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 Das Königreich der Vampire

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Luna42
Babylonier
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BeitragThema: Das Königreich der Vampire   05.01.17 21:59

Das Königreich der Vampire

Version: 26.08.2010

Kapitel 1 - Abschnitt 1

Vor etwa 50 Jahren gab es eine Nacht ohne Tag. Solch einen Tag gibt es auf Vado nur alle tausend Jahre. Die meisten Menschen erleben es somit nie. Die Vampire nutzten diese 24 Stunden, um einen Krieg zwischen den einzelnen Orden los zu lassen. Es war ein erbitterter Kampf, aus dem nur ein Orden als Sieger hervor ging. Der damalige Ordensführer war Mephist, der heutige König der Vampire. Noch immer Kämpfen vereinzelte Gruppen gegen die Herrschaft von Mephist, doch bislang ohne Erfolg. Vado war vor diesem Schicksalshaften Tag in sechs Gebiete aufgeteilt. Diese sechs Gebiete waren nur für die Vampire interessant, denn sie bestimmten die Ordenszusammengehörigkeiten. Die kleineren und schwächeren Orden schlossen sich schon immer größeren und stärken Orden an, um nicht vernichtet zu werden. Jedoch sind diese sechs Gebiete nun eins, welches man seit dem Vado nennt. Der Begriff "Vado" steht für das riesige Gebäude im Zentrum des Gebietes, den Vampirdom.

So wurde es mir vor zwei Jahren von meinem Freund Draconius erzählt. Allerdings gibt es viele verschiedene Versionen von dem Krieg. Ich muss heraus finden, wie es sich wirklich abgespielt hat. Allein schon, um zu erfahren, wer ich wirklich bin. Mein Name ist übrigens Samuel, ich bin ein Dhampir, d. h. ein Halbvampir. Ich habe eine sterbliche Mutter und mein Vater ist Mephist, der Vampirkönig. Noch kennt er mich nicht, jedoch wird sich das ändern. Meine Mutter sagte mir, er würde mich an meinem zwanzigsten Geburtstag holen kommen, wo auch immer ich sei. Bis dahin muss ich die Wahrheit erfahren. Inzwischen habe ich nicht mal mehr ein Jahr und bis jetzt haben uns die Hinweise, die wir erhalten haben, immer nur in die Irre geführt. Die paar Vampire, die wir bis jetzt trafen, lachten uns nur aus oder rieten uns nicht weiter nach zu forschen. Doch davon lasse ich mich nicht abschrecken. Ich werde herausbekommen, was wirklich geschah.

Wir befinden uns gerade am Eleventy, das ist eins von 42 Edelvierteln im Vado. Hier wohnen nur die reichsten und berühmtesten Personen, allerdings keine Vampire. Ich liebe diese abwertenden Blicke der Bewohner. Sie wissen ganz genau, dass wir nicht hier her gehören. Mit einem höhnischen Lächeln fange ich ihre Blicke ab. Sie stecken dann ihre Nase in die Luft oder drehen arrogant ihren Kopf weg. Immer wieder einen Lacher wert. Lyph kichert dann immer vor sich hin und wird sogar leicht rot. Durch ihren blassen Elfenschein bekommt sie dann immer rosa Wangen und sieht fast aus, wie eine geschminkte Puppe, wären die langen, spitzen Ohren nicht. Gerade sitzen Draconius, Lyph und ich jedoch nur am Springbrunnen und warten auf Apolls Bericht. Er sollte für uns heraus bekommen, ob ein Mann namens Vail sich hier aufhält. Vail soll vor über 50 Jahren Waffen an die verschiedenen Orden verkauft haben. Sicherlich wüsste er dann auch etwas über den Krieg. Nur erst einmal müssten wir ihn finden. Etwas Wind kam auf. Lyphs langes, dunkelblaues Haar wehte im Wind, ihre hellblauen Augen schimmerten auf. „Dort kommt er“, sagte sie, nachdem wir lange geschwiegen hatten. Apoll flog so schnell er konnte zu uns. Die Menschen um uns herum nahmen nur ein kleines, bedeutungsloses Licht war, welches in der Luft schwebte. Doch in Wahrheit schwebte dort ein kleiner Engel mit schwarzen Flügeln. Na ja, eigentlich war er kein Engel, sondern zur Hälfte eine Fee und zur anderen ein Kobold. Mit seinen 15 Zentimetern kam er fast überall hin und gab den perfekten Spion ab. Erschöpft landete er auf meiner linken Schulter. „Ich, ich hab ihn gefunden“, pustete er hervor, „sein Haus befindet sich ganz am Rand des Eleventy, an der Grenze zum Diamond Grave.“ „Am Friedhof also…“, dachte ich laut. „Gehen wir sofort?“ fragte Draconius, seine roten, fünf Zentimeter langen Haare nach hinten kämmend. Ich nickte zustimmend: „Ja, gehen wir.“ Er steckte noch seinen Kamm in die Tasche seiner schwarzen Hose, richtete im Aufstehen seinen dunkelroten Umgang und schon standen auch Lyph und ich bereit. Apoll saß noch immer auf meiner Schulter. Die Pause hatte er sich wirklich verdient. Ganze zwei Stunden war er unterwegs gewesen.
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