Sie ging auf.

Twister: "Du bist die Beste."

Sie gingen hinein. Ein schmaller, langer Gang mit vielen Durchgängen lag vor ihnen. Twister ging voraus. Sie folgten dem Gang bis zum Ende, dort landeten sie in einem Altarraum, der wieder eine Tür hatte. Sie ließ sich nicht öffnen.

Twister: "Wieder ein Schalter?"
Anima: "Mal schauen."

Anima sah sich um.

Anima: "Hier sind zwei Schriftrollen und auf der einen hier steht: Noch lieg ich verborgen und schlafe, doch trete ich hervor, ich eile heraus, gefordert mit eiserner Waffe. Erst bin ich unscheibar, schwach und klein. Im Siege wachsen mir die Schwingen. Wenn der Wind sich zu mir gesellt, wachs ich zum furchtbaren Gebieter der Welt."
Twister: "Das gefällt mir gar nicht."
Anima: "Was das wohl ist?"
Twister: "Muss ich nicht unbedingt heraus finden."
Anima: "Wir wissen aber immer noch nicht, wie wir Ventex aufhalten können."
Twister: "Dann müssen wir es wohl doch riskieren und irgendwie die Tür öffnen."

Twister schaute sich die Wände genauer an auf der Suche nach einem Schalter. Anima nahm sich die zweite Schriftrolle vor.

Anima: "Und hier steht: Auf die Nacht kommt der Tag."
Twister: "Mehr nicht?"
Anima: "Nein, mehr steht da nicht."

Anima schaut auf die Tür.

Anima: "Auf der Tür ist eine kleine Sonne und ein kleiner Mond."

Sie geht zur Tür und rüttelt an der Sonne. Sie lässt sich bewegen und schiebt sie nach oben. Ein Klacken ist zu hören. Anima öffnet die Tür.

Anima: "Soweit so gut."
Twister: "Sag mal hast du damit schon Erfahrung?"
Anima: "Nein, aber ich hab viel über solche Tempel gelesen."
Twister: "Bin ich froh, dass du hier bist."
Anima: "Was würdest du auch ohne mich machen?"
Twister: "Ich weiß auch nicht."

Die beiden betreten den Raum. Es ist stockduster, nur eine kleine Flamme leuchtet auf einem Altar.

Twister: "Wir sollten eine Fackel anzünden."

7. Fünf Elementgeister

Twister nahm einer der Fackeln von der Wand und ging auf die Flamme zu. Er hielt die Fackel ins Feuer und sie zündete. Doch mit einem mal wurde aus der kleinen Flamme ein riesiges Feuer. Das Feuer formte sich zu einer Gestalt, zu einer Fledermaus. Er war ganz in schwarz und von Flammen umhüllt.

Twister: "Was ist denn das?"

Er schaute Twister an und attackierte mit einem Feuerstrahl. Twister konnte noch gerade so ausweichen und wollte gerade zum Angriff über gehen, aber Anima hielt ihn davon ab.

Anima: "Wenn der Wind sich zu mir gestellt, wachs ich zum furchtbaren Gebieter der Welt."
Twister: "Und was sollen wir dan tun?"
Anima: "Weglaufen!"

Sie rannten weiter in den dunklen Bereich des Tempels hinein. Der Typ schien ganz schön langsam zu sein.

Anima: "Er läuft nur langsam hinterher."
Twister: "Um so besser."

Sie kamen in einen weiteren Altarraum. Dort befand sich eine große Steintafel. Anima ging hin, um es vorzulesen.

Anima: "Im Zorn wird Ventex die Welt in fünf Elemente spalten. Nur seine treuen Anhänger werden überleben. Ein Teil wird in Eis gehüllt. Ein weiterer vom Wasser überschwemmt. Der dritte Teil wird zu einer tiefen Schluch und von Erdbeben heimgesucht. In Feuer ein weiterer getaucht, von Vulcanen nur so raucht. Der letzte Teil von Blitzgewittern überseht. Willst du die Welt noch retten, so suche die fünf Elementgeister des Ventex und bezwinge sie. Ventex Macht wird schwinden."
Twister: "Steht da auch, wie wir die finden?"
Anima: "Nein, das steht hier leider nicht."
Twister: "Der brennende Typ ist wieder da."

Er kommt langsam in den Altarraum gelaufen. Mit Flammen greift er die beiden an. Sie weichen aus und rennen an ihm vorbei. Er steckt den Altarraum in Brand. Seine Flammen lodern stärker als zuvor. Er schießt mit einem gewaltigen Tempo den beiden hinterher.

Twister: "Pass auf."

Twister schubst Anima zur Seite und verbrennt sich selbst an den Flammen. Wieder lodert er etwas weiter auf und rennt wieder auf die beiden zu. Anima packt Twister am Arm und sie rennen an der Flammenfledermaus vorbei. Eine riesige Flammenwand verfolgt die beiden.

Anima: "Schneller!"
Twister: "Ich bin nicht sonderlich gut zu Fuß."
Anima: "Ich doch auch nicht."

Sie schaffen es wieder in den Altarraum zurück und schließen die Tür. Die Sonne schieben sie zurück, damit die Tür wieder verriegelt ist.

Anima: "Bist du schwer verletzt?"
Twister: "Nein! Nein! Es geht schon."
Anima: "Zeig mal her."

Twister hatte eine starke Verbrennung am linken Arm und auch etwas am Rücken.

Anima: "Es muss gekühlt werden."
Twister: "Wir werden sicherlich einen Fluss oder ähnliches finden."
Anima: "Mein Armer."

Anima schließt Twister in die Arme und die beiden küssten sich.

8. Vento - Wächter des Windes

Sie hören Schritte auf sich zu kommen. Beide schauen zum Ausgang. Ein weißer Igel kommt in den Altarraum.

Igel: "Twister und Anima nehme ich an."
Twister: "Richtig und wer bist du?"
Igel: "Ich bin Vento, Sohn des Ventu. Meine Mutter war eine Templari. Das ist hunderte von Jahren her. Seit dem wache ich über diesen Tempel. Ich wusste, dass ihr kommen würdet. Ventu hat es mir gesagt."
Anima: "Du bist der Sohn von Ventu, dem Herren der Winde?"
Vento: "Ganz recht und wie ich sehe, braucht ihr bereits meine Hilfe."

Vento berührt Twisters Wunden und sie verschwinden. Twister und Anima schauen sich ungläubig an.

Vento: "Ich werde euch begleiten und helfen die fünf Elementgeister zu finden. Doch müssen wir uns beeilen. Denn wir haben noch max. drei Monate bis die Prophezeiung unumkehrbar ist. Alles wird vernichtet werden."
Twister: "Ok, wo finden wir die fünf Elementgeister?"
Vento: "Der Erdgeist wohnt tief in der Erde verborgen."
Anima: "Wie sollen wir dort hinkommen."
Vento: "Ich werde es euch zeigen. Nun kommt, wir haben wenig Zeit."

Sie verließen den Tempel. Vento spaltete den Tornado, sodass sie ohne Problem passieren konnten.

Vento: "Ich werde nicht mit euch kämpfen, aber mit meinem Rat zur Seite stehen und euch den Weg weisen."
Twister: "Vielen Dank!"
Anima: "Wieso wirst du nicht mit uns kämpfen?"
Vento: "Ich bin der Wächter des Windes. Ich wache nur, es ist mir untersagt mich mit meinen Kräften auf eine Seite zu stellen. Aber ich darf den Weg weisen und Rat geben."
Twister: "Verstehe!"
Anima: "Dann danke ich bereits jetzt für deine Ratschläge."
Vento: "Nun beeilen wir uns."
Twister: "Wohin gehen wir?"
Vento: "Zum Erdtempel."

Mineus und Sima bekamen inzwischen von einem Thunderstorm die Meldung Twister und Anima in der Nähe des Tempels der Stürme gesehen zu haben.

Mineus: "Verdammt! Sie wissen von der Prophezeiung."
Sima: "Wir werden sie aufhalten."
Mineus: "Und wie sollen wir sie finden."
Sima: "Am nächsten vom Tempel der Stürme ist der Erdtempel. Dort werden sie zuerst auftauchen und wir werden bereits auf sie warten."
Mineus: "Gut! Ich werde es sofort anordnen."
Sima: "Ich werde uns Twister endgültig vom Hals schaffen. Darauf kannst du dich verlassen."

9. Ein gewaltiger Sturm

De Weg zum Erdtempel erwies sich schwerer, als gedacht. Die Erde bebete, einige Teile versanken in der Tiefe, andere schossen empor. Sie mussten aufpassen nicht mitgerissen zu werden. Vento führte sie. Auch er reiste mit dem Wind. Ein Stück entfernt hielt Vento an.

Vento: "Ich werde euch nun fürs erste verlassen. Doch gebe ich euch noch das hier."

Er reichte Twister eine Karte.

Twister: "Das sind die Tempel."
Vento: "Ja, richtig. Ich werde versuchen euch noch mehr Zeit zu verschaffen. Wir sehen uns dann am Eistempel wieder."
Anima: "Wir danken dir."
Vento: "Ich danke euch. Das Schicksal dieser Welt liegt in euren Händen."
Twister: "Wir werden die fünf Elementgeister besiegen. Verlasst euch darauf."

Vento nickte und verschwand dann im Wind.

Anima: "Dann lass uns schnell in den Tempel gehen, den Erdgeist vernichten und dann weiter."
Twister: "Das hört sich jetzt sehr einfach an."
Anima: "Für zwei Templari von unserem Schlag wird das ein Kinderspiel."

Twister lachte.

Twister: "Genau wie vor sechs Jahren. Hitzköpfig und unüberlegt."
Anima: "Liebst du mich nicht deswegen so?"
Twister: "Nicht nur."

Twister gab ihr einen Kuss auf den Mund, dann gingen sie auf den Tempel zu. Dort lauerten bereits die Thunderstorms auf sie.

Mineus: "Da kommen sie."
Sima: "Alle auf die Positionen."
Anima: "Sie doch! Der Tempel ist offen."
Twister: "Sehr ungewöhnlich. Vllt gibt es dort auch Tempelwächter."
Anima: "Dann müssen wir mit einer Verzögerung rechnen."
Twister: "Ich habe auch nicht erwartet dort einfach reinspazieren zu können."
Anima: "Wieso nicht? Viele Tempel stehen leer."
Twister: "Dieser scheinbar nicht."

Sie gehen die Stufen zum Eingang hinauf. Bis auf das Beben der Erde und das Krachen der Steine hört man nichts. Twister tritt als Erstes durch den Tempeleingang. Ein Zischen fährt durch den Gang des Tempels. Twister wird von einer gewaltigen Blitzwelle getroffen und fliegt zurück. Er reißt Anima mit die Treppen wieder hinunter. Beide richten sich wieder auf.

Anima: "Ist alles in Ordnung?"
Twister: "Es geht schon."

Die Thunderstorms kommen heraus. Ein breites Grinsen in jedem der Gesichter. Sima tritt hervor.

Sima: "Wie unvorsichtig von dir, Twister. Ich hätte mehr erwartet. Du lässt nach. Dir bekommt wohl das Leben im Tempel nicht."
Twister: "Ich zeig dir gleich mal, was dir nicht bekommt."
Anima: "Ihr Witzfiguren wollt uns aufhalten? Ihr geht schneller zu Boden, als eure Blitze zucken."
Mineus: "Das glaubst aber nur du."

Die Thunderstorms setzten alle zum Angriff an. Man spürt die Elektrizität in der ganzen Umgebung. Twister sammelt Luft um sich. Anima greift die ersten paar Thunderstorms bereits mit Windstößen zurück. Um Twister bildet sich langsam ein riesiger Tornado durch denn er selbst in die Luft gehoben wird. Mitten im Tornado schwebt Twister. Anima erzeugt um sich selbst eine Art Windschutzschild indem sie die Luftströme um sich herum tanzen lässt.

Mineus: "Was ist denn das?"
Sima: "Ich hätte nicht gedacht, dass er bereits so mächtig ist."

Die Thunderstorms haben Probleme sich auf dem Boden zu halten.

Twister: "Ich hab jetzt keine Zeit mich mit euch zu beschäftigen."

Twister trennt die Luftströme und lässt den Wind in alle Richtungen rasen. Die Thunderstorms werden erfasst und fliegen weit durch die Luft.

Sima: "GLAUBE NICHT, DASS ES VORBEI IST!!!"

Twister landet wieder sampft auf dem Boden. Auch Anima löst ihr Schutzschild auf.

Anima: "Dann nichts wie rein."
Twister: "Ja, beeilen wir uns."

Die beiden betreten den Tempel.

10. Ein neuer Plan

Der Tempel war sehr staubig. Die Steine knirschten unten den Füßen der Beiden. Irgendwo musste es nach unten gehen. Vento sagte, der Erdgeist befindet sich tief in der Erde, aber es schien kein Weg hinab zu führen. Sie schauten in viele Räume, aber konnten keinen Weg hinab finden. Im Altarraum lehnte sich Twister schließlich ratlos gegen den Altar.

Anima: "Vllt gibt es einen Geheimgang."
Twister: "Wo sollen wir da anfangen zu suchen?"
Anima: "Fangen wir doch einfach hier an."

Anima begann die Wände abzutasten. Twister suchte den Altar ab und schaute sich die Musterungen auf dem Fußboden an. Doch beide konnten sie nichts finden. Sie gingen die anderen Räume ab.

Twister: "Das dauert viel zu lange."
Anima: "Wir werden schon was finden."

Inzwischen hatten sich Sima, Mineus und die anderen Thunderstorms wieder zusammen gefunden. Sima hatten sich auf einen umgefallenen Baum gesetzt und achte nach.

Mineus: "So kommen wir nicht gegen Twister an. Du musst deine Kräfte besser unter Kontrolle bekommen."
Sima: "Das weiß ich auch..."

Ihm kam auf ein mal ein Gedanke. Sein Grinsen wurde breit und sein Blick selbstsicher.

Mineus: "Was ist?"
Sima: "Twister hat eine Schwäche, eine Schwäche, die er schon immer hatte."
Mineus: "Welche Schwäche? Von was redest du?"

Sima lachte laut.

Sima: "Ich rede von seiner Schwester. Wenn wir seine Schwester haben..."
Mineus: "Wird er nichts unternehmen, was sie gefährden könnte."
Sima: "Los geht's! Auf zu den Wind Guardians!"

Im Tempel ging es Notus schon viel besser. Allerdings machten sich alle Wind Guardians große Sorgen. Der Canyon bebte und des öfteren knallten Steine herunter.

Spiritu: "Wenn das so weiter geht, wird das Dorf noch darunter begraben."
Notus: "Anima und Twister werden schon rechtzeitig wieder zurück sein."
Spiritu: "Ob das alles geschiet, weil die Kugel weg ist?"
Notus: "Das ist sehr wahrscheinlich."
Zephyrus: "Bei Ventu, lass das nicht unseren Untergang sein."

Magister und Suro hatten gerade Wache vor dem Tempel. Die Sechs wechselten sich mit der Wache immer ab. Suro machte das Ganze ziemlich zu schaffen. Er murmelte ständig vor sich hin.

Suro: "Ventu, lass uns nicht im Stich. Ventu, bitte hilf uns..."

Magister schwieg. Gedanklich hoffte er auf eine Nachricht von Twister und Anima. Diese Ungewissheit war kaum zu ertragen.
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BeitragThema: Re: The Legend of the Wind (Urversion)   07.01.17 13:35

11. In den Tiefen der Erde

Twister und Anima verzweifelten langsam. Raum für Raum hatten sie abgesucht, aber einen Weg nach unten konnten sie nicht finden. Sie waren inzwischen wieder im Altarraum angekommen. Zwei Stunden hatten sie erfolglos gesucht.

Twister: "Verdammt!"
Anima: "Es muss einen Weg geben."
Twister: "Das ist völlig hoffnungslos."
Anima: "Wir können nicht aufgeben, sonst ist es das Ende."
Twister: "Aber hier ist doch nichts!"

Twister trat wütend gegen den Altar, der sich darauf hin etwas verschob. Man konnte darunter bereits eine Treppe erkennen.

Twister: "Ich glaub das nicht."
Anima: "Los! Schieben wir ihn ganz weg."

Die beiden schoben zusammen den Altar zur Seite. Die Treppe führte tief nach unten, es war überhaupt kein Ende zu sehen.

Twister: "Dann wollen wir mal."

Twister ging wieder voraus. Die Treppe war etwas brüchig, ab und zu bröckelten von einer Stufe einige Steine ab. Sie mussten sehr vorsichtig gehen, um nicht zu fallen. Sie gingen immer tiefer, aber noch immer war kein Ende in Sicht.

Twister: "Hat das hier überhaupt ein Ende?"
Anima: "Sicherlich kommen wir bald an."

Anima stolperte, als ein Teil der Stufe abbröckelte. Sie konnte sich an Twister noch festhalten, der fast auch noch gefallen wäre.

Anima: "Entschuldige!"
Twister: "Kein Problem! Ist dir was passiert?"
Anima: "Nein, alles in Ordnung."

Sie gingen weiter die Stufen hinab.

Die Thunderstorms waren inzwischen mit ihren Elektrojeeps beim Canyon angekommen. Der Vorteil dieser Jeeps war nicht nur, dass sie die selbst wieder aufladen konnten, sondern auch, dass sie sehr leise waren. Sima stieg als erstes aus und schaute mit einem fiesen, selbstsicheren Grinsen zum Canyon.

Sima: "Das wird heute ein erfolgreicher Tag."

Mineus und die anderen stiegen ebenfalls aus. Sie würden jeden Moment los legen.

Mineus: "Den Tempel zu stürmen wird eine Kleinigkeit."
Sima: "Ja, das wird es. Ohne Twister sind sie gar keine Gegner."

Die beiden lachten.

Anima und Twister erreichten nun endlich das Ende der langen Treppe. Eine Tür fanden sie dort vor. Twister öffnete sie mit einem Ruck und sie gingen hindurch. Ein riesige Höhle mit Stalakmieten und Stalaktieten lag vor ihnen. Viele Gänge führten weiter durch die Höhle. Noch war keine Spur von einem Erdgeist zu sehen.

Anima: "Wählen wir einen Weg und kümmern uns dann endlich um diesen Erdgeist."
Twister: "Erst mal den richtigen Weg finden."
Anima: "Denk doch mal positiv."
Twister: "Hier spricht die Vernunft."

Sie gab Twister einen Kuss und entschied sich für einen der Tunnel. Twister folgte ihr. Ihm war gar nicht wohl dabei. Anima nahm das wieder mal viel zu locker. Selbst wenn sie den Erdgeist finden würden, wie sollten sie hier wieder heraus finden. Wie Twister befürchtet hatte teilte sich der Tunnel erneut. Wieder lief Anima einfach in einen Tunnel ihrer Wahl. Sie drehte sich zu Twister um und sah sein besorgtes Gesicht.

Anima: "Mach nicht so ein Gesicht. Das schaffen wir schon."
Twister: "Ich hoffe, du hast recht."
Anima: "Ich hab doch immer recht."
Twister: "Da bin ich mir nicht so sicher."
Anima: "Du wirst doch deiner Verlobten nicht wiedersprechen."

Sie lachten beide. Das tat beiden unheimlich gut und lockerte Twisters Besorgnis auf. Der Tunnel endete und sie kamen in eine Art Raum. Jedenfalls war es so eingerichtet. Steinmöbel standen hier wie ein kleines Wohnzimmer angeordnet. Eine Gestalt kam auf die beiden zu. Die Schritte waren laut, als würde man einen Stein auf den anderen knallen. Das Atmen war auch zu hören, jedoch hörte es sich an, als würde Sand durch den Wind bewegt.

Twister: "Das muss er sein."
Anima: "Ich hab doch gesagt, dass wir ihn finden."
Twister: "Du bist wirklich unglaublich."

12. Spiritu in Gefahr

Die Thunderstorms rannten ins Dorf und schleuderten sogleich ihre Blitze umher. Sofort machten sich die sechs großen Kämpfer bereit den Tempel zu verteidigen. Sima und Mineus gingen auf den Tempel zu.

Magister: "An uns kommt ihr nicht vorbei."
Sima: "Soll das nen Witz sein?"

Sima lachte laut. Die anderen Thunderstorms kämpften gegen die Wind Guardians. Zephyrus versuchte die Kinder aus der Schusslinie zu bekommen und lotzte sie in die Häuser. Die Sechs griffen Sima und Mineus an. Mineus konnte dem Wind der Sechs nicht stand halten und wurde zurück geschleudert. Sima jedoch erzeugte einen gewaltigen Blitzschlag, der alle Sechs zu Boden streckte. Magister versuchte sich mühevoll wieder aufzurichten.

Magister: "Ich lasse nicht zu, dass ihr den Tempel betretet."
Sima: "Das wirst du wohl müssen. Kannst dich ja nicht mal mehr aufrichten."

Magister nahm seine ganze Kraft zusammen und kam wieder auf die Beine. Er erzeugte einen starken Wind und spaltete ihn. Er griff mit den Luftschwertern an. Sima hatte einige Mühe auszuweichen.

Sima: "Na warte. Das wirst du bereuen."

Er schleuderte erneut einen Blitzschlag auf Magister, der in seinem jetzigen Zustand nicht mal ausweichen konnte. Er flog zu Boden und blieb liegen.

Sima: "Kommt davon."

Sima ging in den Tempel. Mineus kam nun auch hinterher. Notus stellte sich ihnen in den Weg.

Notus: "Verschwindet hier!"
Sima: "Vom letzten Mal nicht dazu gelernt?"

Er streckte Notus erneut mit einem Blitzschlag nieder. Mineus und Sima finden an im Tempel nach Spiritu zu suchen. Spiritu hatte sich in der Bibliothek versteckt. Sie fragte sich, was sie hier nur wollten. Im Tempel gab es doch gar nichts Interssantes mehr für sie. Die beiden Thunderstorms betraten die Bibliothek. Sie schauten sich etwas um. Spiritu stand hinter einem Bücherregal. Als die beiden vor dem Bücherregal standen, schubste Spiritu es um und die beiden wurden darunter begraben. Spiritu rannte aus der Bibliothek. Sima und Mineus kletterten unter dem Regal hervor.

Sima: "Schlau, aber nicht schlau genug."
Mineus: "Sie entwischt uns."
Sima: "Sicher nicht."

Spiritu traf auf Notus, der auf dem Boden lag.

Spiritu: "Notus, steh auf."

Sie wollte ihm hoch helfen, doch die beiden Thunderstorms kamen schon wieder.

Sima: "Du entkommst uns ja doch nicht."

Mineus hielt schon ein Netz bereit. Spiritu verstand nun langsam, dass sie hinter ihr her waren. Warum auch immer. Sie rannte los zum Tempeleingang. Sima schleuderte ihr einen Blitz hinterher, der sie nur knapp verfehlte. Spiritu hatte große Angst. Als sie raus aus dem Tempel rannte, wurden auch die anderen Thunderstorms auf sie aufmerksam. Zephyrus bemerkte nun auch, dass sie hinter Spiritu her waren.

Zephyrus: "Flieh! Schnell!"

Spiritu umhüllte sich mit Luft und reiste im Wind so schnell sie konnte davon. Sima war mehr als verärgert. Mit einem gewaltigen Blitzschlag, den er erzeugte, waren sie alle wieder verschwunden. Nun musste sich um die Verletzten gekümmert werden. Zephyrus hoffte, dass Spiritu ihnen entkommen würde.

13. Unerwartete Begegnung

Spiritu wusste gar nicht so recht, wo sie eigentlich hin wollte. Das Beste wäre, wenn sie Twister und Anima finden würde, jedoch wusste sie gar nicht, wo diese sich gerade befanden. Warum nur waren sie hinter ihr her? Sie blickte zurück, konnte aber niemanden hinter sich sehen. Sie hoffte, dass die Thunderstorms ihr nicht mehr folgen konnten. Ihr kam es wie eine Ewigkeit vor, ehe sie halt machte. An einem kleinen See trank sie etwas und ruhte sich aus. Als sie aufblickte, bemerkte sie, dass eine andere Person, ein Igel, auf der gegenüberliegenden Seite war. Er hielt irgendeine seltsame Stange ins Wasser uns lass dann davon etwas ab. Jedenfalls wirkte es so. Dann schrie er freudig auf.

Igel: "Juhu! Endlich Wasser!"

Spiritu fragte sich, warum er sich auf ein Mal über das Wasser so freute. Er beugte sich runter und trank wie verrückt. Dann rannte er das kleine Waldstück hinter ihm und kam nach kurzer Zeit erneut zum See. Dieses Mal mit unzähligen Wasserbehältern. So viele, dass er einige fallen ließ und dann auch noch über eine leere Flasche stolperte, umfiel und alle weiteren Behälter ebenfalls verlor. Spiritu kicherte. Soetwas hatte sie noch nie gesehen. Vllt brauchte er ja Hilfe. Sie begann um den See herum zu laufen. Zum Glück war es nur ein sehr kleiner See. Der Igel hatte begonnen die Behälter alle wieder aufzusammeln. Doch als er sie fast alle wieder beisammen hatte, fielem ihn schon erneut einige herunter. Er merkte nun, dass es so nicht ging und brachte er ein paar zum Wasser. Spiritu kam am anderen Ende an und lief langsam auf ihn zu. Er schien sie gar nicht zu bemerken, so sehr war er mit dem Auffüllen der Behälter beschäftigt. Sie wollte ihn nicht erschrecken und sprach ihn leise an.

Spiritu: "Entschuldigung..."

Der Igel drehte sich um und starrte sie mit großen Augen an.

Spiritu: "Brauchst du vllt Hilfe?"
Igel: "Das wäre nett, aber sag mal, du bist doch ein Wind Guardian."
Spiritu: "Ja, stimmt, aber woher weißt du das?"
Igel: "Also, dass ist so... aber nicht erschrecken."
Spiritu: "Versprochen!"
Igel: "Ich bin ein Thunderstorm."
Spiritu: "OMG!"

Sie ging nun doch ein paar Schritte zurück. Er stand auf und versuchte mit den Händen eine beruhigende Wirkung zu erzeugen, was Spiritu jedoch nur noch mehr verunsicherte.

Igel: "Ich tue dir nichts. Ich bin keiner dieser Verrückten. Ehrlich!"

Sie sah ihm noch immer entgeistert an, nicht sicher, was sie nun tun sollte.

Igel: "Ich bin Nivus und lebe alleine. Bitte, bitte, hab doch keine Angst."
Spiritu: "Und du tust mir wirklich nichts?"
Nivus: "Nein, nein, das würde ich nie tun."

Sie sah ihn noch immer skeptisch an, vertraute ihm dann aber doch.

Spiritu: "Ich bin Spiritu."
Nivus: "Freut mich sehr."
Spiritu: "Mich ebenfalls."

Nun reichten sich die beiden doch die Hände. Als Spiritu ihn berührte und ihm in die Augen sah, hatte sie ein merkwürdiges Gefühl. Soetwas hatte sie noch nie gehabt. Was war das nur?

14. Nivus Geschichte

Spiritu half Nivus beim Füllen der Behälter. Doch ab und zu schaute sie sich um, schließlich konnten die Thunderstorms noch hinter ihr her sein. Irgendwie war es auch seltsam, dass Nivus nicht zu ihnen gehörte und doch wieder schon.

Spiritu: "Wie kommts, dass du nicht bei den anderen Thunderstorms bist?"

Verlegen fasste er sich an den Kopf.

Nivus: "Also das ist so... ich... ähm... also erst mal bin ich ein ziemlicher Feigling."

Es sah Spiritu an, um abzuschätzen, was sie davon hielt.

Spiritu: "Wenn die als Mut ansehen uns immer anzugreifen, wäre ich auch ein Feigling."

Nivus musste darauf leicht lachen und wurde lockerer.

Nivus: "Ja, das ist so gesehen sogar besser. Naja, aber es ist nur das. Ich bin wasserempfindlich, also ich... ich entlade mich, wenn ich mit Wasser in Berührung komme und das ist sehr unschön."
Spiritu: "Hast du deswegen dieses Gerät benutzt, um zu sehen, ob du das Wasser verträgst."
Nivus: "Ja, ganz recht. Das ist bei mir schon von Geburt an so. Die anderen Thunderstorms sahen mich als nutzlos an. Ich hatte keine Freunde, denn ich wäre ja eine Schande für Ventex."

Spiritu dachte daran, wie es damals für Twister war, als man dachte er wäre verflucht. Das konnte man schon damit vergleichen.

Spiritu: "Und seit wann bist du allein unterwegs?"
Nivus: "Als ich 10 Jahre alt wurde, sollte ich in das Training mit einsteigen, aber ich hatte Angst jemanden zu verletzen oder veletzt zu werden. Sie versuchten mir immer wieder einzureden, wie wichtig es doch wäre die Wind Guardians zu vernichten, aber ich verstand nicht, warum man nicht auch in Frieden mit ihnen leben konnte!? Das macht doch alles keinen Sinn. Sie dir doch an, was sie schon wieder anstellen... will man in einer solche zerstörten Welt leben?"
Spiritu: "Ich wünschte auch, dass wir einfach in Frieden leben könnten. Nach Vulcanus dachte ich, es wäre alles vorbei, aber... es ist so furchtbar... Bist du dann mit 10 Jahren verstoßen worden?"
Nivus: "Nein, ich bin abgehauen. Die Thunderstorms haben es akzeptiert und wenn wir aufeinander treffen, reißen sie Witze über mich, aber angreifen tut mich keiner deswegen... am Anfang hatte ich das befürchtet, aber zum Glück ist es nicht so."

Spiritu wollte noch etwas sagen, als sie die Thunderstorms hörte.

Sima: "Sucht alles ab! So weit kann sie doch gar nicht gekommen sein."
Mineus: "Wir haben allerdings guten Wind."
Sima: "Das ist mir egal. Findet sie!"

Spiritu sah sich nach einem Versteck um, wusste aber nicht wohin sie laufen sollte. Jeden Moment könnten sie hier sein. Nivus bemerkte, dass sie scheinbar hinter Spiritu her sein mussten. Er stand auf, nahm Spiritu am Arm und lief mit ihr ein Stück durch die Bäume hinter ihnen. Etwas verborgen stand ein Elektrojeep.

Nivus: "Versteck dich auf der Rückbank."

Spiritu stieg in das Auto und legte sich auf die Rückbank. Nivus nahm eine Decke und legte sie über Spiritu. Dann plazierte er noch ein paar Taschen auf ihr.

Nivus: "Ist sicher nicht bequem, aber was anders fällt mir nicht ein, sei einfach ruhig, bis ich sage, dass die Luft rein ist."

Nivus lief zurück um See und holte die gefüllten Behälter. Da kamen schon einige Thunderstorms auf ihn zu, gefolgt von Sima und Mineus.

Mineus: "Wenn das mal nicht unser Angstigel ist."
Nivus: "Wir haben uns ja ewig nicht gesehen, hätte nicht gedacht euch hier anzutreffen."

Er lief zum Jeep und die Thunderstorms folgten ihm.

Sima: "Hast du hier einen Wind Guardian gesehen?"
Nivus: "Machst du Witze? Dann wäre ich schon über alle Berge."

Die anderen Thunderstorms lachten. Spiritu konnte sie hören.

Sima: "Wenn du sie siehst, dann schrei einfach. Wir werden dir Ausnahmsweise aus der Patsche helfen."

Sie grinsten und gingen davon ohne dem Jeep auch nur einen Blick zu schenken.

15. Der Erdgeist

Wärenddessen hatten Twister und Anima einige Probleme gegen den Erdgeist anzukommen. Dieser war trotz seines prumpen Auftretens sehr flink und nutze alles in der Höhle als Wasse. So wurden den beiden oft Steine und größere Brocken entgegen geschleudert. Auch seine Möbelstücke hatte er bereits als Steinschleuder verwendet. Twister und Anima teilten sie mit den Luftschwerten oder wichen aus. Die beiden waren schon ganz schön aus der Puste. Der Erdgeist brummelte vor sich hin, aber verstehen konnte man ihn nicht. Er ließ die Wand hinter den beiden zusammen krachen und sie schafften es gerade noch so davon zu kommen.

Twister: "Wie besiegt man eigentlich einen Erdgeist?"
Anima: "Das werden wir schon noch herausfinden."
Twister: "Hoffentlich bevor wir von den Steinen erschlagen worden sind."
Anima: "Weniger Gedanken machen und einfach kämpfen."

Sie griff den Erdgeist mit den Luftschwertern an, aber dieser blieb einfach stehen und hatte nicht einen Kratzer.

Twister: "Das hat doch keinen Sinn."
Anima: "Wir müssen ihn besiegen."
Twister: "Das ist unmöglich."
Anima: "Denk nicht mal daran, es gibt eine Möglichkeit."

Der Erdgeist fing wieder an viele Steine nach ihnen zu schleudern. Teilweise lösten sie sich einfach aus der Wand und flogen auf sie zu. Es wurde immer schwerer ihnen auszuweichen.

Twister: "Ich kanns nicht fassen, dass der Typ atmetet, der besteht doch nur aus Stein."
Anima: "Der beste beweis dafür, dass es lebt und was lebt, kann auch sterben."

Twister war sich da nicht so sicher, sagte aber nichts weiter, sie hatten genug mit den Steinen zu tun.

Anima: "Die Zeit läuft uns davon."
Twister: "Das weiß ich auch, aber was sollen wir denn tun?"

Als mehrere Steinbrocken auf Twister zu kamen, erzeugte er einen Orkan, um sie abzuwehren. Ein Teil der Orkans erreichte den Erdgeist, der diesen aufsaugte und dann unmengen Staub und Steine hustelte.

Twister: "Verträgt der keine reine Luft?"
Anima: "Vllt ist es das. Pumpen wir ihn mit Luft voll."

Die beiden begannen jede Menge Luftströme auf den Erdgeist zu lenken. Dieser verschluckte sie fast alle und schien fast zu ersticken. Stattdessen blähte sich sein Bauch auf, bis es knackte und der Erdgeist zu einem Steinhaufen zerfiel.

Twister: "Und ich hatte schon gedacht, dass er keine Schwäche hat."
Anima: "Ich hab doch gesagt man kann ihn vernichten."
Twister: "Schon gut, du hattest recht. Jetzt müssen wir nur noch zurück finden."

Twister blickte sich um.

Twister: "Durch welchen der Tunnel sind wir gekommen?"
Anima: "Ich weiß nicht, aber wir werden schon zurück finden."
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